Stand: 26.07.2026, 17:24 Uhr
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Patzte zu oft: Darja Varfolomeev. © Michael Matthey/dpaWie schon im Mehrkampf bleibt Darja Varfolomeev auch in den Einzelfinals nicht fehlerfrei. Dadurch verpasst die Top-Gymnastin ein Triple.
Hannover - Darja Varfolomeev hat eine durchwachsene Generalprobe für die Heim-Weltmeisterschaften in der Rhythmischen Sportgymnastik gefeiert. Die Olympiasiegerin, Welt- und Europameisterin sicherte sich bei den deutschen Meisterschaften in Hannover dreimal Gold, verpasste es aber, zum dritten Mal nach 2023 und 2025 alle fünf Titel zu gewinnen.
Einen Tag nach dem überlegenen Sieg im Mehrkampf am Samstag gewann die 19-Jährige aus Schmiden lediglich zwei von vier Gerätefinals. Am höchsten benotet wurde ihre Darbietung mit dem Ball mit 30,700 Zählern. Nur knapp dahinter kam die Wertung für den Reifen-Vortrag (30,650), bei dem ihr am Vortag im Mehrkampf noch zwei schwere Fehler unterlaufen waren.
Diesmal patzte Varfolomeev im Finale mit den Keulen, in dem sie zweimal die Geräte verlor und mit 26,600 Punkten lediglich Fünfte wurde. Den Titel sicherte sich Lada Pusch mit 30,000 Zählern. Auch mit dem Band leistete Varfolomeev sich einen folgenreichen Patzer und belegte nur Rang drei mit 27,450 Punkten. Als Siegerin hatte ihre Schmidener Teamkollegin Viktoria Steinfeld 0,3 Zähler mehr.
Varfolomeev führt WM-Team an
Zuvor hatte der Deutsche Turner-Bund (DTB) bereits sein Aufgebot für die Heim-WM vom 12. bis 16. August in Frankfurt/Main bekanntgegeben. Angeführt wird das dreiköpfige Team wie erwartet von Varfolomeev, die als einzige alle vier Geräte turnt.
Dazu kommen ihre Schmidener Vereinskolleginnen Pusch und Anastasia Simakova. Die 18-jährige Pusch wurde für Keulen, Reifen und Ball nominiert, die drei Jahre ältere Simakova startet in der Entscheidung mit dem Band.

Triumphierte mit den Keulen: Lada Pusch. © Michael Matthey/dpaIn der Gruppen-Konkurrenz treten Alina Datsenko (Schmiden), Anja Kosan (Berlin), Alina Ott (Nürnberg), Helena Ripken (Berlin) und Anna-Maria Shatokhin (Schmiden) an. dpa