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Völlig neue Gegend: Dieses Eck in NÖ beeindruckt Hermann Maier

Hermann Maier ist als österreichische Skilegende bestens bekannt. Überlegt man, wo man ihn zufällig treffen könnte, dann hat man wohl eher Berge und Skigebiete vor Augen. Zuletzt war der 53-Jährige aber für einen Universum-Dreh in einem Tal unterwegs, genauer gesagt im Nationalpark Thayatal im Bezirk Hollabrunn.

In der Vorwoche war „Herminator“ zum letzten der sieben Drehtage nach Hardegg, dort liegt der Nationalpark, gereist. „Hermann Maier: Meine Heimat - Der Nationalpark Thayatal“ heißt die Universum-Folge, die im Herbst im ORF zu sehen sein wird. Die Gegend war ihm gänzlich unbekannt, wie er erzählt. Beeindruckt haben ihn die unberührte Natur, aber auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der beiden Nationalparks auf österreichischer und tschechischer Seite. 

Von den Alpen ins Thayatal

An seiner Seite war ein kleines Team, dem Regisseurin Andrea Albrecht angehörte. „Wir haben fast alles in den Alpen gedreht und jetzt waren wir in einem Tal, das bis zu 150 Meter tief ist. Das ist allein geologisch total spannend“, erzählt die Tirolerin im KURIER-Gespräch, dass auch sie vom Thayatal beeindruckt ist.

Hermann Maier im Thayatal

Hermann Maier war für Dreharbeiten in Hardegg und in drum herum liegenden Thayatal.

Es ist bereits die vierte Universum-Produktion mit Hermann Maier, erst diese Woche wurde die Folge „Hermann Maier: Die Zillertaler Alpen“ im ORF ausgestrahlt.

Als sich der Nebel auftat

Sie erinnert sich noch genau an ihren ersten Blick auf das Tal rund um den Grenzfluss: Es war im November 2025, als es gefühlt drei Monate nur grau gewesen ist. „Ich bin auf die Aussichtsplattform gestiegen. Da hat sich der Nebel aufgetan und ich habe auf die Thaya geblickt. Das war ein Willkommensgeschenk“, empfindet Albrecht immer noch Freude bei der Erinnerung.

Hermann Maier im Thayatal

Hermann Maier war für Dreharbeiten in Hardegg und in drum herum liegenden Thayatal.

Hermann Maier im Thayatal

Hermann Maier war für Dreharbeiten in Hardegg und in drum herum liegenden Thayatal.

Hermann Maier im Thayatal

Hermann Maier war für Dreharbeiten in Hardegg und in drum herum liegenden Thayatal.

Hermann Maier im Thayatal

Hermann Maier war mit Ranger Robert Müller im Nationalpark Thayatal unterwegs.

Hermann Maier im Thayatal

Hermann Maier war für Dreharbeiten in Hardegg und in drum herum liegenden Thayatal.

Hermann Maier im Thayatal

Hermann Maier war für Dreharbeiten in Hardegg und in drum herum liegenden Thayatal.

Die Vielfalt an Pflanzen und Tieren haben sie und Hermann Maier gleichermaßen beeindruckt. „Man tut sich schwer, alles zu sehen, was sich in der Luft bewegt“, spricht der Salzburger vom Schwarzstorch, dem Rotmilan oder dem Kaiseradler. 

Zeit, um einzutauchen

Das „Eintauchen ins Grüne“ gefiel der Regisseurin besonders, ebenso wie die Ruhe und die Zurückhaltung. Sie war im vergangenen Jahr öfter in Hardegg und im Thayatal, um zu recherchieren. „Ich brauch’ immer Zeit, um einzutauchen; es soll ja eine Geschichte erzählen.“

Abschlussfest nach Drehschluss

Die Unterstützung der beiden Nationalparks – Thayatal und Podyjí – sei großartig gewesen, ebenso wie das Abschlussfest am letzten Drehtag. Das Filmmaterial ist vorhanden, nun geht’s unter anderem noch an den Schnitt, bevor die Universum-Folge im Herbst präsentiert und ausgestrahlt werden wird.

kurier.at, safran  |  22.07.2026, 5:33