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(+) Warum verreisen? 30 Hamburg-Orte mit Urlaubsgefühl

Geheim-Spots oder Klassiker zum Neuentdecken: Endlich sind Ferien – aber verreisen ist ja heutzutage alles andere als ein Selbstgänger. Oft unanständig teuer. Und dann brutzelt im Süden die Sonne auch noch immer häufiger mit einer Wucht herab, die als Genuss nur noch bedingt taugt. Wir haben für Sie deshalb Tipps für einen gelungenen Urlaubstag in der Stadt zusammengetragen. Von Menschen aus dem MOPO-Team – und von bekannten Hamburgern, die über ihre Lieblingsplätze schreiben. Schönen Urlaub!

Versteckte Terrassen mit Italo-Flair

Pssst! Wenn ich Termine im Rathaus habe, nutze ich die Mittagspause gern für einen Kurzurlaub. Am liebsten sitze ich dann direkt nebenan auf der Terrasse der Rathaus-Passage. Bei sonnigem Wetter und einem guten Kaffee fühlt sich der Blick auf die Kleine Alster mit den weißen Arkaden fast an wie Urlaub in Italien. 

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Übrigens: Im Second-Hand-Buchshop der Passage lassen sich echte Schnäppchen finden. Und wer hier einkauft, hilft gleichzeitig dem Team, das Menschen eine Chance gibt, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer haben. 

Rathausmarkt 3 (Altstadt), Mo bis Fr 7–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr

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Ann-Christin Busch, Rathausreporterin

Hamburgs Ruhe-Herz schlägt in der Nordsee

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Der entspannteste Ort in ganz Hamburg ist mit weitem Abstand im Bezirk Mitte zu finden. Im wahrsten Sinne ist dieser Ort eine Insel der Ruhe, mitten in der Natur, und schon allein der Weg dorthin ist pure Entschleunigung. Ich kann es jedem Hamburger und jeder Hamburgerin von ganzem Herzen empfehlen: Wer so richtig runterkommen will und mal eine Auszeit braucht oder Inspiration sucht, sollte nach Neuwerk fahren, Hamburgs einzigartiger Insel mitten in der Nordsee.

Andreas Dressel, Finanzsenator

Die WochenMOPO 28/2026

Drei deutsche Magazincover auf rotem Hintergrund, in der Mitte „WOCHENMOP“, rechts „SPORTWOCHE“.

Die WochenMOPO – ab Freitag neu und überall, wo es Zeitungen gibt!

• Zuhause ist’s am schönsten: 30 Ferien-Tipps von Hamburger Promis und der MOPO-Redaktion

• Handgranaten-Anschlag in der Schanze: Dubioses Video wirft Fragen auf

• 16 Seiten Sport: Welche Folgen der WM-Skandal für FIFA-Boss Infantino haben könnte

• Jede Woche mit 40 Seiten Rätsel und Kultur: Hamburgs neues Festival für Fans von lauten Gitarren

Garten-Oase

Die Schnackenburgallee auf der einen, die A7 auf der anderen Seite, und dazwischen liegt ein idyllisches Café im Grünen, umgeben von Blumen, Stauden und Büschen – eine echte Überraschung in dieser Gegend! Das Beste: Hier lohnt es sich, bei einer Tasse Kaffee und hausgemachtem Kuchen zu verweilen. Wer außerdem noch Blumen, Pflanzen, Obst oder Gemüse für zu Hause mitnehmen möchte, hat die Qual der Wahl. Das Café ist tatsächlich eine Gärtnerei und trägt deshalb den passenden Namen: „Gewächshaus“.

Holstenkamp 80 (Bahrenfeld), Di bis Fr 10-17 Uhr, Sa 10-16 Uhr, So 11-16 Uhr 

Anke Geffers, Lokalreporterin

Faszinierende Lichtershow im Wahrzeichen

Eine Licht- und Projektionsshow, die uns mit der Stimme von Ben Becker in vergangene Zeiten entführt. So habt ihr unser Wahrzeichen noch nie erlebt. Ich war absolut sprachlos und bin anschließend nachts über den Großneumarkt und durch das Komponistenviertel geschlendert. Die Faszination für die schönste Stadt der Welt wird noch einmal intensiver. Gänsehaut pur!

Englische Planke 1, Tickets und Infos: luminiscence.de/de/hamburg

Atze Schröder, Comedian

An der Elbe entlang zur Stadtgrenze

Der schönste Ort der Stadt ist für mich eine Holzbank mit Blick auf die Köhlbrandbrücke. Sie steht oberhalb der Kaistraße auf der Rainvilleterrasse (Ottensen), ein paar Schritte versetzt vom Altonaer Balkon. Hier hört man die Hafenkräne und das Möwengeschrei, kann von ganz weit weg träumen und ist trotzdem gern im Hier und Jetzt.

Es ist der perfekte Ort für ein Feierabendgetränk, ein Buch oder einfach zum Gucken. Schiffe kann man prima sehen, klar, aber auch jede Menge Flanierer. Denn von hier aus kann man – wenn man möchte – auf dem Elbuferweg bis zur Stadtstrandgrenze nach Rissen laufen, vorbei am Museumshafen Övelgönne, dem Treppenviertel in Blankenese, diversen Leuchttürmen und dem Schiffswrack „MS Uwe“.

Einfach immer geradeaus gen Westen. Übrigens auch eine wunderschöne Joggingstrecke!

Julian König, Lokalchef

Köhlbrandbrücke im Hafen, im Vordergrund eine unscharfe Person auf einer Aussichtsplattform.
Blick auf die Köhlbrandbrücke im Hafen
picture alliance/dpa | Marcus Brandt

Einfach mal 'nen Touri-Tag erleben

Am Wochenende mache ich mit der Familie manchmal einen „Touri-Tag“. Zuletzt sind wir am Jungfernstieg auf einen Alsterdampfer gestiegen und haben eine Rundfahrt gemacht. Das hat nicht viel gekostet und alle waren begeistert. So etwas macht man ja sonst nur im Urlaub woanders. Danach waren wir in den Colonnaden essen, das fühlt sich an wie in Italien. Zuvor haben wir die klassische Hadag-Tour nach Finkenwerder und zurück gemacht und waren anschließend bei „Olá Lisboa“ (Ditmar-Koel-Straße 18) im Portugiesenviertel. Es gibt einen günstigen Mittagstisch und Ferienfeeling inklusive. Eine Alternative ist „Fisch & Co.“ in der Deichstraße. (tatsächlich kein Tourischuppen) oder nebenan zu „Ti Breizh“ ins Crêpes-Paradies. Mit etwas Glück ist auch noch ein Platz auf dem Ponton im Fleet frei. Wer immer noch nicht genug hat: Im „Strand Pauli“ hinter den Landungsbrücken kann man bei einem Drink Schiffe und echte Touris beobachten. 

Mathis Neuburger, stellv. Chefredakteur

Mit dem Tretboot zur Alsterfontäne

Tretbootfahren auf der Alster, das soll ein Ferientipp sein, denken Sie? Das ist doch nur was für Touristen, denn als Hamburger hat man das ja schon x-mal gemacht! Ja, da haben Sie recht. Aber die Frage ist: wie lange ist das her? Ich wette, bei Ihnen so lange wie bei mir, nämlich Ewigkeiten. Als Anfang Mai plötzlich Sommer in Hamburg war, habe ich mich einfach mal auf den Weg an die Alster gemacht – und war schockverliebt.

Vom Hauptbahnhof sind es nur wenige Gehminuten bis zu einem der beiden Bootsverleihe nahe des Hotels „Atlantic“ (es gibt an der Alster natürlich noch weitere). Falls gerade alle Tretboote unterwegs sind, kein Problem. Mit einem kühlen Getränk in der Hand verbringt man die Wartezeit in einem Liegestuhl auf dem Bootssteg, guckt auf die glitzernden Wellen und die Segelboote, die vorbeigleiten – so geht Dolce Vita auf hanseatisch. Herrlich! Auf dem Wasser staunt man dann über den ungewohnten Blick auf die Silhouette der Stadt, wie grün es überall am Ufer ist – und darüber, wie klatschnass man werden kann, wenn man zu nah an die Alsterfontäne strampelt.

Am Ende meiner Tour hatte ich ganz viel Hamburg-Liebe im Herzen, schmerzende Beine und tropfende Klamotten. Noch mal eine Ewigkeit bis zur nächsten Tretboot-Tour vergehen lassen? Auf gar keinen Fall.

An den beiden Verleihen „Segelschule Pieper“ und „Barca“ in „Atlantic“-Nähe kostet ein Tretboot 25 Euro die Stunde. Vorab reservieren kann man nicht.

Simone Pauls, Textchefin

Wind, Wasser, Wellen

Eine Fahrt auf der Fähre fühlt sich schon direkt wie Urlaub an. Mein Lieblingsstopp ist der Anleger Teufelsbrück. Hier, direkt auf dem Ponton, betreibt Fernsehkoch Tarik Rose das „Restaurant Engel“ (Othmarschen). Durch die große Fensterfront haben die Gäste einen herrlichen Blick auf die Elbe und die dicken Pötte, die vorbeiziehen. Und wer nicht gleich ein ganzes Dinner essen möchte, kann auch nachmittags auf ein Stück Kuchen vorbeikommen. Und am Wochenende gibt es im dazugehörigen Imbiss auch ganz einfach Currywurst und Pommes „auf die Hand“.

Restaurant Engel, Fähranleger Teufelsbrück, Mi bis Fr 15-23 Uhr, Sa bis So 13-23 Uhr, am 16. und 25.7. geschlossen, Imbiss Sa bis So 12-18 Uhr 

Blick auf Boote im Hafen bei Sonnenuntergang neben einem Restaurant mit Tischen und Stühlen.
Abendstimmung am Fähranleger Teufelsbrück: Direkt auf dem Ponton liegt das „Restaurant Engel“.
hfr

Silvia Risch, Gastroredakteurin

Traumhafter Landschaftspark

Picknick – zwar nicht unter Palmen, aber unter jahrhundertealten Bäumen. Die Elbe ist zu erahnen, ab und zu fährt in der Ferne ein Schiff vorbei. Eine große Wiese lädt zum Badmintonspielen ein und selbst bei Nieselregen hat dieser Ort eine besondere Stimmung. Die Baumriesen spenden Schatten an heißen Sommertagen oder Schutz vor Regentropfen. Der Jenischpark (Othmarschen) mit dem weißen herrschaftlichen Jenischhaus ist das perfekte Ziel für alle, die Natur, Ruhe und eine Umgebung wie in einem englischen Landschaftspark lieben.

Anke Geffers, Lokalreporterin

Ein Urlaubstag im Grünen

Eben fühlen wir uns noch, als wären wir mitten in Italien, dem Land, wo die Zitronen blühen. Wir gehen nur ein paar Schritte weiter und stehen plötzlich im Wasserwald des Mississippi. Das Arboretum Ellerhoop wirkt wie eine Reise durch verschiedene Gartenlandschaften – und liegt doch ganz nah. Arboretum – das bedeutet: ein botanischer Garten, in dem vor allem Bäume und Sträucher gesammelt, gepflegt und gezeigt werden. In Ellerhoop ist daraus eine 18 Hektar große Anlage entstanden, die Natur, Erholung und gärtnerische Vielfalt miteinander verbindet. Themengärten, Wiesen, Wasserflächen und seltene Pflanzen wechseln sich ab und machen den Spaziergang durch den Park abwechslungsreich. Zu den Höhepunkten zählen die Strauch-Pfingstrosen. Ihre Vielfalt gilt als außergewöhnlich; zur Blütezeit verwandeln sie Teile des Parks in ein farbenprächtiges Schauspiel. Auch der Bauerngarten lohnt einen Besuch: Vom Frühjahr bis in den Herbst blühen dort Stockrosen, Königskerzen, Schafgarbe und Brennende Liebe.

Ruhigere Momente findet man in den Wiesenlandschaften oder am Lotossee, der besonders während der Blüte eindrucksvoll ist. Die Baumerlebniswelt und weitere Stationen geben dem Rundgang zusätzliche Abwechslung. Das Arboretum Ellerhoop ist damit ein lohnendes Ziel für einen Urlaubstag in der Heimat: nah, unkompliziert und reich an Eindrücken.

Thiensen 4, 25373 Ellerhoop (Pinneberg): In der Hauptsaison ist die Anlage täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet

Olaf Wunder, Chefreporter

Blühender Garten im Arboretum Baumpark Ellerhoop mit Blumen, Sträuchern und Weg.
Natur pur im Arboretum in Ellerhoop.
McPHOTO / Hans-Roland Müller

Portugiesenviertel mit Flair

Eines meiner Highlights in Hamburg: das Portugiesenviertel an den Landungsbrücken und mittendrin das urige Restaurant „D. José“ (Ditmar-Koel-Straße 11). Seit José Sequeira vor über 30 Jahren aus seiner portugiesischen Heimat aufbrach, wird in seinem Restaurant traditionelle Küche mit den besten Zutaten serviert. Es gibt leckere Tapas mit Serranoschinken, Manchegokäse, Pimentos oder Fisch, Gambas, Hähnchen im Tontopf, Lammfilet und andere Köstlichkeiten. Mein Tipp: die wunderbare Fischsuppe Caldeirada de peixe à Pescador. Probiert unbedingt den Mittagstisch aus, dort isst man für wenig Geld sehr lecker. Bom apetite!

Ditmar-Koel-Straße 11, So bis Do 11.30 - 0 Uhr, Fr bis Sa 11.30 - 1 Uhr

Kemal Üres, Gastro-Influencer

Ankerplatz für Fernwehkranke

Winde wehn, Schiffe gehn – wer nicht mit an Bord ist, kann ihnen zumindest hinterherschauen und zum Abschied oder zur Begrüßung winken, wenn Kreuzfahrtriesen oder andere Schiffe Hamburg verlassen oder in die Stadt einlaufen. Besonders entspannt geht das im Gorch-Fock-Park in Finkenwerder. Es gibt genug Liege- und Sitzflächen auf der Wiese und Bänke mit freiem Ausblick auf die Elbe und auf dem Wasser ist immer etwas zu sehen. Ein idealer Platz für alle mit Fernweh. Das Beste daran: Man kann mit dem Schiff anreisen, beispielsweise mit der Fähre von den Landungsbrücken nach Finkenwerder.

Anke Geffers, Lokalreporterin

Stadiontour und dann an die Elbe

Kein Schnack: Die Stadiontouren am Millerntor begeistern junge und alte Leute. Und nicht nur Fußballfans. Dafür sorgen die Einblicke in das Millerntor-Stadion genauso wie Geschichten über das Viertel, Subkultur und die zwar nicht immer glorreiche, aber nie langweilige Geschichte unseres Vereins: FC St. Pauli.

Anschließend von der Innenstadt mit dem Fahrrad oder laufend nach Kaltenhofe und ab ins „Café Schlick“. Das Essen ist besser, als es der Name vermuten lässt. Abseits der Touri-Hotspots kann man an der Billwerder Bucht rumhängen. Ohne Kitsch und Schnickschnack, sondern mit charmantem Ausblick auf Sportboote, die nicht zum Angeben taugen, und Heizkraftwerk.

Patrick Gensing, Pressesprecher FC St. Pauli

„Mini-Kreuzfahrt“ nach Buxtehude

Die Elbe runter und dann Richtung Backbord. Diese Richtung würde ich einschlagen, wenn ich mir eine Entschleunigungsreise genehmigen möchte. Mit einer Barkassenfahrt von Hamburg nach Buxtehude habe ich für mich eine „Mini-Kreuzfahrt“ entdeckt. Man kommt von der Großstadt, vorbei an Containerschiffen, in eine ganz beschauliche kleine Flusslandschaft, fährt durch das Alte Land und legt im schönen Buxtehude an. Die Fahrt dauert rund drei Stunden und ist sowohl für Familien mit etwas älteren Kindern, als auch für Senioren geeignet. Besonders die Fahrt über die Este ist besonders, da sie gar nicht mehr so häufig befahren wird. Eine echte Erholung.

Hubert Neubacher, Abicht-Reederei

Stehend paddeln auf den Fleeten

Wenn man mich am Wochenende aufs Wasser auf ein SUP setzen würde, hätte ich bereits eine genaue Route im Kopf, die ich fahren würde. Die „Fleete-Tour“. Die schönen Gärten in den Kanälen anschauen, vielleicht mit einem Picknickkorb. Die Route geht vom Leinpfadkanal zum Rondeelteich, weiter zum Goldbekkanal und am „Café Canale“ zum Mühlenkampkanal. Final geht es über die Außenalster zurück. Eineinhalb bis zwei Stunden ist man da unterwegs. Meine Empfehlung: Bei Wind aus Westen, würde ich die Tour andersherum fahren, dann hat man auf der Alster Rückenwind.

Philipp Heindl, Geschäftsführer vom SUP Club

Fünf Personen paddeln stehend auf Boards über einen ruhigen Fluss vor Bäumen und Häusern.
Mit den SUP-Brettern über die Alsterfleete macht richtig Laune.
hfr

Korea-Food und Kartenspiele

Für mich beginnt der perfekte Sommerabend mit Freunden bei „Kkokki Loves Vegan“, einem veganen Koreaner in der Sternschanze. Dort gibt es kühle Getränke, tolles Essen, das man über ein Bestellsystem per Knopfdruck ordern kann, und wirklich nettes Personal. Von dort geht es dann in wenigen Minuten in den Schanzenpark. Noch ein Spaßgetränk besorgt und dann werden auf einer Decke Kartenspiele gespielt und ein schöner Sonnenuntergang genossen. Herrlich!

Emilia Skibbe, Volontärin

Eis im Kornspeicher

Für ein bisschen skandinavisches Urlaubsgefühl mitten in Hamburg kann ich das „Eishörnchen“ in Othmarschen empfehlen. Das Besondere: Das Eiscafé befindet sich im ehemaligen Kornspeicher des 1759 erbauten, reetgedeckten Röperhof. Dieses umgebaute Häuschen, der schöne Garten, die bunte Fähnchendeko, das leckere Eis – all das erinnert an die Welt aus einem Astrid-Lindgren-Roman. Als Ziel- oder Zwischenetappe eines sommerlichen Spaziergangs lohnt sich der Besuch so richtig. Das Eis wird übrigens von dem mehrfach ausgezeichneten Laden „Eisprinzessin“ geliefert.

Agathe-Lasch-Weg 2 (Othmarschen), täglich 12 bis mindestens 20 Uhr

Johanna Schneeberger, Praktikantin

Miezen im Museum

Wenn ich als Touri eine Stadt erkunde, gucke ich vorher immer, was es so in den Museen gibt. Und eine Ausstellung mit dem Titel „Katzen“, da hätte ich sofort ein Onlineticket. Kultur mit Katzen! Bloß nicht verpassen. In der eigenen Stadt hingegen lege ich eine sträfliche Museumsmuffeligkeit an den Tag. Beim Urlaub zuhause steht also diesmal das MARKK auf der Liste. Die zeigen die Samtpfoten in allen Variationen, von den asiatischen Winkekatzen bis zu Katzen in der Politik („Cat Ladys for Kamala“). Sollte man nicht den Touristen überlassen, sowas Schönes.

Rothenbaumchaussee 64 (Rotherbaum), Eintritt: 10 Euro, bis 18 Jahre frei. Di bis So 10-18 Uhr, Do bis 21 Uhr

Stephanie Lamprecht, Rathausreporterin

Ein Ort zum Durchatmen

Mein Lieblingsort zum Abschalten ist der Bramfelder See – zwischen dem Ohlsdorfer Friedhof und Steilshoop. Dort kann man wunderbar spazieren gehen, den Kopf frei bekommen und Natur mitten in Hamburg erleben. Fischreiher gehören hier fast schon zum Alltag, und sogar den damals aus dem Tierpark Hagenbeck entbüxten Pelikan habe ich hier gesehen. Für mich ist der Bramfelder See ein Ort, an dem ich nach vielen Terminen einfach durchatmen kann.

Sandro Kappe, CDU-Politiker

Bäume auf einer Insel spiegeln sich im ruhigen See unter blauem Himmel.
Der Bramfelder See ist eine echte Perle, wie CDU-Politiker Sandro Kappe zu berichten weiß.
hfr

Feriengefühl an der Bille

Die Untere Bille an der Billerhuder Insel ist für mich Hamburgs schönster Ort für Feriengefühl mitten in der Stadt. Beim „BOOT“ am Osterbrookplatz (Hamm) kann man mit einem Kaffee in der Hand den Kanus nachschauen, selbst aufs Wasser gehen oder den Abend bei Live-Musik ausklingen lassen. Am „Bille-Beach“ fühlt sich Hamburg für ein paar Stunden überraschend weit weg an.

Stefan Malzkorn, Fotograf

Dieses Naturbad ist eine echte Perle

Das Naturbad Kiwittsmoor ist für mich ein perfekter Ort zum Entspannen. Unsere Familie liebt das Wasser und liebt die Natur. Deswegen gehen wir hier wahnsinnig gern schwimmen. Das ist eine echte Perle, in der man wunderbar die Seele baumeln lassen kann.

Katharina Fegebank, Umweltsenatorin

Geheim-Spots oder Klassiker zum Neuentdecken: Endlich sind Ferien – aber verreisen ist ja heutzutage alles andere als ein Selbstgänger. Oft unanständig teuer. Und dann brutzelt im Süden die Sonne auch noch immer häufiger mit einer Wucht herab, die als Genuss nur noch bedingt taugt. Wir haben für Sie deshalb Tipps für einen gelungenen Urlaubstag in der Stadt zusammengetragen. Von Menschen aus dem MOPO-Team – und von bekannten Hamburgern, die über ihre Lieblingsplätze schreiben. Schönen Urlaub!