Stand: 12.07.2026, 20:19 Uhr
Kommentare
Uns auf Google folgen

Der Ausgleich: Landolfshausens Jona Lippenat (2. von rechts) erzielt das zwischenzeitliche 1:1 im Testspiel gegen den 1. FC Eichsfeld und lässt dem Gästetorwart Dmitri Paul Hardman keine Abwehrchance. © Jelinek, Hubert/Hubert JelinekDer TSV Landolfshausen/Seulingen hat den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Viele Spieler im Kader besitzen bereits Erfahrung in dieser Spielklasse.
Landolfshausen – Souverän hat der TSV Landolfshausen/Seulingen nach zweijähriger Zugehörigkeit in der Bezirksliga den Aufstieg in die Landesliga geschafft. Mit am Ende 15 Punkten Vorsprung ließ die Mannschaft von Trainer Endrik Heberling den Tabellenzweiten SC Hainberg hinter sich. „Wir haben eine überragende Saison gespielt und sind auch verdient aufgestiegen. Es hat einfach Spaß gemacht“, sagt Heberling bei der Vorstellung am Sonntag bei brütender Hitze.

Die TSV-Neuzugänge: Leon Wucherpfennig, Leon Hardt und Bela Noe (von links). © Jelinek, Hubert/Hubert Jelinek„Von Tag eins wird es darum gehen, die Punkte zu sammeln für das primäre Ziel Klassenerhalt. Die ersten fünf Spieltage werden wichtig sein, um ein gutes Gefühl zu bekommen. Wir werden uns aber auch nicht verstecken“, so der TSV-Coach, der die Stärken in der mannschaftlichen Geschlossenheit sieht. Rückschläge habe man in der Bezirksliga gut auffangen können. Im athletischen Bereich habe sich die Mannschaft sehr gut weiterentwickelt. Bis auf Malte Köhne und Maximilian Wurth ist das Team zusammengeblieben, heißt, dass auch viele Spieler bereits Landesligaerfahrung wie Jannik Meck, Tim Krellmann, Ladushan Ravindran oder auch Steven Celik besitzen.
Zugänge & Abgänge
Zugänge: Leon Wucherpfennig (eig. Nachwuchs), Bela Noe (SC Hainberg), Leon Hardt (Union Lohne).
Abgänge: Malte Köhne, Maximilian Wurth (beide TSV II.).
„Wir haben hier was aufgebaut, das Bezirkspokalfinale erreicht, überragend in der Bezirksliga abgeschnitten. Jeder kennt uns in der Landesliga. Jeder weiß, der nach Landolfshausen kommt, dass es eine schwere Nummer wird“, sagt Ravindran, der davon ausgeht, dass das Team eine gute Rolle in der Landesliga spielen wird.
Die Beweggründe für den 21-jährigen Neuzugang Bela Noe waren, vom SC Hainberg zu La/Seu wechseln, in einer Liga höher zu spielen. „Einige Spieler kenne ich, bin mit ihnen zur Schule gegangen.“ Der Student der Sportwissenschaften und Soziologie möchte Spaß haben und auch neue Erfahrungen sammeln. „Ich habe mich hier gleich wohlgefühlt, bin herzlich aufgenommen worden. Man merkt, dass das ganze Dorf die Mannschaft supportet.“
Für Heberling sind Titel-Favoriten „die beiden Absteiger Lupo Martini Wolfsburg und der MTV Wolfenbüttel, die natürlich das Messer zwischen den Zähnen haben und um Platz eins kämpfen. Dazu gehört auch 05 mit neuem Trainer als ambitionierte Mannschaft. Kästorf und Bleckenstedt findet man immer weit oben.“
Im Test gegen den Thüringenligisten 1. FC Eichsfeld verlor La/Seu mit 1:2 (1:1). Nach 14 Minuten war Robert Sachs aus halbrechter Position mit einem Schuss ins lange linke Toreck erfolgreich. Eine Drangphase der Gastgeber nutzte Jona Lippenat nach 19 Minuten zum 1:1, ehe Franz Rippel in der 40. Minute den letztlich verdienten Siegtreffer zum 2:1 erzielte, die noch einige hochkarätige Chancen ungenutzt ließen. – Tore: 0:1 Robert Sachs (14.), 1:1 Jona Lippenat (19.), 1:2 Rippel (40.). (Walter Gleitze/gsd)