Stand: 24.07.2026, 14:02 Uhr
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Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer. Im Live-Stream der Übertragung der Pressekonferenz des DFB kam es aber zu Ton-Problemen.
Frankfurt – Es war der mit Spannung erwartete Moment im deutschen Fußball: Jürgen Klopp wurde am Freitag in der DFB-Zentrale in Frankfurt am Main offiziell als neuer Bundestrainer vorgestellt. Doch ausgerechnet zum Auftakt der historischen Pressekonferenz sorgte eine Technik-Panne für Verwirrung bei den Zuschauern im Livestream. Die Tontechnik versagte während der Übertragung, sodass Klopps Auftritt für viele Zuschauerinnen und Zuschauer zunächst technisch holprig verlief.

Absolut Fussball – absolut hautnah! Unsere Reporter sind für euch hinter den Kulissen der Klubs unterwegs. Videos, Analysen, Interviews und viele weitere exklusive Inhalte bekommt ihr im Web, in der App und auf Social Media. © Absolut FussballDabei war der Rahmen großangelegt: Der DFB hatte für 11 Uhr zu einer „hybriden Pressekonferenz“ auf den DFB-Campus geladen. Zahlreiche Sender und Portale übertrugen die Veranstaltung live und kostenlos. Die ARD startete ihre Berichterstattung ab 10:45 Uhr, das ZDF bereits um 10:40 Uhr. Gerade wegen dieser breiten Übertragung war die Aufmerksamkeit für die Ton-Panne groß, denn viele Fans verfolgten das Ereignis über verschiedene Livestreams.
Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer
Inhaltlich lieferte Klopp trotz der technischen Startschwierigkeiten ab, was von ihm erwartet wurde. Er begann seinen Einstiegsmonolog mit den Worten, es sei „eine große Ehre“, an diesem Tag dort zu sitzen. Er sprach von einem „Film“, der in den vergangenen Tagen bei ihm abgelaufen sei, und betonte, er habe zwar schon geahnt, wie groß das Amt des Bundestrainers sei, fühle die Verantwortung aber nun noch intensiver.
Klopp richtete zudem eine deutliche Warnung an die Medien und kündigte an, sein Amt niederzulegen, sollte die öffentliche Kritik an ihm zu groß werden. Auch handfeste Fakten wurden bei der Pressekonferenz bekannt: Klopp erhält einen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2030, sein bisheriger Arbeitgeber Red Bull wird mit einer Millionenspende an die Stiftung „Wings for Life“ entschädigt.
Als künftige Co-Trainer wurden zudem Peter Krawietz, Pepijn Lijnders und Sven Bender vom DFB-Gremium bestätigt. Die Tonprobleme im Livestream taten der Nachricht letztlich keinen Abbruch, sorgten aber in den sozialen Netzwerken für Spott und Verwunderung, während Fußball-Deutschland gebannt auf die Worte seines neuen Bundestrainers wartete. (smr)