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Voll im August? Italiens Hotspots und ihre Alternativen

Stand: 24.07.2026, 14:01 Uhr

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Capri ist im Sommer besonders schön: Finden jeden Tag etwa 50.000 Tagestouristen.

Capri ist im Sommer besonders schön: Finden jeden Tag etwa 50.000 Tagestouristen. © IMAGOA/BBAStock

Wer in der Hauptsaison zu den bekannten Schönheiten ans Meer will, weicht besser aus: fünf italienische Hotspots – und ihre ruhigeren Gegenparts.

Positano – Der August ist in Italien der Monat der großen Völkerwanderung. Wenn das ganze Land Urlaub macht und Millionen internationale Gäste dazukommen, stoßen die bekanntesten Küstenorte an ihre Belastungsgrenzen. Abseits der weltberühmten Fotospots verbergen sich allerdings Küstenstreifen und Inseln, die dieselbe Magie bieten – nur ohne das Gedränge, wie la-bella-vita.club vorstellt:

1. Positano versus Vietri sul Mare an der Amalfiküste

Positano hat 3000 Einwohner und mehr als 10.000 Tagestouristen in der Hauptsaison.

Positano hat 3000 Einwohner und mehr als 10.000 Tagestouristen in der Hauptsaison. © IMAGO

Der Hotspot: In Positano schieben sich die Menschenmassen im August schrittweise durch die engen Treppengassen. Strände und Hotels sind monatelang ausgebucht.
Die Alternative:Am östlichen Tor der Amalfiküste liegt Vietri sul Mare. Der Ort ist berühmt für seine farbenfrohe Keramik, bietet echten süditalienischen Alltag, breitere Strände und entspannte Bar-Kultur ohne VIP-Aufschlag.

Panoramablick vom Meer auf Vietri sul Mare.

Panoramablick vom Meer auf Vietri sul Mare. © IMAGO

2. Capri versus Procida in Kampanien

Unfreiwillig kuschelige Angelegenheit: ein Sommertrip nach Capri mit Tausenden anderen.

Unfreiwillig kuschelige Angelegenheit: ein Sommertrip nach Capri mit Tausenden anderen. © IMAGO

Der Hotspot: Tagesausflügler schwemmen täglich tausendfach auf die Glamour-Insel Capri. Die Piazzetta ist verstopft, die Wartezeiten für Busse und Bahnen sind lang.
Die Alternative: Die Nachbarinsel Procida – Kulturhauptstadt Italiens 2022 – hat sich ihren bodenständigen Charme bewahrt. Pastellfarbene Fischerhäuser am Marina Corricella, ruhige Buchten und echtes insulares Leben prägen das Bild.

Zwar schon lange kein Geheimtipp mehr, aber viel luftiger als Capri ist Procida.

Zwar schon lange kein Geheimtipp mehr, aber viel luftiger als Capri ist Procida. © CHROMORANGE / Cezary Wojtkowski

3. Monterosso al Mare/Cinque Terre versus Tellaro in Ligurien

Ziemlich enge Geschichte in der Bucht von Monterosso al Mare.

Ziemlich enge Geschichte in der Bucht von Monterosso al Mare. © IMAGO/Emica Elvedji/PIXSELL

Der Hotspot: Die Cinque Terre ersticken im Sommer im Tagestourismus. Der Sandstrand von Monterosso ist überfüllt, die Züge dazwischen überlastet.
Die Alternative:Weiter südlich am Golf der Dichter schmiegt sich Tellaro an die Felsen. Das kleine Fischerdorf gilt als eines der schönsten Italiens, ist architektonisch kaum von den Cinque Terre zu unterscheiden, bleibt vom Massenansturm jedoch weitgehend verschont.

In Tellaro hat man mehr Platz am Strand und im Meer.

In Tellaro hat man mehr Platz am Strand und im Meer. © IMAGO/T. Serraiocco

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4. Tropea versus Scilla in Kalabrien

Die volle Bucht von Tropea im Hochsommer.

Die volle Bucht von Tropea im Hochsommer. © IMAGO/BrothersArt

Der Hotspot: Der Altstadtfelsen von Tropea ist Kalabriens Aushängeschild. Im August stauen sich die Urlauber an den Aussichtspunkten und am schmalen Stadtstrand.
Die Alternative: Weiter südlich, direkt an der Straße von Messina, liegt Scilla. Das Fischerviertel Chianalea, wo die Häuser direkt im Wasser stehen, versprüht fast venezianisches Flair – mit Blick auf Sizilien und herausragender lokaler Küche.

Blaues Wasser und ein traumhaftr Blick auf Scilla und das Kastell Ruffo.

Blaues Wasser und ein traumhaftr Blick auf Scilla und das Kastell Ruffo. © IMAGO/imageBROKER/Jiri Hubatka

5. Polignano a Mare versus Monopoli in Apulien

Polignano a Mare im Hochsommer: spektakuläre und volle Bucht.

Polignano a Mare im Hochsommer: spektakuläre und volle Bucht. © IMAGO/imageBROKER/Nano Calvo / VWPics

Der Hotspot: Die berühmte Bucht Lama Monachile in Polignano ist das Motiv unzähliger Social-Media-Posts. Im August passen auf den schmalen Kieselstrand kaum noch Badetücher.
Die Alternative: Gleich nebenan erstreckt sich Monopoli. Mit seinem alten Fischereihafen, den weiß getünchten Gassen und den zahlreichen kleinen Badebuchten südlich der Stadt verteilt sich der Urlauberstrom angenehm.