Iran-Krieg: USA attackieren Brücken – Katar unter iranischem Beschuss
Live-Blog USA erklären jüngste Angriffswelle für beendet +++ Iran fordert Huthis zu Seeblockade im Roten Meer auf +++ Wadephul schlägt EU-Stabilisierungsmission für den Libanon vor +++ Der Newsblog.
17.07.2026 - 08:10 Uhr aktualisiert Artikel anhören
Angriffe im Iran: Die USA haben erneut mehrere Ziele angegriffen. Foto: via REUTERS
Jordanien fängt drei iranische Raketen ab
In Jordanien sind laut Angaben des Militärs drei aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgefangen worden. In der Mitteilung der Streitkräfte, die die staatliche Nachrichtenagentur Petra veröffentlichte, wurden keine Opfer durch den Angriff gemeldet. In Jordanien sind US-Truppen und -Flugzeuge stationiert. Das Land ist wiederholt zum Ziel iranischer Vergeltungsmaßnahmen geworden, die als Reaktion auf neue Luftangriffe der USA auf den Iran erfolgten.
Katar: Iranischer Raketenangriff abgewehrt
Bei der Abwehr eines iranischen Raketenangriffs auf Katar wurde nach Angaben des Innenministeriums ein Kind durch Trümmerteile verletzt. Es werde medizinisch versorgt, teilt die Behörde auf der Plattform X mit. Die Raketenabwehr sei erfolgreich gewesen, teilt das Verteidigungsministerium mit. In der Hauptstadt Doha waren einem Augenzeugen zufolge mehrere Detonationen zu hören. Die Regierung hatte wegen der Angriffe Warnmeldungen an Mobiltelefone verschickt.
Iran meldet Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait
Die iranische Armee greift nach eigenen Angaben Truppenstützpunkte und Logistikzentren der USA in Kuwait mit Drohnen an. Dies berichten staatliche iranische Medien.
USA erklären jüngste Angriffswelle gegen Iran für beendet
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht zum Freitag die jüngste Runde von Luftangriffen gegen den Iran beendet. Es war die sechste Nacht in Folge mit Angriffen auf die Islamische Republik, während sich der Konflikt um die Straße von Hormus weiter zuspitzt. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) erklärte, man habe „Küstenüberwachungs- und Luftabwehrstellungen, militärische Logistikinfrastruktur sowie maritime Fähigkeiten“ getroffen, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.
Verstärkt gerieten dabei Brücken ins Visier der Angriffe. Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens wurden dabei mindestens sieben Menschen getötet.
Golfstaaten geraten erneut unter Beschuss
Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn der neuen US-Angriffe im Iran abermals unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten die Sirenen, wie das Innenministerium auf X mitteilte. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor hatte das US-Militär damit begonnen, in der nunmehr sechsten Nacht in Folge Ziele im Iran anzugreifen.
Katar warnt Bevölkerung vor iranischem Raketenbeschuss
Katar hat die Bevölkerung am frühen Freitagmorgen vor iranischem Raketenbeschuss gewarnt und aufgefordert, Schutz zu suchen. Anwohner hörten Explosionen am Himmel, während Luftabwehrsysteme die Raketen abzufangen versuchten. Der Iran hatte zuvor bereits Bahrain und Kuwait als Reaktion auf nächtliche US-Luftangriffe auf Brücken im Iran ins Visier genommen.
Katar ist gemeinsam mit Pakistan ein wichtiger Vermittler bei den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs. Die Gespräche sind jedoch wegen der Blockade der Straße von Hormus durch den Iran ins Stocken geraten.
Iranische Armee: Drohnenangriff auf US-Flugzeuge in Bahrain
Die iranische Armee greift nach eigenen Angaben US-Hubschrauber und Aufklärungsflugzeuge auf dem Stützpunkt Sakhir in Bahrain mit Drohnen an. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim.
Wadephul schlägt EU-Stabilisierungsmission für den Libanon vor
Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine europäische Stabilisierungsmission für den Libanon als Ersatz für den auslaufenden UN-Einsatz Unifil ins Gespräch gebracht. „Wir sollten in der EU prüfen, ob wir im Anschluss an die Unifil-Mission mit einem europäischen Mandat dafür sorgen können, dass kein Sicherheitsvakuum entsteht“, sagte Wadephul dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) laut einem Vorabbericht vom Freitag. Eine solche Truppe könne die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich die israelische Armee zurückziehe, ohne dass die Hisbollah-Miliz zurückkehre.
Im Libanon gebe es mit der sich stabilisierenden Regierung derzeit eine der hoffnungsvollsten Entwicklungen in der Region, erklärte der Minister weiter. „Wir Europäer müssen alles dafür tun, dass dieser Prozess positiv weitergeht.“ Die Friedensmission der Vereinten Nationen im Libanon (Unifil) läuft am 31. Dezember 2026 aus. Der Bundestag hatte das deutsche Mandat für eine Beteiligung an dem Einsatz vor wenigen Wochen letztmalig verlängert.
Berichte: US-Militär greift Brücken im Iran an
Iranischen Medienberichten zufolge hat das US-Militär zwei Brücken im Süden des Irans angegriffen. Bei den jüngsten US-Attacken auf die Provinz Hormusgan seien die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke auf den Verkehrsachsen der Provinz getroffen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Provinzverwaltung. Die Straßen zwischen der Hafenstadt Bandar Abbas und den Städten Chamir und Lar sei vollständig gesperrt, ebenso wie eine zweite Verbindung in der Region.
Bei dem Angriff seien zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt worden, hieß es weiter. Es gab keine näheren Angaben zu den genauen Schäden. Laut dem regierungstreuen Sender Press TV wurden insgesamt drei Brücken bei den Angriffen getroffen.
Die Kahurestan-Brücke liegt an der Route, die die Hafenstadt Bandar Abbas mit der Stadt Schiras weiter nordwestlich verbindet, und gilt laut „New York Times“ als wichtige Route zwischen der Küste des Persischen Golfs und dem südlichen Landesinneren des Irans.
Iran dementiert Freilassung von US-Gefangenem
Die iranische Justiz dementiert die Freilassung eines US-Gefangenen sowie einen Gefangenenaustausch, wie staatliche Medien melden. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, eine 2024 während der Amtszeit von Präsident Joe Biden festgenommene US-Bürgerin sei freigekommen. Eine Überprüfung habe ergeben, dass weder ein verurteilter US-Gefangener, noch eine der Spionage für die USA beschuldigte Person, noch ein anderer amerikanischer Häftling, auf die Trumps Beschreibung zutreffe, freigelassen oder im Rahmen eines Austauschs überstellt worden sei, teilt die Behörde mit.
Neue US-Angriffe gegen den Iran – den fünften Tag in Folge
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben den fünften Tag in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 14.00 Uhr US-Ostküstenzeit (21.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, „die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen.“ Das US-Militär hatte erst am Mittwoch erneut und in zwei Wellen den Iran angegriffen.
Teheran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region – unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran diese Woche einmal mehr mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob er dem Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Militär mit Bombenangriffen auf Brücken beginnen würde, sagte Trump am Mittwoch: „Ich mag es nicht, Fristen zu setzen.“
Karoline Leavitt: Iran will weiter Abkommen mit den USA
Der Iran soll nach Darstellung von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt weiter an einem Abkommen mit Washington interessiert sein. „Der Iran steht nach wie vor in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten von Amerika“, sagte Leavitt vor der Hauptstadtpresse in Washington. Dass das US-Militär ungeachtet dessen seit Tagen Ziele im Iran angreift, begründete Leavitt mit dem Verhalten der iranischen Führung. Präsident Donald Trump werde nicht tatenlos zusehen, wie der Iran Schiffe in der Straße von Hormus angreife.
Syrien unterbindet Waffenlieferung an Hisbollah-Miliz
Die syrischen Behörden haben nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Sana eine Waffenlieferung für die Hisbollah-Miliz im Libanon abgefangen. Der Lkw, der an der syrisch-irakischen Grenze gestoppt worden sei, habe fortschrittliche Waffen und Raketen transportiert, berichtete Sana am Donnerstag unter Berufung auf eine ungenannte Quelle im Innenministerium. Eine vorläufige Untersuchung deute daraufhin, dass die Waffen für die Hisbollah gedacht waren.
Insider: Iran fordert Huthi-Miliz zu Vorbereitung von Blockade am Roten Meer auf
Iran hat die Huthi-Rebellen im Jemen Insidern zufolge aufgefordert, sich auf eine Sperrung des Seewegs für Öltransporte im Roten Meer vorzubereiten. Dies solle für den Fall geschehen, dass die USA die iranische Energieinfrastruktur angriffen, sagten drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.
Ein solcher Schritt würde die weltweite Energieversorgung massiv bedrohen, da die wichtigste Route durch die Straße von Hormus bereits vom Iran blockiert wird. Die Pläne wurden in der Führung der Islamischen Republik diskutiert und an die verbündeten Huthis übermittelt, hieß es aus iranischen und regionalen Kreisen. Einem Insider aus dem Umfeld der Huthi-Miliz zufolge haben die Rebellen ihre Vorbereitungen für Angriffe auf die Schifffahrt abgeschlossen. Sie hätten Raketen und Drohnen nahe der Meerenge Bab al-Mandab stationiert und warteten auf weitere Befehle. Die Entscheidung über eine Sperrung der Meerenge liege bei Vertretern der iranische Revolutionsgarde, die sich im Jemen aufhielten.
Kuwait meldet erneuten Beschuss aus dem Iran
Kuwait ist erneut Ziel iranischer Angriffe geworden. Das Militär des kleinen Golfemirats, in dem US-Truppen stationiert sind, teilte am Donnerstag mit, die Flugabwehr fange aktiv Beschuss aus der Islamischen Republik ab.
Im Streit um die Kontrolle über die Straße von Hormus haben die USA ihre Angriffe auf Ziele im Iran in den vergangenen Tagen ausgeweitet. Teheran reagiert mit vermehrten Angriffen auf Ziele in Nachbarstaaten.
Fünf Tote im Gazastreifen – Beobachter verzeichnen Zunahme israelischer Angriffe
Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Zwei Menschen seien bei einem Luftangriff nahe Tuffah im Norden des Küstengebiets ums Leben gekommen, sagten Rettungskräfte am Donnerstag. Ein weiterer Mensch sei durch israelischen Panzerbeschuss im östlichen Stadtteil Sejtun von Gaza-Stadt getötet worden. Zudem habe es bei Angriffen auf ein Zeltlager für Vertriebene im Westen von Gaza-Stadt sowie auf ein Fahrzeug in Chan Junis im Süden Tote gegeben.
Das israelische Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Vorfällen. Zeitgleich berichtete die US-Beobachtungsstelle ACLED über einen deutlichen Anstieg israelischer Angriffe auf ein Niveau, das seit dem Inkrafttreten der Waffenruhe im Oktober nicht mehr erreicht worden sei. Im Juni seien mehr als 40 Luft- und Drohnenangriffe auf die radikal-islamische Hamas und andere militante Gruppen registriert worden – der höchste Monatswert seit dem Abkommen. „Da die Opposition in Umfragen vorne liegt, wächst der innenpolitische Druck auf den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, eine härtere Sicherheitslinie gegenüber der Hamas einzuschlagen“, sagte Nasser Chdur von ACLED mit Blick auf die israelische Parlamentswahl im Oktober.
Netanjahu sagt US-Reise ab – Beisetzung von US-Senator verschoben
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reist in den kommenden Tagen doch nicht in die USA. Grund dafür sei, dass die Beisetzung von US-Senator Lindsey Graham auf Ende des Monats verschoben worden sei, teilt das Büro des Ministerpräsidenten mit. Ursprünglich hatte Netanjahu einem Insider zufolge am Samstag in die USA reisen wollen. Er strebe dort ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump an, hieß es am Mittwoch. Ob diese Begegnung zustande kommen würde, galt jedoch als unklar.
USA erhöhen mit neuen Angriffen und Drohungen Druck auf Iran
Nach den neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran scheint eine diplomatische Lösung erneut in weite Ferne gerückt zu sein. Das US-Militär startete am Mittwoch gleich zwei Angriffswellen und attackierte zudem ein Schiff, das gegen die Blockade iranischer Häfen verstoßen haben soll.
US-Präsident Donald Trump drohte erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur, ehe er wenig später versöhnliche Töne anschlug. Der Iran habe einer Ende 2024 in Haft genommenen US-Bürgerin erlaubt, das Land zu verlassen, teilte Trump auf Truth Social mit. „Die Vereinigten Staaten von Amerika wissen diese Geste des guten Willens seitens des Irans zu schätzen!“ Details zu der Frau nannte Trump nicht, er schrieb bloß, dass sie sich außer Landes befinde und in Sicherheit sei.
Iran: Kontrolle der Straße von Hormus ist „rote Linie“
Die Kontrolle der Straße von Hormus ist für den Iran eine „rote Linie“, wie Armeesprecher Brigadegeneral Mohammad Akraminia erklärt. Die USA hätten geglaubt, mit Angriffen auf Stützpunkte an der iranischen Südküste die Hoheit über die strategisch wichtige Meerenge übernehmen zu können, sagt Akraminia. Der Iran sei jedoch in der Lage, die Wasserstraße von jedem Punkt seines Territoriums aus zu beherrschen. Durch die Passage wurde vor dem Krieg rund ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gaslieferungen transportiert.
Iran droht mit Vergeltung bei Ausweitung von US-Angriffen
Nach Drohungen von US-Präsident Donald Trump, kritische Infrastruktur im Iran anzugreifen, warnt der Iran vor massiven Gegenschlägen. Dann werde sämtliche in der Region verbleibende Infrastruktur zum Ziel von Angriffen, hieß es in einer Stellungnahme des militärischen Hauptquartiers Chatam al-Anbjia, die die Nachrichtenagentur Fars verbreitete.
Der Iran hatte in Vergangenheit mehrfach Produktionsstätten zur Rohstoffgewinnung sowie zivile Infrastruktur in den Nachbarländern angegriffen. Am Mittwoch hatte Trump mit einer Ausweitung von Angriffen gegen den Iran gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News.
Iran meldet Angriff auf Flughafen in Nordosten des Landes
Nach iranischen Angaben soll es zu einem Angriff im Nordosten des Landes gekommen sein. Geschosse seien am Flughafen von Semnan eingeschlagen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Gouverneursverwaltung. Es habe keine Toten oder Verletzten gegeben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Im Statement der Gouverneursverwaltung hieß es lediglich, dass der „Feind“ für den Angriff verantwortlich sei. Das US-Militär hatte berichtet, am Mittwochabend (deutscher Zeit) eine neue Angriffswelle auf den Iran gestartet zu haben.
Indien verbietet Einsatz von Seeleuten in Straße von Hormus
Indien untersagt wegen der eskalierenden Gewalt im Persischen Golf vorerst den Einsatz indischer Seeleute auf Schiffen in der Straße von Hormus. Die Anordnung sei an Reeder, Schiffsmanager und Personalvermittler gegangen, teilt die Generaldirektion für Schifffahrt mit. Bei Angriffen in der Region wurden innerhalb von drei Tagen zwei indische Seeleute getötet.
Die Regierung in Neu-Delhi legte Protest beim Iran ein und bestellte dessen stellvertretenden Botschafter ein. Indien ist mit mehr als 300.000 Seeleuten der weltweit drittgrößte Anbieter von Arbeitskräften für die globale Schifffahrt.
Irans Staatsmedien melden Explosionen in Teheran
Im Zuge der jüngsten US-Angriffwelle gegen den Iran haben iranische Staatsmedien von Explosionen in der Umgebung der Hauptstadt Teheran berichtet - zum ersten Mal seit Beginn der aktuellen Kämpfe um die Kontrolle über die Straße von Hormus. Zudem berichteten die Staatsmedien, die amerikanischen Angriffe hätten die Provinz Semnan getroffen, in der die Produktion ballistischer Raketen sowie das iranische Raumfahrtprogramm angesiedelt sind. Zunächst gab es keine Angaben zu möglichen Opfern oder Schäden durch die Angriffe.
US-Militär beendet nächtliche Angriffswelle gegen den Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben eine nächtliche Welle von Luftangriffen gegen den Iran beendet. Die Angriffe erschütterten erstmals seit Beginn der aktuellen Kämpfe um die Kontrolle über die Straße von Hormus auch Teile des Nordens des Landes. Iranische Staatsmedien berichteten von Explosionen in der Umgebung der Hauptstadt Teheran sowie von Angriffen auf die Provinz Semnan, in der die Produktion ballistischer Raketen und das iranische Raumfahrtprogramm angesiedelt sind. Zunächst gab es keine Angaben zu möglichen Opfern oder Schäden.
Iran greift Bahrain und Kuwait an
Nach einer weiteren US-Angriffswelle gegen den Iran hat die Islamische Republik am frühen Donnerstagmorgen Angriffe gegen Bahrain und Kuwait gestartet. Zunächst gab es keine Angaben zu Schäden oder möglichen Opfern. Die iranischen Angriffe erfolgten, nachdem die USA erneut eine Seeblockade gegen den Iran verhängt und ihre Luftangriffe wegen des Konflikts um die Straße von Hormus verstärkt hatten.
Die USA hatten am Mittwochabend eine dritte Angriffswelle innerhalb von 24 Stunden gestartet, wie das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mitteilte. Dabei habe man unter anderem einen unter der Flagge Curaçaos fahrenden Öltanker auf dem Weg zur Insel Charg außer Gefecht gesetzt.
HB Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige 
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