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G-Punkt des Mannes: So können Sie den Sex intensiver machen

Ratgeber

Manchem Mann gefällt's, manchem nicht: Die Prostata zu stimulieren, kann einen neuen Kick ins Sexleben bringen.
Christin Klose/dpa-tmn

Mit dem Finger zum Höhepunkt: Die Prostata gezielt reizen, das kann den Sex intensiver machen und neue Empfindungen bringen. Ein paar Dinge sind aber wichtig – und dabei geht's nicht nur um Hygiene.

Mit der Prostata verbinden die meisten Männer im ersten Moment vermutlich gesundheitliche Probleme, die im Alter drohen können. Dabei kann die kleine Drüse auch ein echter Lustbringer sein. Sie gilt also der G-Punkt des Mannes. Nur, wie stimuliert man sie richtig?

Die Antwort lautet: anal. Um die Drüse über den Enddarm zu erreichen, reiche normalerweise der Zeigefinger, sagt Axel Merseburger. Der Urologe muss es wissen, denn bei Prostata-Untersuchungen tastet er auf diesem Weg nach Auffälligkeiten.

Um die Prostata zu stimulieren, massiert oder krault man dabei im Darm mit dem Finger leicht in Richtung Bauch. „Dieses Gefühl kann sehr intensiv sein und ist etwas anderes, als wenn der Penis stimuliert wird. Manche Männer mögen das“, sagt der Sprecher der Deutschen Gesellschaft für Urologie.

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Behutsam sein, Gleitgel nutzen

Wer das ausprobieren möchte, muss keine Berührungsängste haben. Viel falsch machen könne man nicht, solange man behutsam und nicht zu heftig zu Werke geht, sagt der Urologe.

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Da der Anus nicht feucht wird, ist Gleitgel ratsam. Benutzt man seine Finger, sollten die Nägel kurz geschnitten sein, um Kratzverletzungen im Darm zu vermeiden. Alternativ kann man Sextoys als Hilfsmittel nutzen. Haben Männer miteinander Analsex, stimuliert der Penis die Prostata.

Wer sich zunächst nicht soweit traut, kann ausprobieren, wie es ist, den Damm zwischen Penis und Anus zu stimulieren. Auch das reizt die Prostata.

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Hygiene ist wichtig – und Timing auch

Wichtig ist: Weil sich im Darmbereich unzählige Bakterien tummeln, ist Hygiene bei allen analen Sexpraktiken sehr wichtig. Vorher zu duschen oder zu baden ist eine gute Idee. Und: Hat der Finger nach der Prostata getastet, ist im Anschluss gründliches Händewaschen angesagt.

Ebenfalls gut zu wissen: Eine Prostatamassage kann kurzfristig den PSA-Wert erhöhen. Der Wert ist ein Marker für möglichen Prostatakrebs. „In den Stunden vor einem Urologen-Besuch sollte man als keine Prostatamassage machen“, sagt Axel Merseburger. Sonst gibt es womöglich falschen Alarm. (dpa/mp)