Es gibt nur 1969 Exemplare
Mega-Hype um neue Moonswatch – 1,2 Millionen Bewerbungen
Swatch-Patron Nick Hayek (71) landet mit der neuen Moonswatch den nächsten PR-Coup. Die Kollektion ist stark limitiert: Nur 1969 Stück sind zu haben. Der Andrang ist riesig, beim Bieler Uhrenhersteller gingen 1,2 Millionen Bewerbungen ein. Was passiert jetzt?
Publiziert: 13:06 Uhr
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Aktualisiert: 13:18 Uhr
Darum gehts
KI-generiert, redaktionell geprüft
- Bewerbungsfrist für limitierte Moonswatch-Golduhr endete um Mitternacht
- Über 1,2 Millionen Bewerbungen trotz technischer Probleme bei Swatch-Website
- Nur 1969 Uhren verfügbar – mehr als 600 Bewerber pro Stück
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Bernadette HoggRedaktorin Wirtschaft
Die Zeit ist abgelaufen! Um Mitternacht endete die Bewerbungsfrist für die neue Moonswatch. Schon vor dem Stichtag bestätigte Swatch gegenüber Blick, dass die Nachfrage riesig war. Deswegen brach auch am ersten Abend der Bewerbungsfrist die Website mit dem Onlineformular zusammen. Die technischen Probleme haben der Nachfrage aber nicht geschadet.
Das globale Interesse ist riesig: «Seit dem Start am 16. Juli bis gestern Abend haben nicht weniger als 1,2 Millionen Swatch-Fans das Formular ausgefüllt», teilt ein Swatch-Sprecher auf Anfrage von Blick mit. Die Uhr ist der ersten Mondlandung der Apollo-11-Mondlandemission gewidmet. Die Jahreszahl der Mondlandung ist auch die Anzahl an Moonswatch-Exemplaren, die Swatch von der limitierten Kollektion insgesamt verkauft: total 1969 Stück. Das bedeutet: Auf jede Moonswatch kommen über 600 Bewerber.
Der Auswahlprozess läuft
Nun läuft der Auswahlprozess, um die erfolgreichen Kandidaten ausfindig zu machen. Die 1969 Glücklichen müssen alle Multiple-Choice-Fragen richtig beantwortet haben, wie ein Swatch-Sprecher gegenüber Blick bestätigt. «Die offenen Antworten werden sorgfältig analysiert und nach ihrer Kreativität und Originalität bewertet», heisst es weiter. Interessant: «Auch die Zeit, die sich die Fans für die Beantwortung der 32 Fragen genommen haben, spielt eine Rolle, da in einigen Fragen eine versteckte Formel enthalten war», so der Sprecher.
Schon ab Freitag werden die ersten glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner informiert. Der Tag hat Bedeutung: Es ist der Tag «des Splashdowns von Apollo 11, also der Wasserung und Rückkehr der Mission zur Erde», betont der Swatch-Sprecher. Die erfolgreichen Bewerber haben dann 48 Stunden Zeit, die Uhr zum Verkaufspreis von 500 Franken online zu kaufen.
Der Bewerbungsprozess war eine Anspielung auf die bekannte US-Einreisegenehmigung. Das Bewerbungsformular hiess ebenfalls «Esta», im Fall von Swatch stand dies aber für «Electronic Swatch Timepiece Application» – zu Deutsch: elektronischer Swatch-Zeitmesser-Antrag. Es ist eine feine Spitze von Patron Nick Hayek (71) gegen die Regierung von US-Präsident Donald Trump (80).
Auch ein Seitenhieb gegen Rolex-Chef Jean-Frédéric Dufour (58) war im Formular enthalten: Gleich die erste Frage lautete: «Hast du schon einmal einem Präsidenten eine goldene Tischuhr geschenkt?» Genau so eine Uhr hatte der Rolex-Patron Donald Trump beim Besuch im Weissen Haus überreicht.