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Super League: Thuns Torheld erklärt verrückten Golf-Jubel

Wie einst Liverpool-Kultfigur

Thuner Torschütze erklärt seinen Golf-Jubel

Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli packt gegen Luzern eine Monster-Rotation aus und wird für seinen Mut belohnt. Derweil verrät Torheld Nicolas Bürgy, was hinter seinem verrückten Golf-Jubel steckt.

Publiziert: 12:06 Uhr

Darum gehts

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Stefan KreisReporter Fussball

Der berühmteste Golf-Jubel der Fussballgeschichte stammt aus dem Jahr 2007, als Liverpools Craig Bellamy nach einem Treffer im Camp Nou gegen Barcelona einen Abschlag an der Eckfahne nachstellte. Zuvor war er im Trainingslager betrunken mit einem 8er-Eisen auf seinen Teamkollegen John Arne Riise losgegangen und hatte ihm humorlos gegen die Beine getätscht.

Auch die Super League hat seit Samstagabend einen Golf-Jubel. Im Gegensatz zu den Streithähnen Bellamy/Riise aber hat der imitierte Abschlag von Thuns Innenverteidiger Nicolas Bürgy einen positiven Hintergrund. «Es ist ein Running Gag aus meiner Zeit in Dänemark. Dort haben wir gemeinsam sowohl im Training als auch an den Spielen so gejubelt. Darum habe ich das mit in die Schweiz genommen», erklärt der 30-Jährige, der die vergangenen fünf Jahre in Skandinavien kickte.

Monster-Rotation wird belohnt

Nun ist der ehemalige YB-Spieler zurück und startet gleich mit einem Auswärtssieg in Luzern. Und das trotz Monster-Rotation von Gian-Luca Privitelli. Acht (!) von zehn Feldspielern wechselt der Thuner Trainer im Vergleich zum 1:1 gegen Dinamo Zagreb aus – und wird für seinen Mut belohnt. «Andere mussten die Verantwortung übernehmen», sagt Bürgy, als er auf die vielen Wechsel angesprochen wird. «Unser Spielstil und die Mentalität funktioniert. Egal, wer auf dem Platz steht. Das gibt uns extrem viel Mut und Energie.»

3:12

Highlights im Video:Fehlgriff von FCL-Goalie Simoni verhilft Thun zum Sieg

Die brauchts, will man in der Champions-League-Quali nach den Sternen greifen. Bereits am Dienstag müssen die Berner Oberländer zum Rückspiel gegen Zagreb in die Hosen, Hoffnung macht die Stärke nach stehenden Bällen. Alle drei Tore gegen Luzern fallen nach Standards. Erst veredelt Nico Maier einen Einwurf herrlich aus der Drehung volley zum Ausgleich. Dann profitieren Bürgy und Torschütze Gutbub nach einem Freistoss von Maier von einem Goalie-Bock der Innerschweizer, ehe wieder Bürgy per Kopf den Schlusspunkt setzt. Golf-Jubel inklusive.

Mannschaft

SP

TD

PT

1

FC Thun

FC Thun

1

2

3

2

BSC Young Boys

BSC Young Boys

3

:

2

1

1

3

3

FC Basel

FC Basel

1

1

3

4

Grasshopper Club Zürich

Grasshopper Club Zürich

1

0

1

4

FC Lausanne-Sport

FC Lausanne-Sport

1

0

1

6

FC Lugano

FC Lugano

0

0

0

6

FC St. Gallen

FC St. Gallen

0

0

0

6

FC Vaduz

FC Vaduz

0

0

0

6

FC Zürich

FC Zürich

0

0

0

10

FC Sion

FC Sion

2

:

3

1

-1

0

11

Servette FC

Servette FC

1

-1

0

12

FC Luzern

FC Luzern

1

-2

0

Meisterschaftsrunde

Abstiegsrunde