everyschematic.com

Kein Prinz, kein Schwede: Prinzessin Madeleines Mann holte sich lieber deutschen Pass

Warum Prinzessin Madeleines Ehemann die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt – aber nicht die schwedische

Stand: 12.07.2026, 20:47 Uhr

Kommentare

Uns auf Google folgen

Diese ungewöhnliche Entscheidung von Christopher O’Neill sorgt bis heute für Furore: Der Ehemann von Prinzessin Madeleine beantragte den deutschen Pass.

Stockholm – Im Sommer 2024 begann für Prinzessin Madeleine (42) und Christopher O’Neill (52) ein neues Kapitel. Zusammen mit ihren Kindern Prinzessin Leonore (12), Prinz Nicolas (11) und Prinzessin Adrienne (8) zogen sie nach Stockholm. Davor war die Familie sechs Jahre lang in Florida heimisch.

Prinzessin Madeleine und Ehemann Christopher O‘Neill

415018624.jpg © Albert Nieboer/picture alliance/dpa/Royal Press Europe

Die Royal-Fans begrüßten diese Entscheidung, da Madeleine nun wieder öfter an offiziellen Terminen des Königshauses teilnimmt. Christopher O’Neill begleitet seine Frau regelmäßig zu wichtigen Veranstaltungen, übernimmt jedoch bis heute keine royalen Aufgaben.

Ehemann von Prinzessin Madeleine entscheidet sich gegen den schwedischen Pass

Bereits bei der Hochzeit 2013 entschied sich Christopher O’Neill bewusst gegen einen Prinzentitel und eine offizielle Rolle im schwedischen Königshaus. Dadurch gelang es dem Finanzunternehmer, beruflich unabhängig zu bleiben und weiter seiner Arbeit nachzugehen. Laut dem norwegischen Portal Seher.no wird er vom Hof als „Herr Christopher O’Neill“ geführt. Seine Rolle unterscheidet sich damit deutlich von jener anderer eingeheirateter Mitglieder der Königsfamilie. Während Prinz Daniel (52) und Prinzessin Sofia (41) vollständig Teil des schwedischen Königshauses wurden, geht O’Neill einen anderen Weg.

Besonders pikant: Der 52-Jährige verzichtete auf die schwedische Staatsbürgerschaft. Stattdessen beantragte er 2023 über die deutsche Botschaft in Stockholm einen deutschen Reisepass. Das verriet Hofsprecherin Margareta Thorgren (62) damals gegenüber der Zeitung Expressen. Der Zeitpunkt war nicht zufällig: Die deutsche Staatsbürgerschaft erleichterte ihm den Umzug nach Schweden, weil er damit wieder EU-Bürger wurde.

Christopher O’Neill ist ein Kosmopolit – enge Verbindung zu Deutschland und Österreich

Die Verbindung zu Deutschland besteht über seine Mutter Eva Maria O’Neill, eine gebürtige Österreicherin. Christopher O’Neill wurde in Großbritannien geboren, sein Vater hat irische und amerikanische Wurzeln. Nach Angaben von Aftonbladet verbrachte er Teile seiner Kindheit in Deutschland und Österreich und studierte in St. Gallen in der Schweiz. Auf die schwedische Staatsbürgerschaft scheint Prinzessin Madeleines Gatte dagegen wenig scharf zu sein.

Nun muss der Geschäftsmann mit den Konsequenzen seiner Entscheidung leben. Laut dem spanischen Hola-Magazin „haben es ihm bestimmte Kreise bis heute nicht verziehen, dass er die Möglichkeit ablehnte, Schwede und Prinz zu werden“. (Quellen: seher.no, expressen.se, hola.com) (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit SpotOn)