„Wäre jeder Spieler doof“: Journalistin äußert sich in WM-WG zur Olise Zukunft
Stand: 17.07.2026, 22:48 Uhr
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Journalistin Valentina Maceri spricht in der WM-WG über die Zukunft von Olise und wozu sie dem französischen Bayern-Stürmer rät.
München – Fußball-Journalistin Valentina Maceri hat sich in „Die WM-WG“ von Absolut Fussball“

Valentina Maceri nennt Punkte für Olises Zukunftsentscheidung. © picture alliance/dpa | Tom Weller/ AFRein sportlich ergebe ein Abschied aus München für Maceri jedoch überhaupt keinen Sinn, sofern nicht private Gründe den Ausschlag geben: „Wenn er jetzt sagt auf privater Ebene, er will unbedingt nach Madrid, er will in Madrid leben, dann ist es ein Wechsel, der nachvollziehbar wäre.“ Ansonsten bleibe beim FC Bayern schließlich alles beim Alten, sowohl personell als auch strukturell.
Bayern-Team als sportliche Chance für Olise
Schließlich verweist die Journalistin auf die sportliche Ausgangslage der Münchner, die für einen Verbleib spreche: „Aber ansonsten bleibt ja das Team bei Bayern das Gleiche. Der Trainer bleibt der Gleiche. Sie waren so kurz davor, die Champions-League zu holen letztes Jahr.“ Der Rekordmeister habe eine herausragende Saison gespielt und nur knapp den großen Coup verpasst.
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Genau diese Nähe zum Titel macht für Maceri einen Wechsel umso unverständlicher: „Sie haben eine herausragende Saison gespielt, ihnen fehlen 10 Prozentpunkte, um den ganz großen Coup zu schaffen, also den Henkelpott. Da wäre jeder Spieler doof, der eine entscheidende Rolle in diesem Team spielt, zu wechseln, zu einer Mannschaft mit vielen Fragezeichen.“ Bei den Königlichen gebe es dagegen einige Unsicherheiten, etwa in der Kabine.
Als einzig nachvollziehbaren Grund für einen Wechsel nennt Maceri abschließend einen ganz bestimmten Wunsch des Spielers: „Mit Mourinho ein neuer Trainer, Kabine schwierig etc. Oder er sagt, sein Traum war schon immer, unter Mourinho zu spielen.“ Nur ein solcher persönlicher Herzenswunsch würde ihrer Einschätzung nach einen Abschied vom FC Bayern rechtfertigen. (kwa)