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Ronaldo likt Post zu Argentinien-Verschwörungstheorien

Von Fifa bevorzugt?

Cristiano Ronaldo gefällt Beitrag zu Argentinien-Theorien

Eine spanische Journalistin wirft der Fifa vor, Argentinien zu bevorzugen – und erhält dafür einen Like von Cristiano Ronaldo. Argentinien-Mittelfeldmann Rodrigo de Paul hat für diese Theorien wenig Verständnis.

Publiziert: 13:03 Uhr

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Aktualisiert: 14:08 Uhr

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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Auch wenn es für die Albiceleste am Ende nicht zum WM-Titel gereicht hat: Theorien, wonach Argentinien und dessen Star Lionel Messi (39) von der Fifa bevorzugt behandelt würden, hatten spätestens seit dem Achtelfinal gegen Ägypten Hochkonjunktur. Mehrere Schiedsrichterentscheide gegen sein Team brachten Hossam Hassan (59), Trainer der Pharaonen, damals zum Toben.

In diesen Chor stimmte noch vor dem WM-Final auch die spanische Journalistin Pilar Rodriguez Losantos (32) mit ein. «Ich glaube, dass wir nicht gegen Argentinien spielen werden, sondern gegen die gesamte Institution der Fifa, die Messi den WM-Pokal geben will, wie sie es schon vor vier Jahren in Katar getan hat», erklärt die Präsidentin des spanischen Portals «Okdiario» in der TV-Sendung «Espejo publico» des Medienunternehmens «Antena 3».

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Prominenter Support

«Okdiario» bezeichnet sich selbst als «Ort der Nonkonformisten» – seit ihrer Gründung 2015 ist der Online-Zeitung aber immer wieder die Verbreitung von Falschinformationen vorgeworfen worden. Allerdings stossen Losantos' Aussagen zu Argentinien auf prominente Unterstützung.

Denn: Zu den bislang fast 700'000 Accounts, die das Video mit ihren Aussagen auf Instagram gelikt haben, gehört auch der offizielle Kanal von Cristiano Ronaldo (41), wie ein Screenshot der deutschen «Bild» zeigt. Der portugiesische Superstar hat den WM-Pokal im Gegensatz zu seinem Dauerrivalen Messi nie gewinnen können.

«Unbegründete Verschwörungstheorien»

Einer der Weltmeister von 2022 ist auch Rodrigo de Paul (32) – und der argentinische Mittelfeldspieler macht wenige Tage nach dem verlorenen Final gegen Spanien seinem Ärger über die herumgeisternden Theorien Luft.

«Heute sehe ich, wie viele Menschen auf diese Niederlage gewartet und während der gesamten WM unbegründete Verschwörungstheorien verbreitet haben, um den Schmerz, nicht das Gleiche erleben zu können wie alle Argentinier, zu lindern – weil sie unser Lächeln lästig finden, weil unser Auftreten sie nervt», schreibt der MLS-Spieler von Inter Miami auf Instagram.

Diese Anschuldigungen hätten seine Liebe zum Nationalteam aber nur gestärkt, führt de Paul weiter aus: «Es wird noch lange wehtun, aber heute bin ich stolzer denn je, Argentinier zu sein.»

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