Wichtige Updates
Nach Angriffen: Iran meldet Tote und Schäden an Infrastruktur
US-Militär erklärt erneute Angriffswelle im Iran für beendet
Golfstaaten geraten erneut unter Beschuss
Iranische Staatsmedien melden neue US-Angriffe auf Brücken und Flughafen im Iran
Louisa Thönig

Nach Angriffen: Iran meldet Tote und Schäden an Infrastruktur
Nach US-Angriffen in der Nacht meldet der Iran Opfer und Schäden an Infrastruktur in verschiedenen Regionen im Süden des Landes. Sieben Menschen seien bei Angriffen getötet worden, hieß es in der Nacht bei Press TV. Ein Mensch sei im Zuge eines Angriffs auf einen Telekommunikationsturm in der Küstenstadt Bandar Abbas getötet worden, meldete die Nachrichtenagentur Tasnim.
Es seien Brücken, eine Zugverbindung, ein Flughafen und ein Überwachungsturm für die Seefahrt angegriffen worden, hieß es in separaten Berichten iranischer Medien. Der Flughafen befindet sich weiter im Landesinneren in der Stadt Iranschahr in der Provinz Sistan und Belutschistan.
Die fünf angegriffenen Brücken verbinden Orte am Persischen Golf untereinander und etwas inländisch liegenden Ortschaften. Videoaufnahmen des bekannten Netzaktivisten Vahid Online zeigen schwere Schäden an einer Brücke, die auf beiden Fahrbahnseiten unpassierbar ist.
Das US-Militär hatte in der Nacht von einer weiteren Angriffswelle gesprochen. Mit den Angriffen auf Brücken sollten Nachschubwege zu einem iranischen Marinestützpunkt an der Straße von Hormus unterbrochen werden, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen US-Beamten.
Louisa Thönig

Jordanische Armee: Drei Raketen aus dem Iran abgefangen
Die jordanische Armee hat nach eigenen Angaben erneut einen iranischen Angriff abgewehrt und drei Raketen abgefangen. Die Flugabwehr sei am Freitagmorgen aktiviert worden, nachdem die Raketen in den jordanischen Luftraum eingedrungen seien, erklärte die Armee. Es wurden keine Opfer oder Sachschäden gemeldet.
Louisa Thönig

Iranisches Staatsfernsehen: Revolutionsgarden greifen Militärbasis Al-Tanf in Syrien an
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens den Militärstützpunkt Al-Tanf im Südosten Syriens angegriffen. Bei dem „Überraschungsangriff“ sei das Kommandozentrum „des Feindes“ in der Region attackiert worden, erklärte das Staatsfernsehen am Freitag im Onlinedienst Telegram. Es handele sich um einen Vergeltungsangriff nach der Tötung von iranischen Soldaten in Iranschahr im Südosten der Islamischen Republik.
Louisa Thönig

US-Militär erklärt erneute Angriffswelle im Iran für beendet
Das US-Militär hat seine erneute nächtliche Attacke auf Ziele im Iran nach eigenen Angaben beendet. Die Angriffswelle sei vorbei und habe Dutzende militärische Ziele mit Präzisionsmunition getroffen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom am frühen Morgen deutscher Zeit auf der Plattform X mit. Unter anderem seien Flugabwehrsysteme und Radaranlagen zur Küstenüberwachung zerstört worden. Die US-Angriffe erfolgten in der nunmehr sechsten Nacht in Folge.
Ziel sei es, "die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen" und das Land für die jüngsten Angriffe auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zur Rechenschaft zu ziehen, erklärte Centcom.
Louisa Thönig

Blockade iranischer Häfen: US-Soldaten entern Schiff im Golf von Oman
US-Soldaten haben im Golf von Oman ein Schiff geentert. Damit habe die von Präsident Donald Trump angeordnete Blockade iranischer Häfen umgesetzt werden sollen, erklärte das US-Regionalkommando Centcom am Donnerstag. Das Schiff „M/T Wen Yao“ sei aufgebracht worden, „um die strikte Einhaltung der laufenden US-Seeblockade zu gewährleisten“.
Louisa Thönig

Golfstaaten geraten erneut unter Beschuss
Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn der neuen US-Angriffe im Iran abermals unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten die Sirenen, wie das Innenministerium auf X mitteilte. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen.
Louisa Thönig

Iranische Staatsmedien melden neue US-Angriffe auf Brücken und Flughafen im Iran
Iranischen Medienberichten zufolge hat das US-Militär zwei Brücken sowie einen Flughafen im Iran angegriffen. Bei den jüngsten US-Attacken auf die Provinz Hormusgan im Süden seien die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke auf den Verkehrsachsen der Provinz getroffen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Provinzverwaltung. Die Straßen zwischen der Hafenstadt Bandar Abbas und den Städten Chamir und Lar sei vollständig gesperrt ebenso wie eine zweite Verbindung in der Region.
Bei dem Angriff seien zwei Menschen getötet und vier weiter verletzt worden. Es gab keine näheren Angaben zu den genauen Schäden. Laut dem regierungstreuen Sender Press TV wurden insgesamt drei Brücken bei den Angriffen getroffen.
Die Kahurestan-Brücke liegt an der Route, die die Hafenstadt Bandar Abbas mit der Stadt Schiras weiter nordwestlich verbindet und gilt laut der US-Zeitung "New York Times" als wichtige Route zwischen der Küste des Persischen Golfs und dem südlichen Landesinneren des Irans.
Laut dem Staatssender Irib wurde auch der Flughafen in Iranschahr in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan getroffen. Laut Press TV schlug mindestens ein Geschoss ein. Die dabei ausgebrochenen Brände seien inzwischen gelöscht, die Stromversorgung am Flughafen sei jedoch unterbrochen, berichtete ein Irib-Korrespondent. Tote gebe es nicht.
Louisa Thönig

US-Armee bestätigt neue Angriffe auf Ziele im Iran
Die US-Armee hat neue Angriffe auf Ziele im Iran bestätigt. Die „neue Welle von Angriffen gegen den Iran“ habe am Donnerstagnachmittag um 14.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, 20.00 Uhr MESZ) begonnen, erklärte das Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X. Ziel sei es, „die militärischen Fähigkeiten Irans weiter zu schwächen“. Details nannte Centcom nicht.
Louisa Thönig

Leavitt: Iran will weiter Abkommen mit den USA schließen
Der Iran soll nach Darstellung von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt weiter an einem Abkommen mit Washington interessiert sein. "Der Iran steht nach wie vor in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Leavitt vor der Hauptstadtpresse in Washington. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt im Weißen Haus seit der Geburt ihres zweiten Kindes im Mai.
Dass das US-Militär ungeachtet dessen seit Tagen Ziele im Iran angreift, begründete Leavitt mit dem Verhalten der iranischen Führung. Präsident Donald Trump werde nicht tatenlos zusehen, wie der Iran Schiffe in der Straße von Hormus angreife.
Louisa Thönig

Iranische Medien: US-Angriffe um iranische Insel Keschm
Die USA haben iranischen Medienberichten zufolge erneut Angriffe rund um die iranische Golfinsel Keschm nahe der Straße von Hormus ausgeführt. Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete am Donnerstag unter Berufung auf örtliche Behörden von einem US-Raketenangriff in der Nähe von Keschm. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, ein Korrespondent habe berichtet, dass Orte rund um die Insel von US-Geschossen getroffen worden seien.
Das iranische Staatsfernsehen berichtete zudem, dass die Hafenstadt Bandar Abbas am Donnerstagabend Ziel der „Aggression des amerikanischen Feindes“ geworden sei.
Louisa Thönig

Kuwait wehrt erneut iranische Angriffe ab
Die kuwaitische Luftverteidigung wehrt derzeit nach eigenen Angaben erneut iranische Drohnenangriffe ab. Mögliche Explosionsgeräusche seien auf das Abfangen feindlicher Ziele durch die Luftverteidigungssysteme zurückzuführen, hieß es weiter.
Die Streitkräfte fingen bereits am Mittwoch nach eigenen Angaben vier Marschflugkörper und 21 Drohnen ab, die in den Luftraum des Landes eingedrungen waren. Das US-Militär unterhält in dem Golfstaat wie auch in anderen arabischen Staaten der Region Militärstützpunkte. Der Iran greift dort als Vergeltung für US-Angriffe auf das eigene Territorium immer wieder an.
Louisa Thönig

Pakistan ruft die USA und den Iran zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf
Pakistan will im Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiter vermitteln, um die Umsetzung des im Juni unterzeichneten Rahmenabkommens zur Beendigung des Krieges voranzubringen. „Während die Umsetzung des Abkommens vor Herausforderungen steht, wird Pakistan weiter alle Seiten ermuntern, die Gewalt zu beenden und Gespräche auf technischer Ebene in Übereinstimmung mit dem Rahmenabkommen wieder aufzunehmen“, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Islamabad, Tahir Andrabi, am Donnerstag vor Journalisten.
Andrabi äußerte zudem die Hoffnung auf eine rasche Normalisierung in der für den weltweiten Handel mit Öl und Gas wichtigen Straße von Hormus. Pakistan betone die Wichtigkeit, die „Sicherheit und Freiheit der Seeschifffahrt zu gewährleisten“, sagte er.
Louisa Thönig

Ölpreise nach kräftigem Anstieg nun leicht im Minus
Die Ölpreise haben trotz erneuter Angriffe im Iran-Konflikt nicht weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 84,78 US-Dollar, das waren 0,20 Prozent weniger als am Vortag. Zuvor waren die Ölpreise aufgrund neuer Attacken im Nahen Osten tagelang kräftig gestiegen.
Louisa Thönig

Iran meldet Angriff auf Flughafen in Nordosten des Landes
Nach iranischen Angaben soll es zu einem Angriff im Nordosten des Landes gekommen sein. Geschosse seien am Flughafen von Semnan eingeschlagen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna unter Berufung auf die Gouverneursverwaltung. Es habe keine Toten oder Verletzten gegeben. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Im Statement der Gouverneursverwaltung hieß es lediglich, dass der "Feind" für den Angriff verantwortlich sei. Das US-Militär hatte berichtet, am Mittwochabend (deutscher Zeit) eine neue Angriffswelle auf den Iran gestartet zu haben.
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