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Neue Superstars in der Liga – ungewohnte Rolle für Thomas Müller bei Sieben-Tore-Spektakel

Thomas Müller erlebt Sieben-Tore-Spektakel in äußerst ungewohnter Rolle

Stand: 23.07.2026, 06:36 Uhr

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Der Liga-Alltag ist in den USA schon wieder zurück. Nur wenige Tage nach der XXL-WM ist die MLS in vollem Gange. Beim Müller-Team ist ordentlich was los.

Cincinnati – Wo Thomas Müller ist, da ist einfach immer etwas los. Selbst dann, wenn die Ikone des FC Bayern gar nicht selbst auf dem Platz steht. So nun geschehen beim Restart der Vancouver Whitecaps in der MLS. Das Team aus Müllers neuer Wahlheimat in Kanada musste auswärts beim FC Cincinnati ran – und verlor nach einer besonders spektakulären ersten Halbzeit mit 3:4.

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Zur Pause hatte es aus Sicht der Whitecaps 2:3 gestanden. Zwischenzeitlich führte das Müller-Team beim 2:1 sogar, musste aber letztlich in die Niederlage bei der Mannschaft aus der Eastern Conference einwilligen. Kleiner Trost am Rande: Vancouver bleibt Tabellenführer der Western Conference, da Verfolger San Jose eine deftige Heimniederlage gegen Orlando City kassierte. Für Orlando beim 4:0 erfolgreich: der kürzlich verpflichtete Superstar Antoine Griezmann.

Thomas Müller sitzt bei Sieben-Tore-Spektakel 90 Minuten auf der Bank

Im Gegensatz zum französischen Weltmeister, der bei seinem MLS-Debüt über die volle Spielzeit ran durfte, verfolgte Thomas Müller das Spiel seiner Whitecaps in ungewohnter Rolle mit. Der 2014er-Weltmeister saß nämlich 90 Minuten auf der Bank. Eine Situation, die natürlich nichts mit der sportlichen Bedeutung des 36-Jährigen für die Mannschaft zu tun hat, sondern eher damit, dass er einen Teil der Vorbereitung verpasste. Stichwort: Belastungssteuerung.

Statt der intensiven Vorbereitung gab der Rekordspieler des FC Bayern bekanntlich pointierte Einschätzungen am Magenta-Mikrofon und wusste im Zusammenspiel mit Jürgen Klopp und Mats Hummels bei der WM zu begeistern. Zu Beginn der Weltmeisterschaft und beim großen Endspiel zwischen Spanien und Argentinien (1:0 nach Verlängerung) war Müller jeweils live mit von der Partie, zwischenzeitlich ließ er sich auch aus dem Whitecaps-Trainingscamp zuschalten.

Übrigens sollte es schon in der vergangenen Woche zum Liga-Restart für die Whitecaps kommen, doch das Spiel bei Chicago Fire fiel den Waldbränden in den USA und Kanada zum Opfer, der Rauch legte sich auch über Chicago. Damit fiel auch das Wiedersehen mit Robert Lewandowski flach – die Superstars trafen sich aber trotzdem in der Windy City.

Am frühen Donnerstagmorgen (deutscher Zeit) durfte nun auch der polnische Stürmer zum ersten Mal ran. Beim Messi-Klub Inter Miami – allerdings noch ohne Superstar Messi – kam Lewandowski knapp eine Stunde lang zum Einsatz, blieb bei der 2:3-Niederlage seines neuen Klubs allerdings eher blass. Ganz anders Miami-Star Luis Suarez, der zwei der drei Treffer erzielte. (rele)