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Neuer Wiederherstellungsmodus: So funktioniert er in iOS 27

Wenn bislang beim iPhone im Hinblick auf die Software etwas kaputtgeht, benötigt man einen Mac oder PC, um den Wiederherstellungsmodus zu starten. Zwar hatte Apple mit iOS 26 einen neuen Wiederherstellungsassistenten direkt auf die Hardware geholt, der erscheint aber nur automatisch, wenn bestimmte Probleme festgestellt werden. Er kann also vom Nutzer nicht selbst aktiviert werden. Mit iOS 27, das derzeit im Betatest bei Entwicklern und der interessierten Öffentlichkeit ist, ändert sich das: Nutzer können direkt in einen neuen Recovery-Modus booten, wenn sie das wünschen. Die Vorgehensweise erinnert dabei an macOS.

Fünf Möglichkeiten zum Restore

Der erweiterte Wiederherstellungsmodus ist unter iOS 27 und iPadOS 27 verfügbar. Um ihn zu aktivieren, müssen iPhone oder iPad zunächst vollständig heruntergefahren sein. Dann drückt man die Einschalttaste und hält diese gedrückt, bis ein Hinweis auftaucht, dass der Recovery-Modus jetzt aufgerufen wird. Nach einer weiteren kurzen Wartezeit kann man die Taste dann loslassen, und es dauert etwas, bis der Bootvorgang abgeschlossen ist. Eine Kabelverbindung zu einem anderen Gerät sollte man zuvor trennen, bei unseren Versuchen mit angeschlossenem Netzteil landeten wir zwischenzeitlich im regulären Wiederherstellungsmodus mit Mac oder PC.

Der Wiederherstellungsassistent bietet aktuell fünf Möglichkeiten. Man kann automatisch nach Problemen forschen lassen, um diese zu lösen – das gilt für Softwarefehler. Es ist außerdem möglich, direkt ein Softwareupdate einzuleiten, ohne dass iPhone oder iPad regulär gebootet wurden. Ein Diagnostik-Modus sammelt Hard- und Softwaredaten für den Apple Support. Schließlich kann man das gesamte Gerät auch löschen (inklusive Inhalten) sowie den bekannten Wiederherstellungsmodus per Mac oder PC auslösen. Außerdem gibt es noch zwei weitere Menüpunkte: Spracheinstellungen sowie die Möglichkeit, den Wiederherstellungsassistenten wieder zu verlassen.

PIN-Schutz für sensible Features

Alle Funktionen, die sensibel sind, schützt Apple mit der iPhone-PIN. So ist es nicht möglich, das Gerät aus dem Wiederherstellungsassistenten zu löschen, ohne diese zu kennen. Auch werden so nicht automatisch Fernlöschung und die Trackingmöglichkeiten für die Besitzer deaktiviert, diese bleiben weiter aktiv. Im Modus Diagnose und Reparatur lassen sich auch wichtige iPhone-Daten wie Seriennummer und IMEIs auslesen.

Wird Internet-Zugriff benötigt und sind keine eSIMs oder SIM-Karten vorhanden, können die verschiedenen Modi auch auf ein WLAN zugreifen. Dafür wird allerdings das Passwort benötigt. Wie gut die Selbstreparatur tatsächlich klappt, bleibt abzuwarten. Denkbar ist unter anderem, dass Apple Probleme im iPhone-Dateisystem behebt.

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(bsc)