everyschematic.com

Nach Krebsdiagnose: Torsten Sträter dank „geiler Ärzte“ auf dem Weg der Besserung

Lange Zeit ließ sich Torsten Sträter bei seinem ersten Auftritt nach Bekanntwerden seiner Krebsdiagnose nicht, um „den Tumor-Elefanten aus dem Raum zu nehmen“ und seine Fans zu entwarnen. So redete der bald 60-Jährige gleich zu Beginn der WDR-Sendung „1LIVE Comedy-Talk“ nicht lange um den heißen Brei herum: „Lustige Geschichte, sicher die amüsantesten sechs Monate meines Lebens. Ja, Tumor gehabt, in Behandlung gegangen, Glück gehabt, weil geile Ärzte.“

Öffentlich bekannt wurde Sträters Erkrankung im April, nachdem der Comedian abgesagte Tourtermine folgendermaßen erklärte: „Ich weiß, viele haben sich in den letzten Monaten gefragt, was los ist. Ich kann sie einerseits beruhigen. Es sind keine Depressionen. Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor.“ Neben der Bitte um die Achtung seiner Privatsphäre statuierte er: „Es ist auch nicht nötig, mir alternative Behandlungsmethoden anzubieten – ich bin schon froh, dass ich das alles bis hierhin sehr gut vertragen habe.“

Auch den Nebeneffekt der Chemotherapie, „dass mir mein kompletter Bart auf den Pullover rieselte“, nahm Sträter vor rund drei Monaten gelassen: „Der wächst aber gerade und vermutlich werden Bärte generell überschätzt.“

Gewichtsverlust wegen diabetesgerechter Ernährung

Mit gewohnter Gesichtsbehaarung, aber deutlich schlanker, verriet der 59-Jährige nun im Gespräch mit Felix Lobrecht, nicht wegen der Krebsbehandlung abgenommen zu haben. Dass die Kilos gepurzelt sind, sei vielmehr auf eine Ernährungsumstellung zurückzuführen, da bei ihm zuletzt auch Diabetes festgestellt wurde: „Seitdem ich aufgehört habe, Zucker zu essen, habe ich unverhältnismäßig viel abgenommen.“

Sein Gewichtsverlust sei jedenfalls kein Zeichen dafür, dass Sträter todkrank sei - im Gegenteil: Er fühle sich aktuell „so gut wie noch nie“. Lobrechts Bitte um Applaus kam das Studiopublikum gerne nach: „Er hat den Krebs erstmal besiegt!“