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Montag: Speicherkrise bremst Super-GeForce, PayPal-Übernahmeangebot zu dürftig

Bei Grafikkartenherstellern sollen erste seriennahe Versionen von GeForce RTX 5080 Super und kleineren Versionen vorliegen. Nur die Speicherkrise bremst den Marktstart. Denn die zur RAM-Erweiterung dieser Modelle genutzten Speicherchips sind aktuell zu teuer. Zu billig erscheinen hingegen die von Stripe und Advent gebotenen 53 Milliarden US-Dollar für PayPal. Dem Vorstand des Zahlungsdienstleisters ist dieses Übernahmeangebot wohl zu gering. Die Vorstände sehen PayPal nach dem Kurssturz der letzten Jahre als unterbewertet, sollte der Sanierungsplan des neuen Managements greifen. Derweil verteilt Microsoft ein ungeplantes Windows-Update. Es soll Probleme beheben, die insbesondere bei Dell-Computern aufgetreten sind. Denn durch das Juni-Update wurde die Leistung dieser Systeme beeinträchtigt. Mit dem neuen Update sollen diese gelöst werden – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

Bei einem Hersteller von Grafikkarten sind seriennahe Exemplare der lange erwarteten Super-Serie von Nvidias RTX-5000-Serie eingetroffen, berichtet eine für GPU-Gerüchte bekannte Webseite. Dabei soll es sich um Karten mit den Bezeichnungen 5080 Super, 5070 Ti Super und 5070 Super handeln. Neu ist bei diesen die Speicherbestückung mit 50 Prozent mehr RAM pro Karte. In Reihenfolge sollen es 24, 24 und 18 GByte GDDR7-DRAM sein. An der Zahl der Rechenwerke soll sich nur bei der 5070 etwas ändern, 6400 statt 6144 CUDA-Cores sollen es sein. Nvidia hat seine Board-Partner jedoch angewiesen, die Karten vorerst nicht auf den Markt zu bringen, weil die dafür nötigen GDDR7-Chips mit 3 statt vorher 2 GByte Kapazität noch zu teuer sind, so der Bericht: Super-Version von Nvidias Grafikkarten hängt an 3-GByte-Chips.

Nachdem der Zahlungsabwickler Stripe und das Private-Equity-Unternehmen Advent letzte Woche offenbar ein Übernahmeangebot in Höhe von insgesamt 53 Milliarden US-Dollar für PayPal vorgelegt haben, hat sich der Zahlungsdienstleister selbst offiziell bislang nicht dazu geäußert. Mittlerweile wird aber berichtet, dass der PayPal-Vorstand das Angebot nach erster Prüfung als unzureichend betrachtet. Zwar wollen Stripe und Advent für die PayPal-Übernahme 60,50 US-Dollar pro Aktie bezahlen, was deutlich über den letzten Kursen liegt. Doch die Vorstände glauben, dass PayPal an Wert gewinnen könnte, wenn der Sanierungsplan des neuen Managements zu stärkerem Wachstum und besseren Renditen führt, heißt es in dem Bericht: PayPal-Vorstand betrachtet erstes Übernahmeangebot als unzureichend.

Unzureichend war auch die Update-Vorschau für Windows aus dem Juni dieses Jahres, denn damit kam es auf einer begrenzten Anzahl an Dell-Computern zu Performanceproblemen. Doch in der Nacht zum Sonntag hat Microsoft angefangen, ein außerplanmäßiges Update für Windows 11 zu verteilen, um diesen entgegenzuwirken. Das Update mit dem KB-Eintrag KB5121767 hebt Windows 11 25H2 respektive 24H2 auf die Betriebssystem-Build-Nummer 26200.8894 und 26100.8894. Laut der Versionsankündigung behebt es ausschließlich das Leistungsproblem, das Microsoft kürzlich eingeräumt hat. Dieses geht laut Hersteller auf eine Inkompatibilität zwischen dem Intel-Treiber und der mit der Juni-Update-Vorschau eingeführten neuen Windows-USB-C-Verbindungsmanager-Schnittstelle zurück: Microsoft verteilt außerplanmäßiges Windows-Update.

Ein Update bekommt offenbar auch Google Maps. Denn wer das Handy mit Google Maps zur Navigation nutzt, kann sich schon seit Langem ein Tachometer anzeigen lassen, der die momentane Geschwindigkeit anhand der GPS-Daten berechnet. Auch mit Apples Carplay ist das länger verfügbar. Auf externen Displays mit Android Auto klappte zwar die Anzeige des aktuellen Tempolimits, die Momentangeschwindigkeit war aber üblicherweise nicht sichtbar. Nun scheint Google die Funktion jedoch auch auf den Auto-Displays mit Android-Basis verfügbar zu machen. Im konkreten Fall erscheint auf einem externen Display beziehungsweise Android-Autoradio nun direkt neben der örtlichen Geschwindigkeitsbegrenzung die aktuelle Geschwindigkeit des Fahrzeugs: Android Auto bekommt GPS-Tacho-Anzeige.

Bei der Verabschiedung des Gesetzes zur Modernisierung des Bundespolizeigesetzes in der letzten Sitzung des Bundestags vor der Sommerpause hat es eine Panne gegeben. Die Abstimmung vom Freitag vergangener Woche (10. Juli) muss nach der Sommerpause wiederholt werden. Für die Verabschiedung wäre die Kanzlermehrheit von mindestens 316 Abgeordneten erforderlich gewesen. Die Videoaufzeichnung der Sitzung zeige jedoch, dass deutlich weniger als 316 Abgeordnete überhaupt anwesend gewesen seien. Nach einer Zählung von heise online waren es weniger als 100. Ein Schaden entstand durch die Panne nicht, da das Gesetz noch nicht durch den Bundesrat ging. Die Länderkammer tagt erst Ende September wieder. Damit kann der Bundestag die Abstimmung Anfang September wiederholen: Abstimmungspanne im Bundestag bei Polizeigesetz.

Auch noch wichtig:

(fds)