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Mit offenem Blick durch Darmstadt

Stand: 16.07.2026, 18:03 Uhr

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Wasserspiegelung: Die 1968 von Arnaldo Pomodoro entworfene Bronzeskulptur steht am Georg-Büchner-Platz.

Wasserspiegelung: Die 1968 von Arnaldo Pomodoro entworfene Bronzeskulptur steht am Georg-Büchner-Platz vor dem Staatstheater Darmstadt. © Antonio Crabolu

Die Fotogalerie im Weißen Turm in Darmstadt zeigt ungewöhnliche Motive aus der Stadt, und in der evangelischen Stadtkirche gibt es Fotografien von Frank Jährling mit persönlichen Sichtweisen.

Darmstadt – Der fast menschenleere Georg-Büchner-Platz und eine Wasserspiegelung vor dem Darmstädter Staatstheater, Fassadenbilder mit farbenfrohen Fenstermotiven oder Stadtansichten im Panoramaformat: In der Darmstädter Innenstadt können derzeit gleich an zwei Orten Fotoausstellungen besichtigt werden, die Motive aus Darmstadt zeigen. „Leben in Darmstadt – Alltag & Magie“ lautet der Titel der Gemeinschaftsausstellung in der Fotogalerie im Weißen Turm, „Darmstädter Sichtweisen“ nennt sich die Ausstellung in der evangelischen Stadtkirche.

Zehn Fotograf:innen aus Darmstadt und ein Fotograf aus Heppenheim zeigen im Weißen Turm „ein Darmstadt, das sie kennen, lieben und immer wieder neu entdecken“, wie es in einer Ankündigung des Freundeskreises heißt, der die Fotogalerie an der Ernst-Ludwig-Straße betreut.

Alltagsmotiv an einem Verwaltungsgebäude der TU Darmstadt.

Alltagsmotiv an einem Verwaltungsgebäude der TU Darmstadt. © Monika Klugmann

Schau über „Leben in Darmstadt – Alltag & Magie“ in der Fotogalerie Weißer Turm

Mit einem offenen Blick sind René Antonoff, Erik Brammer, Antonio Efisio Crabulo, Hans-Dieter Illing, Johannes Kaiser, Monika Klugmann, Werner Mansholt, Jürgen Peters, Sebastian Pöthig, Gottfried Scheel-Häfele und Oliver Stienen durch die Stadt gestreift. Und sie haben zum einen alltägliche Momente, aber auch ungewöhnliche Motive sowie das Leben auf Straßen und Plätzen fotografiert.

Gezeigt werden zentrale Orte, die Innenstadt und die Unesco-Welterbestätte auf der Mathildenhöhe, der Woog und das Staatstheater. Die Fotografien sind dokumentarisch, sinnlich-romantisch und auch experimentell, so dass ein facettenreiches Porträt der Stadt entsteht. Ergänzend zur Ausstellung bietet Daniela Debortoli am kommenden Sonntag, 19. Juli, von 14.30 Uhr an ihre „Darmstadterkundungen“ an, in denen „ein frischer Blick auf den Darmstädter Alltag und seine Orte“ geworfen werden soll, wie es in einer Ankündigung heißt. Die Teilnahme für maximal 15 Personen kostet fünf Euro pro Person. Kinder bis zu zwölf Jahren können kostenfrei an den Erkundungen teilnehmen. Anmeldung per E-Mail unter: [email protected]

Fotoausstellung „Darmstädter Sichtweisen“ in der Stadtkirche

Die Fotoausstellung „Darmstädter Sichtweisen“ in der Stadtkirche präsentiert eine Auswahl von Fotografien von Frank Jährling. Ausgestellt werden 18 Bilder von bekannten Darmstädter Bauwerken und Plätzen wie dem frühmorgens abgelichteten Kirchturm der Stadtkirche, dem Hauptbahnhof im Sonnenuntergang oder der Russischen Kapelle auf der Mathildenhöhe, die sich im Lilienbecken spiegelt. Jährlings auf Leinwand gedruckte Fotoarbeiten zeigen die Darmstädter Wahrzeichen aus ungewohnten Perspektiven.

Ralf Köbler von der Stadtkirchengemeinde betrachtet sich eine Panoramaaufnahme der Darmstädter Innenstadt von Frank Jährling mit der Stadtkirche.

Auf einer Darmstädter Stadtansicht von Frank Jährling ist die Stadtkirche zu sehen. © Evangelisches Dekanat Darmstadt

Bekannte Orte, besondere Lichtstimmungen und Momente erzählen vom Charakter der Stadt. Sie wurden aufgenommen mit einem wachen Blick, einem Sinn für Details und einer Liebe zum Licht. „Als Darmstädter möchte ich mit meinen Bildern meine Heimatstadt so zeigen, wie ich sie wahrnehme: bekannte Orte aus neuen Perspektiven, besondere Stimmungen und Momente, die den Charakter Darmstadts ausmachen“, umschreibt Jährling seine Intention.

Geöffnet ist die Ausstellung in der Fotogalerie im Weißen Turm am Ernst-Ludwig-Platz bis zum 31. Juli freitags und samstags von 14 bis 18 Uhr. Die Ausstellung in der Stadtkirche, Kirchstraße 11, kann bis zum 15. August dienstags bis freitags von 10 bis 16 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr sowie vor und nach Gottesdiensten und Veranstaltungen in dem evangelischen Gotteshaus besichtigt werden. Der Eintritt ist jeweils frei.