Stand: 24.07.2026, 07:00 Uhr
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Die beiden Geschäftsführer Sebastian Meyer (links) und Christoph Messing (rechts). Eines ihrer ersten großen Projekte ist die Sanierung der Firmengebäude. © redDas dänische Unternehmen Linak modernisiert seine Standorte in Nidda. Die Sanierung umfasst offene Büroflächen, neue Fassaden und eine komplette Dachsanierung.
Nidda – Was verraten neue Gebäude über die Zukunft eines Unternehmens? Bei Linak lässt sich diese Frage derzeit auf Schritt und Tritt beobachten: Mit dem Umbau der Firmengebäude entsteht ein modernes Arbeitsumfeld, das laut einer Pressemitteilung weit über neue Wände und Räume hinausgeht.
Als das dänische Unternehmen nach Oberhessen kam, war die Mitarbeiterzahl nicht nur in Dänemark überschaubar. In Deutschland bestand das Team aus zwei Personen: Søren Rasmussen und seiner Frau. Das war 1990. Seitdem ist viel passiert.
Linak hat in Nidda 1996 ein eigenes Firmengebäude gebaut und im Jahr 1999 ein weiteres Gebäude für Lager und Werkstatt. Das Unternehmen ist mit weltweit 2500 Mitarbeitenden zum globalen Player geworden – und Deutschland ist mit 80 Mitarbeitenden eine der wichtigsten Niederlassungen. Søren Rasmussen ist mittlerweile in den Ruhestand gewechselt und Christoph Messing und Sebastian Meyer haben die Geschäftsleitung übernommen. Eines ihrer ersten großen Projekte: die Sanierung der Firmengebäude.
Digitalisierung, neue Firmenabläufe, Anforderungen an eine enge Teamarbeit: Die Art des Arbeitens hat sich in den vergangenen 30 Jahren stark verändert. Zeit, über eine Modernisierung der beiden Firmengebäude in Nidda nachzudenken. Im Januar startete das große Umbauprojekt. Zunächst in Werk 1, dem Bürogebäude. Direkt im Anschluss folgt der Umbau im Werk 2, dem Lager und dem Werkstattgebäude.
Am Standort Nidda setzt Linak derzeit eine umfassende Büromodernisierung um und investiert damit in die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Oberhessen. Offene, helle Büroflächen mit modernen Möbeln, verbesserter Akustik sowie klar definierten Bereichen für konzentriertes Arbeiten und Zonen für Teamarbeit und Austausch schaffen zeitgemäße Arbeitsbedingungen und stärken die Wettbewerbsfähigkeit der Region als Arbeitgeberstandort. Ergänzt durch Rückzugsorte für Telefonate und Videocalls leistet das neue Bürokonzept einen Beitrag zur langfristigen Fachkräftebindung und zur nachhaltigen Entwicklung des Standorts.
Auch das zweite Gebäude wird saniert. Neue Fenster, neue Fassaden und eine Dachsanierung stehen auf der Liste. Rund zwei Millionen Euro investiert Linak in den Standort in Nidda.
Dort werden zentrale Aufgaben in Vertrieb, technischer Beratung, Service und Qualitätssicherung erledigt. Das Unternehmen beliefert zahlreiche Branchen, darunter Industrie, Maschinenbau, Medizintechnik, Möbel- und Arbeitsplatzsysteme sowie landwirtschaftliche Anwendungen.
Fest in der Region verwurzelt
Zum Produktportfolio zählen elektrische Linearantriebe, Hubsäulen, Steuerungen, Bedienelemente und umfangreiches Zubehör, die sowohl in Standardanwendungen als auch in kundenspezifischen Lösungen zum Einsatz kommen.
Als Arbeitgeber ist Linak fest in der Region verwurzelt. Der Standort Nidda bietet qualifizierte Arbeitsplätze in technischen, kaufmännischen und serviceorientierten Bereichen und profitiert von der zentralen Lage in Hessen. Die Einbindung in einen international agierenden Konzern ermöglicht den Mitarbeitenden den Zugang zu globalem Know-how, während kurze Entscheidungswege und regionale Nähe erhalten bleiben. (red)