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Landtagswahl 2027: Dorstener Andreas Finke führt FDP im Wahlkreis 71 an

Landtagswahl 2027 Dorstener Andreas Finke führt FDP im Wahlkreis 71 an

13.07.2026 14:15 Uhr

Andreas Finke
Andreas Finke ist einstimmig als Landtagskandidat für den Wahlkreis 71 gewählt worden. © Daniela Melsa-Stikovic

Der Dorstener Andreas Finke ist vom FDP-Kreisverband einstimmig zum Kandidaten für den Landtagswahlkreis 71 gewählt worden. Das sind seine Themen.

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Der 43-Jährige ist seit neun Jahren Mitglied der FDP und engagiert sich dort als Vorsitzender des Ortsverbands Dorsten, Schriftführer im Kreisvorstand sowie im Landesfachausschuss für Mobilität und regionale Entwicklung. Am Sonntag (12. Juli) wählte ihn der FDP-Kreisverband Recklinghausen zum Landtagskandidaten für die Wahl am 25. April 2027. Er tritt an im Wahlkreis 71 (Recklinghausen III), zu dem die Städte Dorsten, Haltern, Marl-Polsum sowie die Stadt Datteln mit den Bezirken Ahsen und Ostleven gehören.

Aus Erfahrung kenne er die Probleme im Wahlkreis aus dem Alltag der Bürgerinnen und Bürger, so der gelernte Industriekaufmann Finke in der Pressemitteilung: marode Straßen und Brücken, Dauerbaustellen, fehlende Ladepunkte für Pendler und Betriebe sowie Schulen, die dringend modernisiert werden müssten.

„Chancen unserer Zeit nutzen“

Finke: „NRW war einmal das wirtschaftliche Zentrum Deutschlands. Ich bin überzeugt: Wir können wieder dorthin zurück – wenn wir mutig genug sind, die Chancen unserer Zeit zu nutzen“, so Finke. „Wasserstoff, Energiewende, Elektromobilität und KI liegen direkt vor unserer Haustür. Jetzt müssen wir sie endlich anpacken.“

Besonders wichtig ist ihm der Ausbau der Ladeinfrastruktur, um die Elektromobilität zu fördern. Gerade in ländlich geprägten Kommunen werde beim Ausbau des Ladenetzes noch nicht ausreichend investiert. „Das führt dazu, dass immer mehr Menschen elektrisch fahren, aber nicht überall zuverlässig laden können.“

Schwerpunkt Schule

Als Vater eines schulpflichtigen Kindes erlebe Finke, dass viele Schulen im Wahlkreis an Grenzen stießen: fehlende digitale Ausstattung, zu wenig Praxisbezug und Unterricht, der nicht immer mit der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen Schritt hält. Es brauche mehr als Tablets im Klassenraum, sondern eine „klare wirtschaftliche Grundbildung“ und digitale Kompetenzen, den Umgang mit KI und Lernformaten, „die junge Menschen wirklich stärken“. Finke: „Kinder sollen nicht nur für Prüfungen lernen, sondern fürs Leben“, sagt er.