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Iran-Krieg: Berichte – Handelsschiff vor der Küste des Jemen angegriffen

Iran-Krieg: Berichte – Handelsschiff vor der Küste des Jemen angegriffen

Live-Blog Zwei weitere Schiffe in der Straße von Hormus attackiert +++ US-Militär: Haben iranischen Überwachungsturm zerstört +++ Iran meldet Angriffe auf US-Verbündete +++ Der Newsblog.

Jemen, Mokha: Jementitischer Soldat kontrolliert den Eingang zum Roten Meer. Foto: Abdulnasser Alseddik/AP/dpa

Iran: Revolutionsgarden halten vier Tanker in Straße von Hormus auf

Die iranischen Revolutionsgarden halten nach eigenen Angaben vier Tanker in der Straße von Hormus auf. Die Schiffe hätten versucht, die Meerenge zu passieren, und seien unter Einsatz von Raketen und Drohnen gestoppt worden, teilen die Garden mit.


Straße von Hormus: Zwei Öltanker nach Explosionen in Brand geraten

Nach Explosionen geraten zwei Öltanker südlich der Straße von Hormus in Brand. Die Schiffe hätten zuvor ein vermintes Seegebiet durchquert, berichtet das iranische Staatsfernsehen unter Berufung auf eine Erklärung der Revolutionsgarden.

USA und Iran melden weitere gegenseitige Angriffe in Golfregion

Die USA und der Iran melden weitere gegenseitige Angriffe auf Ziele in der Golfregion. Das US-Zentralkommando teilt mit, das US-Militär habe den Iran erneut angegriffen. Das iranische Staatsfernsehen berichtet von drei Explosionen in der südiranischen Stadt Sirik. Die iranischen Revolutionsgarden erklären der staatlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge, sie hätten mit ballistischen Raketen und Drohnen ein Depot für unbemannte US-Fluggeräte sowie ein Zentrum für Künstliche Intelligenz in Bahrain zerstört. Zudem gibt das US-Militär bekannt, in den ersten drei Tagen der neuen Blockade iranischer Häfen vier Handelsschiffe umgeleitet, eines fahruntüchtig gemacht und ein weiteres geentert zu haben.

Iranische Revolutionsgarde greift thailändisches Schiff an

Die iranische Revolutionsgarde greift einem iranischen Agenturbericht zufolge ein unter thailändischer Flagge fahrendes Schiff in der Straße von Hormus an. Das Schiff habe Warnungen ignoriert und versucht, die Meerenge ohne Erlaubnis zu passieren, meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf eine informierte Quelle.

Berichte: Handelsschiff vor der Küste des Jemen angegriffen

Ein Handelsschiff ist Berichten zufolge vor der Küste des Jemen angegriffen worden. Wie die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) mitteilte, sollen unautorisierte Personen an Bord gegangen sein, während das Schiff den Golf von Aden in östlicher Richtung durchquerte. Der Vorfall soll sich demnach 65 Seemeilen südlich der jemenitischen Stadt Al-Mukalla abgespielt haben. Er werde von Behörden untersucht, hieß es in der Mitteilung. Schiffe wurden zur Vorsicht aufgerufen. 

Die jemenitische Küstenwache teilte später mit, dass es sich um einen Angriff einer Gruppe somalischer Piraten auf einen Öltanker gehandelt habe. Es laufen demnach Überwachungs- und Einsatzmaßnahmen am Ort des Vorfalls, während Marineeinheiten, darunter ein Schiff der jemenitischen Küstenwache, sich dem Tanker nähern. Man führe auch Aufklärungsflüge durch, um den Status des Schiffes zu überwachen. Dieses bewege sich ersten Berichten zufolge langsam in südöstlicher Richtung nach Somalia, hieß es weiter.

Einen weiteren Angriff auf ein Handelsschiff meldete die UKMTO im Arabischen Meer, etwa 100 Seemeilen östlich von der Küste des Omans. Der Tanker sei Berichten zufolge von den andauernden militärischen Aktivitäten betroffen, so die Mitteilung.

Acht Tote bei israelischem Angriff auf Trauergemeinde in Gaza gemeldet

Bei einem israelischen Luftangriff auf eine Trauergemeinde in Nuseirat im zentralen Gazastreifen sind palästinensischen Gesundheitsbehörden zufolge mindestens acht Menschen getötet und 20 weitere verletzt worden. Die Trauernden nahmen den Angaben zufolge an der Beerdigung einer Person teil, die bei einem früheren Angriff am selben Tag getötet wurde. Die radikal-islamische Hamas verurteilt den Angriff als „brutales Massaker“. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor. Die Gesamtzahl der an diesem Tag getöteten Palästinenser steigt damit auf mindestens zwölf. Trotz einer im Oktober vereinbarten Waffenruhe kommt es fast täglich zu israelischen Angriffen.

US-Militär: Haben iranischen Überwachungsturm zerstört

Das US-Militär hat bei seinen Angriffen gegen den Iran nach eigenen Angaben einen Überwachungsturm für die Seefahrt zerstört. Dieser sei Teil eines maritimen Überwachungsnetzwerks entlang der iranischen Küste am Golf von Oman gewesen,

teilte das zuständige Regionalkommando auf der Plattform X mit

. Die Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) hätten den Turm jahrzehntelang genutzt, um Handelsschiffe auf ihrer Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verfolgen und ins Visier zu nehmen, hieß es. 

„Die Zerstörung des Turms schwächt unmittelbar die Fähigkeit der IRGC, Angriffe auf unschuldige zivile Besatzungsmitglieder zu koordinieren.“ Außerdem schütze der am Donnerstag erfolgte Angriff die Freiheit der Schifffahrt für alle Schiffe, mit Ausnahme jener, die versuchten, die US-Seeblockade gegen iranische Häfen zu durchbrechen. 

Der Iran hatte nach US-Angriffen in der Nacht Opfer und Schäden an Infrastruktur in verschiedenen Regionen im Süden des Landes gemeldet. Iranische Medien berichteten zudem unter anderem auch über einen Angriff auf einen Überwachungsturm für die Seefahrt.

Iran meldet Angriffe auf US-Verbündete - Damaskus dementiert

Infolge neuer Angriffswellen der USA haben die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben eine ganze Reihe von Vergeltungsschlägen auf dem Gebiet von US-Verbündeten in der Region durchgeführt. So sollen ein Kommandozentrum von US-Spezialkräften in Syrien sowie in Jordanien stationierte US-Flugzeuge angegriffen worden sein, teilte die iranische Eliteeinheit mit.

Aus syrischen Militärkreisen hieß es jedoch, es habe keine Angriffe auf eine frühere von den USA genutzte Militärbasis gegeben. US-Soldaten seien zudem nicht mehr dort, sondern auf der anderen Seite der nahegelegenen Grenze zu Jordanien stationiert. Jordanischen Militärkreisen zufolge wurden drei iranische Raketen in jordanischem Luftraum abgeschossen.

Neun Tote bei iranischem Angriff auf irakische Kurdenregion

Bei einem mutmaßlich iranischen Raketenangriff im Irak sind nach kurdischen Angaben neun Menschen getötet worden. Wie ein Mitglied der iranisch-kurdischen Oppositionsgruppe Komala der dpa mitteilte, wurde deren Hauptquartier nahe der Stadt Sulaimanija in der autonomen irakischen Provinz Kurdistan von sechs ballistischen Raketen getroffen. 

Dabei seien neun Mitglieder der Gruppe getötet worden. Zudem seien mehrere Feuer ausgebrochen. Es werde befürchtet, dass die Zahl der Toten noch steige. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Vorfall.

Nach Angaben der Anti-Terror-Behörde in der autonomen irakischen Kurdenregion wurden zudem acht Drohnen über der Provinzhauptstadt Erbil abgefangen. Verletzte oder Tote soll es dabei aber nicht gegeben haben.

Britisches Militär: Tanker in der Straße von Hormus angegriffen

In der Straße von Hormus ist nach Angaben des britischen Militärs erneut ein Tanker angegriffen worden. Der Tanker sei am frühen Freitagmorgen auf einer Route nahe der Küste des Omans unterwegs gewesen, als er von einem Geschoss getroffen worden sei, teilte die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO) mit. Das Schiff habe an der Backbordseite leichte Schäden erlitten.

Die gesamte Besatzung sei unverletzt, Umweltschäden seien nicht entstanden, hieß es. Das Schiff habe seine Fahrt fortgesetzt. Zu dem aktuellen Vorfall äußerte sich der Iran zunächst nicht. In der Vergangenheit hatte Teheran wiederholt Tanker in der Region angegriffen.

Elektrizitätswerk in Kuwait schwer beschädigt

Bei einem mutmaßlich iranischen Angriff auf die Energieinfrastruktur in Kuwait sind Behördenangaben zufolge schwere Schäden angerichtet worden. Demnach wurden eine Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung getroffen, wie das Ministerium für Elektrizität, Wasser und erneuerbare Energie in dem Golfstaat mitteilte. Dabei sei eine große Zahl von Stromerzeugungseinheiten beschädigt worden. Ein Feuer sei rasch unter Kontrolle gebracht worden

Die Menschen in Kuwait wurden aufgerufen, ihren Stromverbrauch zu reduzieren. Technische Crews arbeiteten rund um die Uhr daran, die Stabilität des Netzes zu gewährleisten, hieß es in der Mitteilung des Ministeriums weiter. Die Iranischen Revolutionsgarden hatten Angriffe auf Kuwait bestätigt.

Iranisches Medium veröffentlicht Video: Wo kann Trump getötet werden?

Die iranische Nachrichtenagentur Fars verbreitet in sozialen Medien ein Video mit dem englischen Titel „Wo kann Trump getötet werden?“. Es wurde unter anderem auf dem Telegram-Kanal der Agentur, die den mächtigen Revolutionsgarden nahesteht, veröffentlicht. Eine Version des Videos auf der Plattform X, die dem US-Milliardär Elon Musk gehört, wurde mittlerweile gelöscht. 

Das Video soll etwa die Route der Autokolonne von US-Präsident Donald Trump zu seinem Wohnsitz in Mar-a-Lago in Florida zeigen. Eine Brücke stelle einen sicherheitskritischen Punkt dar. Die visuelle Darstellung der Route korrespondiert nicht direkt mit öffentlich zugänglichem Kartenmaterial der Lage. Die Route des US-Präsidenten in Florida wurde erst im Januar 2026 wegen eines verdächtigen Objekts am Flughafen verändert.

Israelisches Parlament vor Wahl im Herbst aufgelöst

Vor der geplanten Parlamentswahl Ende Oktober ist das israelische Parlament aufgelöst worden. Die Knesset, die eigentlich am Freitag in die Sommerpause gehen sollte, wird vor der Wahl, die am 27. Oktober stattfinden soll, nicht mehr zusammentreten. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu strebt eine weitere Amtszeit an.

Umfragen in Israel zeigen allerdings einen deutlichen Zulauf für die Oppositionsparteien unter der Führung des früheren Ministerpräsidenten Naftali Bennett sowie eines beliebten ehemaligen Militärchefs aus dem politischen Zentrum. 

Teheran: 38 Tote nach US-Angriffen im Juli

Im Zuge der jüngsten US-Angriffe auf den Iran sind Regierungsangaben zufolge in den vergangenen Tagen insgesamt mindestens 38 Menschen getötet worden. Mehr als 400 seien verletzt worden, schrieb der Sprecher des Gesundheitsministeriums, Hossein Kermanpur, auf X und bezog sich auf Angriffe im Juli.

Die Zahlen dürften sich auf Zivilisten beziehen, da getötete Soldaten in der Regel separat aufgeführt werden. Zudem dürften diese am Freitagmorgen (deutscher Zeit) gemeldeten Zahlen bisher nicht die Opfer der letzten US-Angriffswelle der Nacht beinhalten. Iranische Medien sprachen zunächst von insgesamt acht Toten.

Jordanien fängt drei iranische Raketen ab

In Jordanien sind laut Angaben des Militärs drei aus dem Iran abgefeuerte Raketen abgefangen worden. In der Mitteilung der Streitkräfte, die die staatliche Nachrichtenagentur Petra veröffentlichte, wurden keine Opfer durch den Angriff gemeldet. In Jordanien sind US-Truppen und -Flugzeuge stationiert. Das Land ist wiederholt zum Ziel iranischer Vergeltungsmaßnahmen geworden, die als Reaktion auf neue Luftangriffe der USA auf den Iran erfolgten.

Katar: Iranischer Raketenangriff abgewehrt

Bei der Abwehr eines iranischen Raketenangriffs auf Katar wurde nach Angaben des Innenministeriums ein Kind durch Trümmerteile verletzt. Es werde medizinisch versorgt, teilt die Behörde auf der Plattform X mit. Die Raketenabwehr sei erfolgreich gewesen, teilt das Verteidigungsministerium mit. In der Hauptstadt Doha waren einem Augenzeugen zufolge mehrere Detonationen zu hören. Die Regierung hatte wegen der Angriffe Warnmeldungen an Mobiltelefone verschickt.

Iran meldet Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte in Kuwait

Die iranische Armee greift nach eigenen Angaben Truppenstützpunkte und Logistikzentren der USA in Kuwait mit Drohnen an. Dies berichten staatliche iranische Medien.


USA erklären jüngste Angriffswelle gegen Iran für beendet

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht zum Freitag die jüngste Runde von Luftangriffen gegen den Iran beendet. Es war die sechste Nacht in Folge mit Angriffen auf die Islamische Republik, während sich der Konflikt um die Straße von Hormus weiter zuspitzt. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) erklärte, man habe „Küstenüberwachungs- und Luftabwehrstellungen, militärische Logistikinfrastruktur sowie maritime Fähigkeiten“ getroffen, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Verstärkt gerieten dabei Brücken ins Visier der Angriffe. Nach Angaben des iranischen Staatsfernsehens wurden dabei mindestens sieben Menschen getötet.

Golfstaaten geraten erneut unter Beschuss

Die Golfstaaten Kuwait und Bahrain sind nach Beginn der neuen US-Angriffe im Iran abermals unter Beschuss geraten. Die kuwaitische Luftabwehr sei gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe im Einsatz, teilte das Militär des US-Verbündeten in der Nacht auf X mit. Details gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten die Sirenen, wie das Innenministerium auf X mitteilte. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen. Zuvor hatte das US-Militär damit begonnen, in der nunmehr sechsten Nacht in Folge Ziele im Iran anzugreifen. 

Katar warnt Bevölkerung vor iranischem Raketenbeschuss

Katar hat die Bevölkerung am frühen Freitagmorgen vor iranischem Raketenbeschuss gewarnt und aufgefordert, Schutz zu suchen. Anwohner hörten Explosionen am Himmel, während Luftabwehrsysteme die Raketen abzufangen versuchten. Der Iran hatte zuvor bereits Bahrain und Kuwait als Reaktion auf nächtliche US-Luftangriffe auf Brücken im Iran ins Visier genommen.

Katar ist gemeinsam mit Pakistan ein wichtiger Vermittler bei den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs. Die Gespräche sind jedoch wegen der Blockade der Straße von Hormus durch den Iran ins Stocken geraten.

Iranische Armee: Drohnenangriff auf US-Flugzeuge in Bahrain

Die iranische Armee greift nach eigenen Angaben US-Hubschrauber und Aufklärungsflugzeuge auf dem Stützpunkt Sakhir in Bahrain mit Drohnen an. Das meldet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. 

Wadephul schlägt EU-Stabilisierungsmission für den Libanon vor

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat eine europäische Stabilisierungsmission für den Libanon als Ersatz für den auslaufenden UN-Einsatz Unifil ins Gespräch gebracht. „Wir sollten in der EU prüfen, ob wir im Anschluss an die Unifil-Mission mit einem europäischen Mandat dafür sorgen können, dass kein Sicherheitsvakuum entsteht“, sagte Wadephul dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) laut einem Vorabbericht vom Freitag. Eine solche Truppe könne die Voraussetzung dafür schaffen, dass sich die israelische Armee zurückziehe, ohne dass die Hisbollah-Miliz zurückkehre. 

Im Libanon gebe es mit der sich stabilisierenden Regierung derzeit eine der hoffnungsvollsten Entwicklungen in der Region, erklärte der Minister weiter. „Wir Europäer müssen alles dafür tun, dass dieser Prozess positiv weitergeht.“ Die Friedensmission der Vereinten Nationen im Libanon (Unifil) läuft am 31. Dezember 2026 aus. Der Bundestag hatte das deutsche Mandat für eine Beteiligung an dem Einsatz vor wenigen Wochen letztmalig verlängert.

Berichte: US-Militär greift Brücken im Iran an

Iranischen Medienberichten zufolge hat das US-Militär zwei Brücken im Süden des Irans angegriffen. Bei den jüngsten US-Attacken auf die Provinz Hormusgan seien die Kahurestan- und die Gariveh-Brücke auf den Verkehrsachsen der Provinz getroffen worden, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Provinzverwaltung. Die Straßen zwischen der Hafenstadt Bandar Abbas und den Städten Chamir und Lar sei vollständig gesperrt, ebenso wie eine zweite Verbindung in der Region.

Bei dem Angriff seien zwei Menschen getötet und vier weitere verletzt worden, hieß es weiter. Es gab keine näheren Angaben zu den genauen Schäden. Laut dem regierungstreuen Sender Press TV wurden insgesamt drei Brücken bei den Angriffen getroffen.

Die Kahurestan-Brücke liegt an der Route, die die Hafenstadt Bandar Abbas mit der Stadt Schiras weiter nordwestlich verbindet, und gilt laut „New York Times“ als wichtige Route zwischen der Küste des Persischen Golfs und dem südlichen Landesinneren des Irans. 

Iran dementiert Freilassung von US-Gefangenem

Die iranische Justiz dementiert die Freilassung eines US-Gefangenen sowie einen Gefangenenaustausch, wie staatliche Medien melden. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, eine 2024 während der Amtszeit von Präsident Joe Biden festgenommene US-Bürgerin sei freigekommen. Eine Überprüfung habe ergeben, dass weder ein verurteilter US-Gefangener, noch eine der Spionage für die USA beschuldigte Person, noch ein anderer amerikanischer Häftling, auf die Trumps Beschreibung zutreffe, freigelassen oder im Rahmen eines Austauschs überstellt worden sei, teilt die Behörde mit.


Neue US-Angriffe gegen den Iran – den fünften Tag in Folge

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben den fünften Tag in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 14.00 Uhr US-Ostküstenzeit (21.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, „die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter zu schwächen.“ Das US-Militär hatte erst am Mittwoch erneut und in zwei Wellen den Iran angegriffen.

Teheran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region – unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran. US-Präsident Donald Trump hatte dem Iran diese Woche einmal mehr mit Angriffen auf zivile Infrastruktur gedroht. Auf die Frage einer Journalistin, ob er dem Iran ein Ultimatum gebe, bevor das US-Militär mit Bombenangriffen auf Brücken beginnen würde, sagte Trump am Mittwoch: „Ich mag es nicht, Fristen zu setzen.“

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