Hamburg
Gute Nachricht für geplagte Autofahrer: „Feierabendparken“ wird ausgeweitet
Ein Supermarktparkplatz (Symbolbild).
picture alliance / ANP | Laurens Niezen
Das Projekt „Feierabendparken“ ermöglicht Anwohnern, ihr Auto nachts auf leeren Supermarkt-Parkplätzen abzustellen. Nun soll ein weiterer Bezirk in Hamburg davon profitieren.
Im Januar startete der erste Testlauf im Bezirk Mitte, künftig gibt es das „Feierabendparken“ auch im Bezirk Hamburg-Nord. Für Anwohner könnte das eine Entlastung sein.
Ab sofort stehen in den Abend- und Nachtstunden auch im Bezirk Hamburg-Nord ausgewählte Stellflächen von „Penny“ als Parkraum zur Verfügung. Das verkünden SPD, CDU und FDP in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
„Feierabendparken“ startete im Bezirk Mitte
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Das „Feierabendparken“ startete im Januar im Bezirk Hamburg-Mitte: Auf zehn der knapp 60 Parkplätze der Lidl-Filiale in der Carl-Petersen-Straße (Hamm) können seitdem Anwohner ihr Auto abstellen. Erlaubt ist die Nutzung jeweils von 18 Uhr bis 8 Uhr am nächsten Morgen, sowie an Sonn- und Feiertagen.
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Die temporären Parkplätze kosten 3 Euro pro Nacht oder 12 Euro für eine Woche, beziehungsweise 30 Euro für einen Monat (30 Nächte). Die Kosten entstehen durch die Parkraumüberwachung und die Kontrolle der Parkzeiten durch den Betreiber „Wemolo“. Die Parkplätze müssen digital über „Wemolo“ gebucht werden.
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Mit dem „Feierabendparken“ sollen günstige Stellflächen für Anwohner geschaffen werden. Das Ziel: Ungenutzte, private Parkflächen sinnvoll zugänglich machen und so den enormen Parkdruck im öffentlichen Raum spürbar reduzieren, heißt es von den Bezirksparteien.
Barmbek-Süd und Dulsberg profitieren von dem Angebot
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Das sind die neuen Flächen: beim Penny-Markt in der Hufnerstraße 4c in Barmbek-Süd sowie beim Penny-Markt in der Straße Alter Teichweg 65 in Dulsberg.
Tina Winter (SPD) begrüßt die Erweiterung des Projekts „Feierabendparken“. „In der jetzigen Pilotierungsphase wird entscheidend sein, ob und wie die Anwohnenden das neue Angebot annehmen, das vor allem in den Abendstunden für die Menschen vor Ort Erleichterung schaffen soll“, so Winter. Sollte das Projekt im Bezirk Nord Erfolg haben, könnte es auf weitere Supermarkt-Ketten ausgeweitet werden, etwa auf Rewe. (kla)