everyschematic.com

Google will KI-generierte Werbung künftig kennzeichnen

Google: Mutterkonzern Alphabet plant Kapitalerhöhung © Adarsh Chauhan on Unsplash

Google: Mutterkonzern Alphabet plant Kapitalerhöhung © Adarsh Chauhan on Unsplash

Google wird künftig ausweisen, wenn Werbeanzeigen auf seinen Plattformen mithilfe von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt oder modifiziert wurden. Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmende Verbreitung entsprechender Software-Tools in der Werbebranche.
Wie Keerat Sharma, Vice President & General Manager für Ads Privacy and Safety bei Google, mitteilte, soll die Neuerung Nutzern helfen, die Herkunft der angezeigten Werbeinhalte besser nachvollziehen zu können. Gleichzeitig sollen Werbetreibenden Instrumente zur Verfügung gestellt werden, um wachsende Branchenstandards und regulatorische Vorgaben zu erfüllen.

Neue Infotafel für Nutzer

Die Kennzeichnung wird technisch über eine Erweiterung im sogenannten „Mein Anzeigen-Center“ umgesetzt.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, dass der KI-Hinweis direkt in der Werbeanzeige selbst eingeblendet wird. Dies soll entweder durch eine manuelle Einstellung des Werbetreibenden geschehen oder automatisch greifen, sofern lokale gesetzliche Bestimmungen dies erfordern.

Umsetzung für Werbetreibende

Um die Deklaration für Unternehmen und Agenturen zu vereinfachen, setzt Google auf einen zweigleisigen Prozess:

  1. Automatisierte Kennzeichnung: Werden Googles eigene generative KI-Tools zur Erstellung einer Anzeige verwendet, hinterlegt das System den entsprechenden Hinweis im Anzeigen-Center automatisch.
  2. Manuelle Deklaration: Für Anzeigen, die mit KI-Programmen von Drittanbietern generiert oder bearbeitet wurden, führt Google eine Checkbox-Option ein. Werbetreibende sind dann angehalten, die Nutzung von generativer KI selbst anzugeben.

Kontext und Fortbestand der Werberichtlinien

Die Einführung der KI-Label reiht sich in vorherige Maßnahmen des Konzerns zum Umgang mit synthetischen Medien ein. So implementiert Google bereits digitale Wasserzeichen (wie SynthID) in die Outputs seiner eigenen KI-Generatoren. Im Bereich der politischen Werbung gilt auf den Google-Plattformen zudem bereits seit 2023 eine Pflicht zur Offenlegung von synthetisch erzeugten oder digital veränderten Inhalten.
An den grundsätzlichen Richtlinien für Werbetreibende ändert die neue Kennzeichnung nichts. Google betont in der Ankündigung, dass irreführende oder betrügerische Anzeigen weiterhin plattformübergreifend verboten bleiben – unabhängig davon, ob sie durch einen Menschen oder eine Künstliche Intelligenz erstellt wurden.

Rank My Startup: Erobere die Liga der Top Founder!

Aus Datenschutz-Gründen ist dieser Inhalt ausgeblendet. Die Einbettung von externen Inhalten kann in den Datenschutz-Einstellungen aktiviert werden:

Die p4b-Founder Peter Satzer und Manfred Satzer © p4b

Die Verleihung des EY Scale-up Awards 2026 © EY/Point of View

Das Mastercard Innovation Forum 2026 © Andreas Stuchlik

Der Hackathon ZERO ONE HACK © AI Factory Austria AI:AT

Phillip Maasberg, Johannes Brandstetter, Matteo Rosoli, Christian Trummer.

v.l.n.r.: Christoph Haimberger (Elevator Ventures), Werner Müller (GIN), Alexander Schmitz (XELA) und Matthias Adelwöhrer (ABA) © Trending Topics

eustella Web. © eustella / Canva

Business Angel Summit 2026 © Standortagentur Tirol

Muse Image Outputs. © Meta Platforms

Helsing CA-1 Electronic Attack. © Helsing

Claude Falbe 5 extended. © Screenshot

Sodex Founders. © Sodex

Alexander Schult ist Co-Founder und CFO von Peak Quantum © Peak Quantum

eustella on iPhone. © eustella.com

Meta hat bereits 2018 eine Video-Sharing-App namens Lasso getestet, um mit Tiktok zu konkurrieren. Diese war allerdings erfolglos © Canva

GPT-5.6. © OpenAI

© Wiener Börse

#glaubandich CHALLENGE Hochformat.