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Das FBI bietet bis zu 15.000 Dollar für Hinweise, die zur Identifizierung oder Verhaftung der Personen führen, die im vergangenen Monat ein totes Neugeborenes in einer Dixi-Toilette auf einem Musikfestival in Michigan zurückgelassen haben.
In einer Erklärung vom Montag, dem 13. Juli, teilte die Michigan State Police mit, die Ermittlungen zu den „Umständen des Todes des Säuglings“ dauerten an, und verwies auf die Beteiligung des FBI. „Um die Ermittler bei der Identifizierung und Festnahme der Verantwortlichen zu unterstützen, bietet das Federal Bureau of Investigation (FBI) eine Belohnung von bis zu 15.000 Dollar für Informationen an, die zur Identifizierung, Verhaftung und Verurteilung der verantwortlichen Person oder Personen führen“, hieß es in der Mitteilung.
Der Leichnam des Neugeborenen war Ende des vergangenen Monats in einer Dixi-Toilette auf dem Electric Forest Festival in Rothbury, Michigan, entdeckt worden. Ein Mitarbeiter des Toilettenserviceunternehmens fand den Leichnam am 28. Juni „bei routinemäßigen Wartungsarbeiten“. Die Toilette befand sich auf dem Campinggelände des Festivals.
Autopsiebericht: lebend geboren
Details zu dem erschütternden Fall waren bislang rar gesät, doch in ihrem Update vom Montag erklärte die MSP, dass das Neugeborene laut vorläufigem Autopsiebericht „lebensfähig und lebend geboren“ worden sei. Weitere Informationen wollten die Behörden derzeit nicht herausgeben, um „die Integrität der Ermittlungen zu wahren“.
„Die MSP bleibt einer gründlichen Untersuchung dieses Vorfalls verpflichtet“, erklärte die Polizei. „Wir sind zuversichtlich, dass die fortgesetzten Ermittlungen in Verbindung mit der Forensik letztlich zur Identifizierung der verantwortlichen Person führen werden.“
Der Fund des toten Neugeborenen war einer von zwei erschreckenden Vorfällen, die sich in diesem Jahr beim Electric Forest ereigneten. Ein weiterer Festivalbesucher, der 28-jährige Jerard Jackson, wurde nach dem Festival am 29. Juli als vermisst gemeldet; seine Leiche wurde später in einem nahegelegenen Waldstück gefunden. Die Polizei sah keine Hinweise auf Fremdverschulden und geht davon aus, dass Jackson durch Suizid starb. Die Ermittlungen dauern an.