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Zwischen Wagyu und Kimchi: Neues Restaurant in Saarbrücken eröffnet – was Nikuya einzigartig macht

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Zwischen Wagyu und Kimchi Neues Restaurant in Saarbrücken eröffnet – was Nikuya einzigartig macht

Saarbrücken · Gastronom Yuankai Wu eröffnet sein zweites Restaurant in Saarbrücken. Er setzt auf ein beliebtes Konzept – und ist überzeugt, dass es in der Landeshauptstadt Erfolg haben wird.

24.07.2026 , 07:03 Uhr

Das „Nikuya“ bietet einen Mix aus koreanisch und japanischer Grillküche.

Foto: Nikuya

Rot-goldene Luftballons schmücken das Restaurantschild, auf dem in goldenen Lettern Nikuya geschrieben steht. Immer wieder bleiben vor dem Eingang Passanten stehen, um einen neugierigen Blick ins Innere zu werfen. Erst beim genaueren Hinsehen fällt die Besonderheit des Restaurants auf: In die Tische sind kleine Grills eingelassen.

Selbst grillen auf japanisch-koreanische Art in Saarbrücken

Seit dem 4. Juli können Gäste im „Nikuya“, japanisch für Steakhaus, die Grilltradition Koreas und Japans kennenlernen. Ganz nach dem Motto „Zusammensitzen und Grillen“ lädt das Restaurant in der Trierer Straße zum selber Grillen ein. Dafür wählen Restaurantbesucher aus verschiedenen Fleisch-, Fisch- und Gemüsesorten, welche sie dann selbst auf Tischgrills zubereiten. Yuankai Wu, Inhaber auch des Restaurants „Grand Asia“ nebenan, leitete das Nikuya gemeinsam mit seiner Frau.

Seine Vorliebe für Barbecue-Restaurants inspirierte ihn dazu, selbst ein Grill-Restaurant zu eröffnen: „Immer, wenn ich in einer größeren Stadt bin, suche ich solche Restaurants auf“, berichtet er. Auch war er sich sicher, dass das Konzept in Saarbrücken gut ankommen würde: „Die Deutschen lieben es, zu grillen.“ Vor allem zur kalten Jahreszeit biete das Nikuya eine Möglichkeit, das Barbecue nach innen zu verlegen und mit Freunden zusammenzusitzen.

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Foto: Antonia Trinkaus

Nikuya ist nun das zweite Barbecue Restaurant in Saarbrücken

Wer in größeren Städten unterwegs ist, weiß, dass Restaurants mit Tischgrill längst keine Seltenheit mehr sind. Japanisches und koreanisches Barbecue sind dort zum festen Bestandteil der Gastronomieszene geworden. Auch im Saarland machte sich der Trend vor einiger Zeit bemerkbar: Mit „Morak“ eröffnete an der Saarufer Straße vergangenes Jahr das erste Korean-Barbecue-Restaurant in Saarbrücken. Eine Konkurrenz sieht Yunakai Wu im „Morak“ allerdings nicht, die Konzepte seien unterschiedlich genug. „Das Morak ist mehr auf koreanische Küche ausgelegt, die auch viele warme Speisen anbietet. Wir sind mehr fokussiert auf Grill", sagt der Restaurantbesitzer.

Was das „Nikuya“ jedoch von anderen Barbecue-Restaurants unterscheidet, ist die Kombination von koreanischer und japanischer Grillküche. „Der japanische Tischgrill legt den Schwerpunkt auf die Qualität des Fleisches“, erklärt Wu. Diese soll durch eine leichte Würzung erhalten bleiben. In der koreanischen Küche hingegen arbeite man verstärkt mit Marinaden und einer breiten Auswahl an Beilagen, wie Kimchi, Salaten und Saucen. Der Einfluss beider Küchen spiegele sich auf der Speisekarte wider: Dort findet man sowohl traditionell japanisches Fleisch als auch koreanische Beilagen und Saucen.

Konzept brauche Zeit

Durch das Leiten des Restaurants „Grand Asia“ nebenan kennt sich Wu in der Gastronomieszene bereits aus. Dennoch brachte die Neueröffnung die ein oder andere Herausforderungen mit sich. Vor allem der Einbau der Tischgrills gestaltete sich schwieriger als erwartet: „Deutsche Fachfirmen haben noch nie so etwas gebaut“, berichtet Wu. Er musste also mit dem Hersteller in China in Kontakt treten, der ihn dann Schritt für Schritt angeleitet hat. Auch bis das Konzept reibungslos laufe, werde es noch etwas dauern: „Jedem Kunden muss der Ablauf erst erklärt werden.“ Das erfordere zusätzlichen Personalaufwand, weshalb ein Besuch aktuell nur mit Reservierung möglich sei.

Dass das Konzept dennoch gut ankommen wird, davon ist der Gastronom überzeugt. Er zählt neben Laufkundschaft auch auf Stammkunden des „Grand Asia“. Und vielleicht entscheidet sich auch der ein oder andere neugierige Passant vor dem Schaufenster, das „Nikuya“ zu besuchen. (jos)