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WM-News: Spanische Königsfamilie reist zum WM-Finale an

Der spanische König, Felipe VI. im Stadion

WM-Liveblog

Stand: 17.07.2026 • 13:25 Uhr

Alle News, kuriosen Geschichten und Eindrücke von vor Ort rund um die WM 2026 im Liveblog.

13:18 Uhr

Spanische Königsfamilie reist zum WM-Finale an

Spaniens König Felipe VI., Königin Letizia, Kronprinzessin Leonor und auch Infantin Sofía werden am Sonntag (21 Uhr MESZ, im Audiostream bei sportschau.de) beim WM-Finale in East Rutherford vor Ort mitfiebern. Die Reise wurde vom Königshaus in Madrid bestätigt. Damit löst der König ein Versprechen ein, das er den spanischen Nationalspielern nach der Vorrundenpartie gegen Uruguay gegeben hatte: Er werde zurückkehren, falls "La Roja" das Endspiel erreiche, sagte er damals.

Auch Ministerpräsident Pedro Sánchez wird das Endspiel zwischen dem Europameister und Titelverteidiger Argentinien im Stadion verfolgen, wie die Regierung in Madrid mitteilte. Für Spaniens Männer-Nationalteam ist es die zweite Finalteilnahme nach 2010, als die Auswahl des damaligen Trainers Vicente del Bosque auch den WM-Titel gewann.

11:13 Uhr

Final-Rasen soll bei "95 Prozent" sein

Der viel kritisierte Rasen im Stadion von East Rutherford ist nach Angaben der FIFA bereit für das Finale. "Wir sind nicht perfekt; das will ich nicht behaupten, aber ich denke, wir sind zu 95 Prozent da, wo wir sein wollten", sagte Alan Ferguson, Rasenchef des Weltverbandes, laut "The Athletic" vor der Partie. Im Spielplan war mit Blick auf das Endspiel eine zweiwöchige Pause für den Rasen vorgesehen, zuletzt spielten dort am 5. Juli im Achtelfinale Brasilien und Norwegen.

Die Pause habe "meinen Jungs ermöglicht, etwas Arbeit am Platz zu leisten, und das ist nun erledigt", sagte Ferguson. Während der Gruppenphase hatten mehrere WM-Stars den Zustand des Untergrunds kritisiert. "Der Platz – ich weiß gar nicht, ob man ihn so nennen kann", sagte etwa Frankreichs Adrien Rabiot. "Er fühlte sich eher wie Kunstrasen an. Ziemlich hart und ziemlich uneben."

10:59 Uhr

WM-Final-Triple für Atletico Madrid

Eine ziemlich beeindruckende Bilanz: Zum dritten Mal in Folge stellt Atletico Madrid bei einem WM-Finale die meisten Spieler der Final-Mannschaften. In diesem Jahr sind das Marcos Llorente, Álex Baena, Marc Pubill, Alejandro Grimaldo (alle Spanien), Juan Musso, Nahuel Molina, Julián Alvarez, Giuliano Simeone, Thiago Almada und Nico Gonzalez (alle Argentinien).

Kleine Einschränkung dabei: Grimaldo ist erst seit dem 1. Juli Atletico-Spieler, Gonzalez seit dem 1. Juli eigentlich nicht mehr (Wechsel zu Juventus). Beachtlich ist die Anzahl des Teams von Trainer Diego Simeono dennoch. Der Coach des spanischen Hauptstadt-Clubs war während des Turniers bei vielen Spielen der argentinischen Mannschaft vor Ort, jubelte dabei im Trikot der "Albiceleste" mit. Egal, welche Mannschaft am Sonntag (21 Uhr) den WM-Pokal erhält: Es werden einige Atletico-Spieler unter ihnen sein.

08:59 Uhr

Vincic pfeift Finale, Dankert als VAR dabei

Beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien ist zumindest doch noch ein Deutscher dabei. Die FIFA nominierte Bastian Dankert als Video-Assistenten für das Endspiel am Sonntag in East Rutherford (21 Uhr, live im Audiostream bei sportschau.de). Der 46-Jährige wird den Slowenen Slavko Vincic unterstützen, der mit der Partie zwischen Weltmeister Argentinien und Europameister Spanien sein erstes WM-Finale als Schiedsrichter leiten wird.

Die FIFA veröffentlichte in ihren Sozialen Medien, das die Verkündung der Schiedsrichter-Ansetzung zeigt. Vincic überkommen dabei die Tränen, als er von der Entscheidung erfährt.

08:55 Uhr

FIFA vergibt erstmals Ringe an Weltmeister

Die neuen Weltmeister erhalten neben der WM-Trophäe und den Goldmedaillen einen weiteren Preis für ihren Titelgewinn. Die FIFA vergibt – ähnlich wie im US-Sport - erstmals Ringe an den Sieger des Finals zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag in East Rutherford (21 Uhr), wie der Weltverband mitteilte.

Eine Seite des Rings solle die WM-Trophäe zeigen, die andere die Identität des Teams widerspiegeln, hieß es weiter. Direkt nach dem Finale sollen der Kapitän und der Trainer der Siegermannschaft eine vorläufige Version erhalten. Insgesamt gibt es 30 Ringe für das Gewinnerteam, diese werden zu einem späteren Zeitpunkt angefertigt. Dazu sollen 1.996 Ringe an Fans verkauft werden.

08:46 Uhr

Rauchwarnung und Hitzewelle in New York

Aufgrund der Waldbrände in Kanada und im US-Bundesstaat Minnesota gibt es für den Großraum New York City eine Rauchwarnung. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen worden, Masken zu tragen. Die Bewohner sollen zudem nach Möglichkeit ihr Haus nicht verlassen und Luftfilter nutzen. So lauten die Empfehlungen von New Yorks Gouverneurin Kathy Hochul. Die Luftqualität wird aktuell als ungesund eingestuft.

Im benachbarten East Rutherford im US-Bundesstaat New Jersey findet das Finale statt. Die Endspielteilnehmer Spanien und Argentinien sind in der Region untergebracht und bereits angereist. Inwiefern die aktuelle Lage Auswirkungen auf den Trainingsbetreib und das Spiel haben wird, ist noch unklar. Prognosen gehen davon aus, dass sich die Luftqualität von Samstag an bessert.

Auch die jüngste Hitzewelle in New York soll abebben, Gewitter und Regen sollen am Samstag für kühlere Temperaturen sorgen.

16.07.2026 • 23:05 Uhr

Yamal und Porro verpassen Mannschaftstraining vor WM-Finale

Spaniens Superstar Lamine Yamal und Pedro Porro, Torschütze beim 2:0 gegen Frankreich, haben das Mannschaftstraining am Donnerstag verpasst. Drei Tage vor dem WM-Finale gegen Argentinien plagen das Duo körperliche Beschwerden. Grund zur Sorge, dass die beiden das Endspiel verpassen könnten, gibt es laut dem spanischen Fußballverband (RFEF) aber derzeit nicht. Porro wurde beim Spiel gegen Frankreich nach 83 Minuten ausgewechselt und laboriert an einer Zerrung im Oberschenkel. Yamal erlitt gegen Frankreich eine Prellung. Zudem trug er bei einer leichten Reha-Einheit einen Verband am Oberschenkel - an der Stelle, an der er sich bereits vor der WM verletzt hatte.

16.07.2026 • 22:03 Uhr

Trump kommt zum WM-Finale - und trifft auf Kritiker Sánchez

US-Präsident Donald Trump wird beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien am Sonntag im Stadion sein. Das bestätigte Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, mit den Worten: "Seine Anwesenheit wird die meist gesehene, sicherste und erfolgreichste Weltmeisterschaft in der amerikanischen Geschichte krönen."

Ein lautstarker Kritiker Trumps wird ebenfalls kommen: Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez. Die Beziehung zwischen Sánchez und Trump ist seit längerer Zeit angespannt. Zuletzt hatte Trump gedroht, wegen des aus seiner Sicht mangelnden Engagements Madrids in der Nato den Handel mit dem "schrecklichen" Bündnispartner Spanien einzustellen. Unter anderem mit Kritik am US-Krieg gegen den Iran hatte sich Spanien bei Trump unbeliebt gemacht.

Argentiniens Präsident Javier Milei wird nicht kommen. Milei begründete das mit seinem Aberglauben: Er werde "unter keinen Umständen" sein Glücksritual brechen, die WM-Spiele vom Präsidentensitz aus zu verfolgen, so der der 55-Jährige am Donnerstag gegenüber dem Radiosender "El Observador".

16.07.2026 • 19:27 Uhr

Pause beim WM-Finale wegen Halbzeitshow länger

Beim WM-Endspiel am Sonntag (21 Uhr MESZ, im Audiostream bei sportschau.de) in New York zwischen Argentinien und Spanien wird es erstmals in der Weltmeisterschaftshistorie eine Halbzeitshow geben. Nun steht auch fest, wie lange sie zirka dauert. Wie der Weltverband FIFA am Donnerstag auf Nachfrage mitteilte, wird der Aufbau für die Show unmittelbar nach dem Pausenpfiff beginnen. Dafür sind sechs Minuten veranschlagt. Anschließend werden die Zuschauer elf Minuten lang musikalisch unterhalten. Als Stars sind Madonna, Shakira und die K-Pop-Band BTS angekündigt.

Zudem soll auch der nigerianische Musiker Burna Boy gemeinsam mit dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel, der Band Coldplay und einem New Yorker Grundschulchor auftreten, wie die Hilfsbewegung Global Citizen mitteilte. Global Citizen produziert die Show gemeinsam mit der FIFA und will damit auch Geld für die Unterstützung der Bildung von Kindern weltweit sammeln. Nach den Acts soll sofort mit dem Abbau und der Bewässerung des Rasens begonnen werden. Das dürfte in der Summe eine Pause von zirka 25 Minuten für die Teams ergeben.

16.07.2026 • 17:51 Uhr

Erstmals Endspiel zwischen Welt- und Europameister

Wenn Argentinien am Sonntag (21 Uhr MESZ, im Audiostream bei sportschau.de) im Endspiel auf Spanien trifft, kommt es zu einer WM-Premiere. Erstmals kommt es in einem Weltmeisterschafts-Finale zum Duell eines Titelverteidigers mit dem aktuellen Europameister. Dabei hat Argentinien die Chance, als dritte Nation der Turniergeschichte den Titel zweimal in Serie zu gewinnen.

Das bis dato letzte Mal, dass das gelungen ist, war 1962 in Chile. Damals sicherten sich die Brasilianer um Pelé, die schon vier Jahre zuvor in Schweden gewonnen hatten, ihren zweiten WM-Titel. Italien war 1934 und 1938 Weltmeister geworden.

16.07.2026 • 13:27 Uhr

Saliba droht monatelange Pause

Frankreichs Verteidiger William Saliba, der im Halbfinale gegen Frankreich aufgrund von Rückenproblemen bereits in der 30. Minute ausgewechselt werden musste, droht eine monatelange Pause. Wie die "L’Équipe" berichtet, geht der FC Arsenal, Salibas Verein, von einem vier- bis fünfmonatigen Ausfall aus, da eine Operation die wahrscheinlichste Option sei - auch wenn dies noch nicht final entschieden sei. Saliba leide demnach schon länger an chronischen Rückenproblemen. Für Saliba und den englischen Meister wäre ein solch langer Ausfall ein herber Rückschlag.

16.07.2026 • 12:12 Uhr

Falkland-Plakat - Britische Regierung verlangt FIFA-Untersuchung

Die britische Regierung hat auf das Falkland-Plakat der argentinischen Mannschaft reagiert. "Wir erwarten von der FIFA, dass sie das untersuchen", sagte der britische Wirtschaftsminister Peter Kyle im BBC-Fernsehen. Politik müsse aus dem Fußball herausgehalten werden, so der Minister weiter. Der Sprecher des britischen Premiers Keir Starmer sagte zu der Provokation: "Die WM-Trophäe mag uns nicht gehören, die Falkland-Inseln aber definitiv." Die FIFA verbietet Spielern und Offiziellen rund um die WM-Spiele, politische Botschaften zu präsentieren. Dem argentinischen Team könnte damit Ärger drohen. Bislang äußerte sich die FIFA nicht zu dem Vorfall.

16.07.2026 • 11:53 Uhr

"Ein deutscher Spion?" - Lineker scherzt über Tuchel

England diskutiert nach dem WM-Aus über Thomas Tuchel - und Gary Lineker hatte da einen Verdacht. "Ich frage mich nur, ob Thomas Tuchel so etwas wie ein deutscher Spion ist - ob wir von Deutschland unterwandert wurden. Ich denke das, weil die Deutschen im Moment selbst nicht besonders gut sind, sie kommen nicht einmal über die Gruppenphase hinaus. Also haben sie vielleicht jemanden eingeschleust", witzelte der frühere Weltklasse-Stürmer in seiner Netflix-Show "The Rest is Football".

Lineker räumte ein, der Spion-Spruch sei "natürlich nur Spaß", erinnerte jedoch an Aussagen von Tuchel nach dem WM-Auftakt in der Vorrunde gegen Kroatien (4:2). "Nach dem Kroatien-Spiel hat er doch gesagt: 'Wenn wir verlieren, dann verlieren wir, weil wir aggressiven, offensiven Fußball spielen.' Und dann hat er genau das Gegenteil gemacht, oder nicht?"

16.07.2026 • 11:29 Uhr

WM-Final-Serie des FC Bayern reißt

Michael Olise und Dayot Upamecano haben mit Frankreich das Finale verpasst, auch Harry Kane mit England konnte nicht nachziehen. Damit endet eine mehr als 40 Jahre andauernde Serie von FC-Bayern-Profis in einem WM-Endspiel, wie Sie hier nachlesen können.

16.07.2026 • 11:09 Uhr

England-Legenden attackieren Tuchel

Nach Englands WM-Aus gegen Argentinien prasseln neben der heftigen Medien-Kritik auch deutliche Worte ehemaliger "Three Lions"-Stars auf Thomas Tuchel ein. "Wenn man Messi und Argentinien erlaubt, dass sie auf einen zustürmen, dann sucht man förmlich nach Ärger. Die Wechsel, die wir vorgenommen haben, haben uns nicht geholfen. Ich bin am Boden zerstört", betonte beispielsweise Wayne Rooney.

Für den 80-maligen Nationalspieler Gary Lineker ist es "absolut unbegreiflich, dass man ausgerechnet gegen den besten Fußballspieler aller Zeiten die Taktik verfolgt, seine Spieler tief stehenzulassen". Und Michael Owen betonte: "Schaut euch an, wie Spanien gestern beim Stand von 1:0 gespielt hat. Das ist Courage. Das ist Mut. Und dann schaut euch England beim Stand von 1:0 an."

16.07.2026 • 10:37 Uhr

Argentinien lacht über Pickfords Spickzettel

Jordan Pickford war auf alles vorbereitet - nur nicht darauf, dass sein Elfmeter-Spickzettel nach dem WM-Aus ausgerechnet die Argentinier zum Lachen bringen würde. Statt im Elfmeterschießen zum Einsatz zu kommen, landete der geheime Matchplan des englischen Nationaltorhüters in den Händen des Finalisten - und wurde zum Hit in den Sozialen Medien. Auf seiner Trinkflasche klebte ein Zettel mit Notizen, in welche Ecke die einzelnen argentinischen Schützen bevorzugt schießen.

Lionel Messi und mehrere Mitspieler studierten neugierig den umsonst geschriebenen Spickzettel, lachten und reichten die Flasche untereinander weiter. Der Fitnesstrainer der Argentinier, Luis Martin, teilte ein entsprechendes Bild auf Instagram und schrieb spöttisch: "Schade, dass wir nicht denselben Plan hatten." Später löschte er den Beitrag.

16.07.2026 • 09:59 Uhr

Bellingham verpasst Gegenspieler Schlag auf den Hinterkopf

Jude Bellingham hat dem WM-Aus im Halbfinale kurzzeitig die Nerven verloren und seinem Frust freien Lauf gelassen. Der Offensivspieler der "Three Lions" verpasste dem argentinischen Ersatzspieler Valentín Barco nach Schlusspfiff einen Schlag auf den Hinterkopf. In diesem Moment feierte der Argentinier gerade mit seinen Teamkollegen den Finaleinzug.

Barco drehte sich um und revanchierte sich mit einem Schubser. Mitspieler mussten die Situation schließlich beruhigen und die aufgebrachten Spieler voneinander trennen. Möglicherweise fühlte sich Bellingham provoziert, weil Barco den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer von Enzo Fernández demonstrativ vor der englischen Ersatzbank gefeiert hatte.

16.07.2026 • 09:24 Uhr

Nach WM-Aus - Kane hält "Three Lions"-Zukunft offen

Ein neuer Titelangriff mit 36? Englands Stürmerstar Harry Kane hat offen gelassen, ob er 2030 mit den "Three Lions" noch einmal nach dem WM-Triumph jagt. "Vier Jahre sind natürlich eine lange Zeit, ich werde 33 im Sommer. Aber man sieht es bei Lionel Messi, er performt immer noch auf dem höchsten Level. Ich möchte solchen Dingen daher niemals Grenzen setzen", sagte Kane nach dem bitteren Halbfinal-Aus. Messi ist bereits 39.

Kurz nach der schmerzhaften Niederlage sei es aber zu früh, um über die Zukunft zu sprechen, führte der Angreifer von Bayern München aus. "Ich schaue von Jahr zu Jahr, wie ich mich fühle", betonte Kane. Er spiele stets mit Stolz und Freude für das Nationalteam. Der englische Kapitän, der bei seiner dritten WM-Teilnahme schon sechs Treffer erzielt hat, wolle sich "um die Situation kümmern, sobald sie auftritt. Aber im Moment geht es erst einmal darum, diese schwere Niederlage zu verarbeiten."

16.07.2026 • 08:36 Uhr

Weiter bis 2028? Tuchel in der Kritik

Thomas Tuchel soll übereinstimmenden Medienberichten zufolge trotz des Scheiterns im WM-Halbfinale das Vertrauen des englischen Fußballverbands FA haben. Es werde erwartet, dass der deutsche Coach das Team auch zur Heim-EM 2028 führen werde, schrieb unter anderem die BBC kurz nach der Niederlage gegen Argentinien in Atlanta. Tuchel werde wahrscheinlich Trainer bleiben, schrieb die "Times".

FA-Geschäftsführer Mark Bullingham äußerte sich direkt nach dem Schlusspfiff nicht konkret zur Vertragssituation Tuchels. "Die Spieler und Thomas haben heute alles gegeben und das Team, die Trainer und der Staff hätten nicht härter während des Turniers arbeiten können", sagte der Funktionär und sprach ihnen seinen Dank aus.

Aus der Mannschaft erhielt Tuchel Rückendeckung. "Wir gewinnen und verlieren gemeinsam", sagte Harry Kane. England habe "alles versucht", und wären Tuchels Pläne "aufgegangen, hätte man ihn als Genie bezeichnet", betonte der Kapitän: "Letztlich hat es aus verschiedensten Gründen nicht geklappt. Wir sind nah dran, wir klopfen an die Tür - doch es reicht nicht."

16.07.2026 • 07:55 Uhr

Prinz William baut englisches Team auf

Prinz William hat der englischen Nationalmannschaft nach dem WM-Aus im Halbfinale gegen Argentinien Mut zugesprochen und den Auftritt des Teams von Thomas Tuchel gewürdigt. "Wir sind am Boden zerstört. England, ihr habt alles gegeben - und wir sind alle so stolz auf euch", schrieb der britische Thronfolger tief bewegt auf Instagram. Zugleich dankte er allen Beteiligten "auf und neben dem Platz für ein unglaubliches Turnier".

Vor dem Fernseher fieberten Williams Kinder Charlotte und Louis in England-Trikots mit - vergebens. "Der Kampfgeist und der Glaube, den ihr gezeigt habt, haben uns alle inspiriert. Die kompletteste englische Mannschaft, die es je bei einem Turnier gab", schwärmte der Prinz. Zum Finale, hatte der Kensington Palace vorab geschrieben, wäre "höchstwahrscheinlich" die ganze Familie gekommen. Dazu kam es nicht - und dennoch forderte William Kapitän Harry Kane und dessen Teamkollegen auf: "Haltet den Kopf oben."

16.07.2026 • 00:46 Uhr

Argentinische Spieler feiern mit Falklandinsel-Spruchband

Die Spieler der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft haben nach dem dramatischen 2:1-Sieg über England und dem damit verbundenen Einzug ins WM-Finale beim Feiern ein Falklandinsel-Spruchband hochgehalten. "Las malvinas son argentinas" stand in schwarzen Lettern auf weißem Stoff - übersetzt: "Die Falklandinseln sind argentinisch."

"Las malvinas son argentinas" steht auf einem Spruchband, das argentinische Spieler hochhalten.

Zum Hintergrund: Seit dem Falklandkrieg im Jahr 1982 dauert der Streit beider Nationen um die Inselgruppe vor der argentinischen Küste an - und prägt die Rivalität bis heute.

15.07.2026 • 23:13 Uhr

Zwölf WM-Assists - Messi eine Klasse für sich

Lionel Messi führt nicht nur die Rangliste der besten Torschützen bei einer WM an (21 Tore), sondern ist auch mit Abstand der beste Vorlagengeber (seit Beginn der Erfassung im Jahr 1966). Mit seinen zwei Vorlagen beim 2:1-Sieg Argentiniens im Halbfinale gegen England, steht Messi nun bei zwölf Torvorlagen. Messis Landsmann Maradona steht mit acht Vorlagen auf Rang zwei. Pierre Littbarski teilt sich mit sieben Assists den dritten Platz mit Grzegorz Lato. Zehn von Messis zwölf Torvorlagen gelangen ihm in der K.o.-Phase.

15.07.2026 • 22:42 Uhr

Collina kontert Deschamps: "Schiedsrichter sind Weltklasse"

FIFA-Schiedsrichterchef Pierluigi Collina hat die indirekte Kritik von Frankreichs Trainer Didier Deschamps an der Leistung der Unparteiischen im WM-Halbfinale gekontert. "Als Reaktion auf die Äußerungen von Didier Deschamps, der infrage gestellt hat, ob unser Schiedsrichter das Niveau hatte, das Halbfinale zu leiten, ist die Antwort der FIFA eindeutig: 'Ja, definitiv.'", sagte der frühere italienische Spitzenreferee Collina. "Unsere Schiedsrichter sind Weltklasse."

Nach dem klaren 0:2 gegen Spanien im Duell um den Finaleinzug hatte Deschamps die Qualität von Schiedsrichter Ivan Barton aus El Salvador infrage gestellt. "Glauben Sie, dass der Schiedsrichter gut genug war, um ein Halbfinale zu leiten?", fragte der französische Nationaltrainer nach der Partie. Manche Entscheidungen seien "fragwürdig" gewesen, meinte Deschamps. Barton hatte unter anderem einen klaren Foulelfmeter für Spanien gepfiffen, den Mikel Oyarzabal zum 1:0 nutzte.

15.07.2026 • 21:26 Uhr

Schneckenrennen auf dem Highway: Englands Busfahrer sorgt für das 1:0

Schon vor dem Anpfiff des Halbfinal-Krachers bei der Fußball-WM haben sich die beiden Nationen England und Argentinien das erste Duell geliefert. Genauer: Die Busse mit den Mannschaften drin. Bei der Anfahrt zum WM-Stadion in Atlanta tuckerte der Bus mit den Argentiniern um Superstar Lionel Messi auf der rechten Spur eher gemächlich vor sich hin und musste dann sogar kurz halten. Von hinten kamen die Engländer um deren Kapitän Harry Kane, setzten zum Überholmanöver an und setzten sich vor die Argentinier. Pünktlich im Stadion waren beide Teams.

15.07.2026 • 19:57 Uhr

Nächste Trainerentlassung: Haiti trennt sich von Migné

Der haitianische Fußballverband hat die Trennung von Nationaltrainer Sébastien Migné bekanntgegeben. Unter der Leitung des Franzosen konnte sich der Karibikstaat erstmals seit 1974 für eine Weltmeisterschaft qualifizieren. Das Turnier selbst endete für Haiti mit drei Niederlagen gegen Schottland (0:1), Brasilien (0:3) und Marokko (2:4). Die Trennung von Migné sei im "gegenseitigen Einvernehmen" erfolgt, gab der Verband bekannt. Migné wurde wenige Stunden später zum neuen Nationaltrainer des Gabun ernannt.

15.07.2026 • 18:21 Uhr

"Die WM ist das Wichtigste" - Argentinier verkaufen für die USA-Reise ihre Wohnungen

Alles für den Fußball, alles für die WM, alles für die "Albiceleste": Manch ein argentinischer Fan habe sein Auto und sogar seine Wohnung verkauft, um sich den Trip in die USA leisten zu können, behauptet etwa Argentinien-Anhänger Nacho am Sportschau-Mikrofon: "Sie haben kein Geld, aber sie sind trotzdem hier. Die WM ist das Wichtigste." Und was ist mit der Zeit nach der WM? "Darum kümmern sie sich erstmal nicht." Für viele Argentinier ist es das Größte, alle vier Jahre ihr Team bei der WM zu unterstützen. Um beim Halbfinale gegen England dabei zu sein, bezahlen sie tausende Dollars. In Atlanta, wo die Partie am Mittwoch stattfindet, sind zehntausende argentinische Fans.

15.07.2026 • 18:11 Uhr

Halbfinal-Niederlage: Ausschreitungen in 183 französischen Städten

Nach Frankreichs Niederlage im Halbfinale der Fußball-WM gegen Spanien ist es in zahlreichen Städten zu Gewalt gekommen, ohne dass es aber nach einer Bewertung des Innenministeriums zu schwerwiegenden Vorfällen kam. In 183 Städten, darunter insbesondere in Paris und Lyon, kam es zu Konfrontationen mit der Polizei, wie das Ministerium in Paris mitteilte. 342 Menschen wurden festgenommen, wovon 250 in Polizeigewahrsam kamen. In 688 Fällen wurden Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern beschossen, 1.128 Böller wurden beschlagnahmt.

15.07.2026 • 15:48 Uhr

Vom FC Bayern hat nur noch Kane eine Final-Chance

Von den 18 Spielern, die der FC Bayern München für die Weltmeisterschaft abstellte, hat nach der Niederlage der Franzosen im Halbfinale (mit Michael Olise und Dayot Upamecano) nur noch einer die Möglichkeit aufs Finale: Englands Stürmerstar und Kapitän Harry Kane. Damit droht eine Serie, die bereits seit der WM 1982 besteht, zu reißen. Seitdem stand in jedem WM-Finale mindestens ein Profi des FC Bayern.

15.07.2026 • 15:35 Uhr

Premierminister Starmer schwört England ein

In seiner letzten Fragestunde im Parlament hat sich der britische Premierminister Keir Starmer humorvoll und gleichzeitig entschlossen über das anstehende Halbfinale gegen Argentinien geäußert. Am Morgen habe er Gespräche mit Ministerkollegen, am Abend einen wichtigen Termin mit seinem Fernseher, sagte Starmer und sorgte für Gelächter. "Mir ist völlig egal, wie das Spiel heute Abend ausgeht - solange wir gewinnen."

Starmer wird an diesem Freitag wohl von Andy Burnham als Vorsitzender der regierenden Labour-Partei abgelöst. Am kommenden Montag folgt dann die Übergabe des Amts des Regierungschefs.

Für den Fall, dass die "Three Lions" Weltmeister würden, hatte Starmer vor einiger Zeit sogar Hoffnungen geschürt, einen Feiertag einzuführen. "Ich will es nicht verschreien, aber fragen Sie mich nochmal, wenn wir ins Finale kommen."

15.07.2026 • 14:32 Uhr

Englands Schlüsselfrage: Wie stoppt man Messi?

Für die Chance auf das erste englische WM-Finale seit 1966 greift Trainer Thomas Tuchel womöglich in die taktische Mottenkiste. "Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, für ihn auf die gute alte Manndeckung zu setzen", sagte der 52-Jährige über Argentiniens Superstar Lionel Messi. Der 39 Jahre alte Messi bringt Tuchel besonders ins Grübeln. "Jeder kennt die Räume, die er mag. Aber er sieht Dinge früher als andere. Dann hat er die zwei Meter, die er für seinen unglaublichen linken Fuß braucht", sagte Englands Nationaltrainer. "Es ist unglaublich, wie er das Team trägt", befand Tuchel. "Er ist der Anführer und Schlüsselspieler dieser Mannschaft. Man kann sehen, dass das Team schon lange zusammen ist und viel Turniererfahrung hat."

15.07.2026 • 13:52 Uhr

Argentinien trägt gegen England Auswärtstrikots

Für das Halbfinal-Duell mit England greift die "Albiceleste", also die "Weiß-Himmelblauen", auf einen besonderen Trick zurück. Wie beim WM-Viertelfinale 1986, als Argentinien mit Diego Maradona die "Three Lions" 2:1 besiegte, tragen die Südamerikaner auch an diesem Mittwoch dunkelblaue Auswärtstrikots.

Argentiniens Diego Maradona (r.) im Zweikampf mit Englands Terry Butcher.

Ein Kniff, für den sie sogar vom Gegner ein Lob erhielten. "Das hätte ich auch so gemacht", erklärte Englands Trainer Thomas Tuchel: "Ich wusste das aber gar nicht."

15.07.2026 • 13:20 Uhr

Ekstase in Madrid: Spanische Fans feiern den Finaleinzug

In Spaniens Hauptstadt Madrid war die Stimmung nach dem Finaleinzug ausgelassen. Beim Public Viewing bejubelten die Fans der "Furia Roja" das 2:0 (1:0) gegen die Franzosen. Zum ersten Mal nach 2010 steht der Europameister von 2024 wieder im WM-Finale.

15.07.2026 • 12:52 Uhr

Gedanke an Maradona soll Argentinien helfen

Vor dem WM-Halbfinale gegen England hat Alexis Mac Allister die Bedeutung von Diego Maradona für Argentinien hervorgehoben und den Viertelfinal-Erfolg von 1986 als besondere Motivation ausgemacht. Damals hatte Maradona sein Team mit "der Hand Gottes" und einem sensationellen Solo zum 2:1 geführt - später holte Argentinien den Titel. "Ich weiß nicht, ob es nur Zufall ist, aber in den letzten Tagen habe ich angefangen, Videos von Diego zu sehen, vom Spiel 1986 und anderen Dingen", sagte Mac Allister: "Diego repräsentiert so viel für das Land und ich hoffe, dass wir etwas Ähnliches schaffen können wie das, was sie 1986 getan haben."

15.07.2026 • 12:14 Uhr

Ball der "Hand Gottes" wird versteigert

Er berührte erst die "Hand Gottes" und wurde dann von Maradona gestreichelt: Der Ball aus einem der berühmtesten Spiele der WM-Geschichte wird erneut versteigert. Das Leder aus dem legendären Viertelfinale 1986 zwischen Argentinien und England (2:1) soll laut dem US-Auktionshaus Heritage Auctions bis zu zehn Millionen US-Dollar (ca. 8,8 Millionen Euro) bringen. Diego Maradona hatte im Aztekenstadion innerhalb von vier Minuten erst mit der Hand und dann mit einem Solo für die Ewigkeit getroffen. Gebote können ab dem 31. Juli abgegeben werden.

15.07.2026 • 09:25 Uhr

Yamal jubelt: "New York, wir kommen zu Dir"

In einem der größten Momente seiner Karriere zog es Lamine Yamal zu seiner Familie. Während im spanischen "Triumphrausch" nach dem souveränen Final-Einzug gegen Frankreich selbst König Felipe royale Freudentänze aufführte, genoss Spaniens Jungstar frisch geduscht einen ruhigen Moment mit seinem dreijährigen Bruder. Yamal und seine Spanier, so die Botschaft nach der "unvergesslichen Vorstellung" gegen Frankreich, sind noch nicht fertig. "New York, wir kommen zu Dir" schrieb Yamal voller Vorfreude bei Instagram.

15.07.2026 • 07:37 Uhr

Pedro Porro mit Jubel für kranken Sohn

Pedro Porro hat sein Tor gegen Frankreich seinem kleinen Sohn gewidmet. Er habe direkt an ihn gedacht, sagte der 26-Jährige nach dem Spiel. "Er konnte leider nicht hier sein, weil es ihm nicht gut geht und er Fieber hat." Pedro Porro hatte in der 58. Minute das 2:0 erzielt. Danach setzte er sich mit erhobener rechter Faust auf den Rasen. Genauso hatte der Außenverteidiger von Tottenham Hotspur auch schon sein Tor beim 3:0 der Spanier im Sechzehntelfinale gegen Österreich bejubelt.

Damals hatte er in den sozialen Medien auch noch ein Foto veröffentlicht, das den Sohn ebenfalls mit erhobenem Arm und einem Fußball vor sich zeigt. "Das war ein Moment voller gemischter Gefühle, weil er nicht dabei sein konnte", sagte er über seinen rund zehn Monate alten Sohn. "Ich wollte es ihm widmen und hoffe, dass es ihm inzwischen schon etwas besser geht."

15.07.2026 • 01:39 Uhr

Tuchel selbstbewusst: "Sind sehr hungrig und wollen den Sieg"

Englands Trainer Thomas Tuchel blickt voller Vorfreude auf das Halbfinale der "Three Lions" heute Abend (21 Uhr, im Livestream und Audiostream bei sportschau.de) gegen Titelverteidiger Argentinien. "Jeder, der den Fußball liebt und die WM verfolgt, kennt die Konstellation. Es sind zwei große Fußball-Nationen und ich erwarte ein intensives und emotionales Spiel, in dem das Momentum oft wechseln wird", sagte der deutsche Trainer.

Die Briten sind noch zwei Siege von ihrem zweiten WM-Titel nach 1966 entfernt. Nach dem Viertelfinale gegen Norwegen (2:1 nach Verlängerung) übte Tuchel allerdings Kritik an der fußballerischen Vorstellung des Teams. Vor dem Argentinien-Duell stellte der 52-Jährige nun aber die Moral seiner Mannschaft in den Vordergrund: "Wir wissen, was wir wollen. Wir sind sehr hungrig und wollen den nächsten Sieg."

Oyarzabal und Porro schießen Spanien ins WM-Finale

Spanien steht im WM-Finale 2026. Das Team von Luis de la Fuente hat sich mit einer überzeugenden Vorstellung gegen Frankreich durchgesetzt. Die Tore erzielten Mikel Oyarzabal (22.) per Elfmeter und Pedro Porro (58.). Die Offensive der Franzosen, die über das gesamte Turnier hinweg beeindruckt hatte, kam kaum zum Zug. Auf wen die Spanier im Finale treffen, wird morgen im zweiten Halbfinale zwischen Argentinien und England ermittelt.

14.07.2026 • 22:08 Uhr

Oyarzabal zieht mit Villa und Butragueno gleich

Per Elfmeter brachte Mikel Oyarzabal Spanien im WM-Halbfinale gegen Frankreich mit 1:0 in Führung. Es ist das fünfte Tor des Spaniers bei dieser WM. So viele hatten vor ihm nur die Stürmer-Legenden David Villa (2010) und Emilio Butragueno (1986) bei einem Turnier erzielt.

Auch in der ewigen Torschützenliste der spanischen Nationalmannschaft klettert der 29-jährige Oyarzabal weiter nach oben. Mit seinem 30. Tor für Spanien überholte er Fernando Hierro und liegt nun auf Rang sechs hinter David Silva (35), Álvaro Morata (37), Fernando Torres (38), Raúl (44) und Rekordtorschütze Villa (59).

14.07.2026 • 21:28 Uhr

26 WM-Spiele: Deschamps löst Schön als Rekordtrainer ab

Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat den ehemaligen Bundestrainer Helmut Schön als Rekord-Trainer bei Fußball-Weltmeisterschaften abgelöst. Das Halbfinale gegen Spanien im Dallas-Stadion war Deschamps 26. WM-Spiel als Cheftrainer. Der 57-Jährige übernahm die Bestmarke von Schön - der seinen letzten Einsatz vor 48 Jahren bei der WM 1978 hatte - am Nationalfeiertag der Franzosen.

Seit 2012 ist der Ex-Profi als französischer Nationaltrainer im Amt. Nach dieser WM wird er es abgeben - dem Vernehmen nach an Zinédine Zidane. 1998 holte Deschamps den WM-Titel als Spieler, 2018 als Trainer. Lediglich Franz Beckenbauer und Mário Zagallo gelang ebenfalls ein solches Double. Gleich zwei WM-Titel als Coach holte bisher nur Vittorio Pozzo: 1934 und 1938 mit Italien. In Deschamps' 26 WM-Partien ist auch das Gruppenspiel gegen Norwegen mitgerechnet. Der Franzose stand bei dieser Partie allerdings nicht an der Seitenlinie, weil er nach dem Tod seiner Mutter in die Heimat geflogen war. Von der FIFA wird die Begegnung (4:1) dennoch in Deschamps' offizieller WM-Statistik aufgeführt.

14.07.2026 • 20:59 Uhr

Belgien-Kapitän Tielemans wechselt zu Manchester United

Belgiens Nationalmannschafts-Kapitän Youri Tielemans wechselt innerhalb der Premier League zum englischen Rekordmeister Manchester United. Das teilten die Red Devils am Dienstagabend mit. Der 29-Jährige kommt von Europa-League-Sieger Aston Villa nach Manchester und unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2031. Mit Belgien war Tielemans am vergangenen Freitag im Viertelfinale der WM gegen Spanien (1:2) ausgeschieden.

"Es ist schwer in Worte zu fassen, wie stolz ich bin, nun bei Manchester United zu spielen. Bei einem so besonderen Verein zu unterschreiben, ist ein unglaubliches Gefühl – es ist der Höhepunkt jahrelanger Hingabe, seit ich mich zum ersten Mal in den Fußball verliebt habe", wird Tielemans in einer Vereinsmitteilung zitiert. Medienberichten zufolge aktiviert United eine Ausstiegsklausel in Höhe von 41 Millionen Euro für Tielemans.

Der Mittelfeldspieler absolvierte in der Premier League bereits 244 Partien für Leicester City und Aston Villa. Im Europa-League-Finale gegen den SC Freiburg traf Tielemans im Mai zur 1:0-Führung. Bei der WM schoss er sein Land mit zwei Treffern im dramatischen Sechzehntelfinale gegen den Senegal (3:2 n.V.) in die nächste Runde. Im Viertelfinale gegen Spanien fehlte er seinem Team angeschlagen.

14.07.2026 • 19:49 Uhr