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Was bringt Haaland da mit nach Oslo? Norwegen feiert schräges WM-Andenken

Bei der WM-Rückkehr der norwegischen Fußballnationalmannschaft nach Oslo hat vor allem ein Mitbringsel von Star-Stürmer Erling Haaland die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Als Haaland am Montag aus dem Flugzeug stieg, trug der 25-Jährige einen ausgestopften Waschbären vor sich her, die Bilder der Ankunft mit dem Souvenir gehen seitdem im Internet viral. „Er ist mir nach Hause gefolgt“, schrieb Haaland auf Instagram über den Waschbären, der in der Hand eine Glasflasche hält.

Wie das US-Sportmagazin „The Athletic“ berichtet, kaufte Haaland sein flauschiges Mitbringsel beim Besuch eines Geschäfts für Westernkleidung in Dallas, wo das norwegische Team sein WM-Spiel gegen die Elfenbeinküste gewann. Bilder des Shoppingtrips zeigen Haaland außerdem mit einem neuen Paar Westernstiefeln aus Schlangenleder sowie einem Cowboyhut. Seit dem Haaland-Besuch ist der Waschbär auf der Webseite von „Wild Bill’s Western Store“ ausverkauft, davor wurde er für 750 US-Dollar (659 Euro) angeboten.

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Haaland schwärmt von Dallas

Die Besitzerin des Westerngeschäfts versicherte gegenüber den US-Medien, dass Haaland den Waschbären gekauft und nicht etwa geschenkt bekommen habe. „Er stammte von uns“, sagte Julie Newport gegenüber „The Athletic“. „Wir hatten in den letzten Jahren einige dieser präparierten Waschbären im Laden, und er fühlte sich offensichtlich zu diesem Exemplar sowie zu einigen der Eichhörnchen hingezogen.“

Haaland selbst scheint seinen Trip in die texanische Großstadt sichtlich genossen zu haben. Er bezeichnete Dallas in einem Vlog auf YouTube als „großartig“ und kündigte an, in die Stadt zurückkehren zu wollen. „Die Menschen hier sind so nett, so positiv. Ich weiß nicht, woran es liegt – sie genießen einfach das Leben“, sagte er.

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Norwegen war am Samstag im Viertelfinale in Miami durch ein 1:2 nach Verlängerung gegen England ausgeschieden und musste nach Hause reisen. Nach der Ankunft in Norwegen am Montag besuchte die Mannschaft König Harald, Prinz Haakon und andere Mitglieder der Königsfamilie im Osloer Schloss, wo die Mannschaft empfangen wurde. Mit der Kleiderordnung nahm man es nicht so genau, einige Spieler kamen in kurzen Hosen. Borussia Dortmunds Julian Ryerson trug Flip-Flops. „Er hat uns zu Hause willkommen geheißen und uns zu unserer Leistung gratuliert“, sagte Kapitän Martin Ödegaard über die Begegnung mit dem 89 Jahre alten König.

Zwischen dem Palast und dem Universitätsplatz, einer Entfernung von etwa 450 Metern, hatten sich 88.000 Menschen versammelt, um die Mannschaft zu feiern. Auf dem Schlossplatz zelebrierten Team und Bevölkerung zusammen den mittlerweile weltberühmten Ruder-Jubel.

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Kronprinz Haakon stand an der Trommel und gab den Rhythmus vor. „Ich habe mein Bestes gegeben, wir sind etwas ins Hintertreffen geraten. Sie haben gut gerudert“, sagte Haakon. Der Thronfolger gab zu, im Vorfeld etwas geübt zu haben. Superstar Haaland und Sander Berge waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg in den Urlaub nach Sizilien. Zunächst wollte das Duo gar nicht nach Norwegen reisen, ließ sich dann aber doch davon überzeugen. Aufgrund des verspäteten Abflugs der Mannschaft aus Miami mussten Haaland und Berge den Empfang dann früher verlassen.

mit dpa