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Eskalation nach WM-Finale: Video enthüllt echten Auslöser für Rudelbildung – Paredes nicht der Übeltäter

Stand: 20.07.2026, 12:52 Uhr

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Nach Spaniens Sieg über Argentinien im WM-Finale kam es zu tumultartigen Szenen auf dem Spielfeld. Ein Video enthüllt den Auslöser der Rudelbildung.

East Rutherford – Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0) hatte trotz der Spannung nur wenig Highlights zu bieten. Umso ereignisreicher wurde es jedoch nach Abpfiff der Partie. Während die Spanier ihren Triumph feiern wollten, entlud sich bei den Argentiniern der Frust in unschönen Szenen auf dem Spielfeld.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken. © Absolut Fussball

Letztlich eskalierte die Situation und endete in einer heftigen Rudelbildung, in der vor allem Leandro Paredes und Gavi zu den Hauptakteuren gehörten. Doch wie auf einem in den sozialen Medien aufgetauchten Video zu erkennen ist, war Nahuel Molina der ursprüngliche Auslöser. Argentiniens Außenverteidiger schlug Spaniens Rodri ansatzlos mit der Faust in den Bauch, als dieser zu seinen Mitspielern rannte, um den WM-Triumph zu feiern.

Heftige Szenen nach dem WM-Finale: Video enthüllt den Auslöser

Rodri ging daraufhin zurück zu Molina und konfrontierte ihn. Erst danach kam es zu der Rudelbildung. Paredes, der schon während des Spiels durch aggressive Zweikämpfe aufgefallen und mit Gelb vorbelastet war, geriet in einen verbalen Streit mit Eric Garcia. Es blieb allerdings nicht nur bei einem Wortgefecht: Paredes trat Garcia gegen das Bein, woraufhin dieser umfiel.

Schnell bildete sich eine Traube mit Spielern und Betreuern – darunter auch Argentinien-Coach Lionel Scaloni –, die versuchten, die Lage zu deeskalieren. Doch genau das Gegenteil trat ein. Spanien-Star Gavi kam hinzu und wurde zunächst von Thiago Almada gestoppt, ehe Paredes ihn gemeinsam mit seinem Teamkollegen zu Boden rang. Erst danach konnte die Situation beruhigt werden, doch für Paredes hatte das Ganze noch ein – wenn auch letztlich unbedeutendes – Nachspiel.

Denn Schiedsrichter Slavko Vincic zeigte dem Mittelfeldspieler, der sich schon während der Partie für einen Platzverweis beworben hatte, doch noch die Rote Karte. Anschließend setzte es für Paredes viel Kritik. „Das ist unentschuldbar. Wenn wir ehrlich sind, hätte er gar nicht mehr auf dem Platz stehen können. Er hat sich da schon sieben, acht harte Fouls geleistet“, sagte Kroatien-Legende Mladen Petric im SRF.

Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger meldete sich auf X zu Wort und wurde ähnlich deutlich: „Ich dachte, die paraguayische Mannschaft sei schlecht, aber Paredes, E. Fernandez, Otamendi und die ganze Truppe – ekelhafte Sportler.“ Der ehemalige Torhüter Joe Hart betonte bei der BBC: „Ein widerwärtiges Verhalten. Es gab nur einen Mann auf dem Platz, der Klasse bewiesen hat, und das war Lionel Messi.“ (dwe)