Startups und etablierte MarkenNeue E-Motorräder - vom Retro-Bike bis zum Maxi-Scooter
26.07.2026, 17:07 Uhr
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Modelle wie die Kawasaki Ninja e-1 setzen auf entnehmbare Akkus. (Foto: Kawasaki/dpa-tmn)Elektromobilität ist bei den Autos in aller Munde - doch auch die Zweiradwelt von Rollern und Motorrädern steht zunehmend unter Strom. Immer mehr Modelle kommen auf den Markt. Hier eine aktuelle Auswahl:
Black Tea Wildfire
Die Black Tea Wildfire kombiniert robusten Look und moderne Technik. (Foto: Black Tea Motorbikes/dpa-tmn)Die Black Tea Wildfire kombiniert Retro-Scrambler-Design mit Elektrotechnik. Das Münchner Startup setzt auf einen genieteten Edelstahlrahmen im Flugzeugbau-Stil, herausnehmbare Samsung-Akkus und einen Radnabenmotor mit bis zu 34 kW/46 PS Leistung. Je nach Akku-Konfiguration sind bis zu 260 Kilometer (mit zwei Akkus) Reichweite möglich, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 125 km/h. Dazu gibt es Typ-2-Laden mit bis zu 9 kW, Apple CarPlay, Android Auto und das Gewicht von rund 130 Kilogramm. Die Preise starten bei rund 8.290 Euro.
Can-Am Pulse
Im Stil eines Naked Bikes: Die Can-Am Pulse kommt auf rund 130 km/h. (Foto: BRP/Can-Am/dpa-tmn)Das urbane Naked Bike Can-Am Pulse kombiniert kompaktes Design mit moderner Technik wie flüssigkeitsgekühltem 8,9-kWh-Akku, aktivem Thermomanagement und Elektromotor mit 35 kW/48 PS. Die Pulse beschleunigt auf bis zu 129 km/h und fährt bis zu 160 Kilometer weit. Dank niedrigem Schwerpunkt, 177 Kilogramm Gewicht, 10,25-Zoll-Touchscreen, Apple CarPlay, sechs Fahrmodi und Schnellladung richtet sich die Pulse an urbane Pendler. Der Preis startet bei rund 12.899 Euro. Mit dem Modell Origin bietet Can-Am eine Stadt-Enduro mit ähnlicher Technik ab 13.499 Euro an.
Honda CUV e:
Zeitlose Rollerformen kombiniert Honda beim Elektro-Roller CUV e mit elektrischem Antrieb und Connectivity. (Foto: Honda/dpa-tmn)Die Honda CUV e: Ein kompakter Elektro-Roller mit modularer Elektromobilität. Zwei entnehmbare Power-Pack-e-Akkus liefern rund 2,6 kWh Kapazität und ermöglichen etwa 70 bis 80 Kilometer Reichweite im Stadtverkehr. Der E-Motor leistet 6 kW/8 PS, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 83 km/h. Praktisch: niedriger Einstieg, Alltagstauglichkeit, Rückwärtsgang-Funktion und Connectivity über TFT-Display. Preis 5.029 Euro.
Honda WN7
Rasante Beschleunigung und leiser Sound: Das kombinieren elektrische Motorräder wie die Honda WN7. (Foto: Ciro Meggiolaro/Honda/dpa-tmn)Die Honda WN7 ist Hondas erstes echtes Elektro-Naked-Bike in der Mittelklasse. Mit 9,3-kWh-Batterie erreicht sie rund 140 Kilometer Reichweite, der E-Motor leistet bis zu 50 kW/68 PS. CCS-Schnellladen von 20 auf 80 Prozent gelingt in etwa 30 Minuten. Preislich startet die WN7 bei rund 15.409 Euro.
Kawasaki Ninja e-1 und Z e-1
Racing in the Street: Elektrische Motorräder wie die Kawasaki Z e-1 eignen sich auch für den urbanen Raum. (Foto: Kawasaki/dpa-tmn)Die Ninja e-1 ist Kawasakis Einstieg in die E-Sportbike-Welt. Zwei entnehmbare 1,5-kWh-Akkus liefern zusammen rund 3,0 kWh und ermöglichen je nach Fahrmodus etwa 50 bis zu 80 Kilometer Reichweite. Der E-Motor leistet bis zu 9 kW/12 PS mit kurzfristigem Boost, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei rund 99 km/h. Geladen wird über Haushaltssteckdose oder externe Ladegeräte, das Gewicht bleibt mit etwa 140 Kilogramm niedrig. Preislich startet die Ninja e-1 bei 6.595 Euro, die Enduro Z e-1 kostet mindestens 5.995 Euro.
Novus One
Auffälligstes Merkmal der Novus One ist der futuristische Carbon-Monocoque-Rahmen mit freiem Mittelteil. (Foto: Daniel Wanner/Novus Urban Mobility/dpa-tmn)Die Novus One verbindet die Leichtigkeit eines E-Bikes mit der Performance eines Motorrads. Auffälligstes Merkmal ist der futuristische Carbon-Monocoque-Rahmen mit freiem Mittelteil. Der Radnabenmotor leistet bis zu 25 kW/34 PS, liefert bis zu 400 Nm Drehmoment und beschleunigt das 121 Kilogramm leichte E-Bike in 1,9 Sekunden auf 50 km/h. Die 6,2-kWh-Batterie ermöglicht zwischen 130 und 150 Kilometer Reichweite in der Stadt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h. Der Preis der limitierten Founders Edition startet bei rund 25.300 Euro.
Livewire S2 Del
Legere Retro-Sportoptik: Die LiveWire S2 Del Mar soll den Betrachter an einen Flachbahnrenner erinnern. Die LiveWire S2 Del Mar verbindet historische Motorrad-Renn-Optik mit Elektrotechnik. Der E-Motor leistet 63 kW/84 PS, liefert bis zu 263 Nm Drehmoment und beschleunigt die Del Mar in rund drei Sekunden auf 100 km/h. Die 10,5-kWh-Batterie ermöglicht bis zu 194 Kilometer Stadt-Reichweite (146 Kilometer Norm), geladen wird per Level-2-Ladung in rund 78 Minuten auf 80 Prozent. Mit 165 km/h Spitze, Fahrmodi und 198 Kilogramm Gewicht zählt die S2 Del Mar zu den dynamischsten Elektromotorrädern ihrer Klasse. Der Preis startet bei rund 12.290 Euro.
NIU RQi Sport
Die NIU RQi Sport richtet sich an Pendler. (Foto: RKM)Die NIU RQi Sport bietet zwei herausnehmbare 72-Volt-Lithium-Ionen-Akkus und ermöglicht bis zu 105 Kilometer Reichweite, der Mittelmotor leistet 7,5 kW/10,2 PS und beschleunigt die Maschine in 2,9 Sekunden auf 50 km/h. Mit 110 km/h Spitze, Brembo-Bremsen, ABS, Traktionskontrolle und umfangreicher Connectivity richtet sich die RQi Sport an Pendler. Der Preis startet bei rund 6999 Euro.
Royal Enfield Flying Flea C6
Royal Enfield ist für seine Motorräder im klassischen Retro-Design berühmt - die elektrische Flea interpretiert das Thema elektrisch. (Foto: Royal Enfield/dpa-tmn)Mit der Flying Flea C6 startet Royal Enfield in die elektrische Zukunft. Die E-Maschine zitiert die historische Flying Flea und kombiniert das Design mit moderner Technik wie Trapez-Gabel, Magnesium-Batteriegehäuse und Connectivity-System. Der Elektromotor leistet 15,4 kW/21 PS, die 3,9-kWh-Batterie ermöglicht bis zu 154 Kilometer Reichweite. Mit 124 Kilogramm Gewicht, 115 km/h Spitze und fünf Fahrmodi richtet sich die Flying Flea C6 vor allem an urbane Fahrer mit Sinn für Stil und Technik. Preis ab 5.500 Euro.
Silence S05 Weekender
Die Silence S05 Weekender hat einen herausnehmbaren Akku. (Foto: Silence)Mit dem Silence S05 Weekender erweitert der spanische Hersteller sein Portfolio um ein E-Leichtmotorrad. Die Maschine kombiniert Alltagstauglichkeit mit leichtem Adventure-Look und erreicht bis zu 110 km/h. Der herausnehmbare 5,6-kWh-Akku ermöglicht rund 133 Kilometer Reichweite, während ABS, 7-Zoll-Touchscreen und Helmfach den S05 klar auf moderne Stadtmobilität ausrichten. Preis ab 3.500 Euro.
Trinity Jupiter GT 300
Der Trinitiy Jupiter GT 300 ist ein sogenannter Großscooter und kann rund 120 km/h schnell werden. (Foto: Trinity/dpa-tmn)Der Trinity Jupiter GT 300 startet 2026 als leistungsstarker E-Maxi-Scooter in der 125er-Klasse. Mit bis zu 17 kW/23 PS Spitzenleistung, rund 120 km/h Höchstgeschwindigkeit und einem 11,2-kWh-Akku erreicht er bis zu 300 Kilometer Reichweite. ABS, Traktionskontrolle, Touchscreen mit CarPlay/Android Auto sowie Schnelllade- und Komfortfeatures machen ihn zu einem praktischen Großroller im Pendlersegment. Preis: ab etwa 8648 Euro.
Ultraviolette F77 Mach 2 Recon
Die Ultraviolette F77 Mach 2 Recon kann 155 km/h schnell werden. (Foto: Ultraviolette/dpa-tmn)Das Sportmotorrad Ultraviolette F77 Mach 2 Recon aus Indien bietet vier Fahrmodi, ein aggressives Design und eine 10,3-kWh-Batterie. Damit erreicht es eine Reichweite von bis zu 231 Kilometern im Stadtverkehr und 143 Kilometern im Normzyklus. Der Elektromotor leistet 30 kW/40 PS und beschleunigt die F77 in 2,8 Sekunden auf 60 km/h. Mit 155 km/h Spitze, Radar-Assistenzsystemen, Traktionskontrolle und Connectivity positioniert sich die Mach 2 Recon als Sportbike. Preis: ab rund 10.000 Euro
Verge TS Pro
Die Verge TS Pro sprintet aus dem Stand in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 200 km/h Spitze. (Foto: Verge Motorcycles\/dpa-tmn)Die Verge TS Pro gehört zu den futuristischen Elektromotorrädern, mit nabenlosem Donut-Hinterradmotor, der direkt im Hinterrad sitzt und bis zu 1000 Nm Drehmoment liefert. Der Sportler beschleunigt in 3,5 Sekunden auf 100 km/h, erreicht 200 km/h Spitze und bietet je nach Akku bis zu 600 Kilometer Reichweite. Dank CCS-Schnellladen sollen sich in nur zehn Minuten rund 300 Kilometer nachladen lassen. Zusätzlich setzt Verge auf Feststoffbatterie-Technologie und ein vernetztes Softwaresystem. Preis ab 36.581 Euro.
Yamaha Neo's
Bekannter Roller-Look und neue Technik: Der Neo's von Yamaha setzt auf entnehmbare Akkus. (Foto: Matthijs Van Roon/Yamaha/dpa-tmn)Der Neo's ist Yamahas kompakter Einstieg in die elektrische 50er-Klasse und richtet sich klar an urbane Kurzstreckenfahrer. Der E-Roller wird von einem 2,3 kW starken Radnabenmotor angetrieben und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Zwei entnehmbare Lithium-Ionen-Akkus ermöglichen je nach Fahrweise rund 50 bis zu 68 Kilometer Reichweite. Mit niedrigem Gewicht, einfachem Handling und klassischem Rollerdesign positioniert sich der Neo's als unkomplizierte Lösung für die Stadtmobilität. Preis: 3.274 Euro.
Zero LS1
Die Auswahl an elektrischen Rollern steigt: Auch der Zero LS1 wirft dabei seine Räder in den Ring. (Foto: Zero Motorcycles/dpa-tmn)Der Zero LS1 bringt Motorradtechnik ins urbane Roller-Segment. Zwei herausnehmbare Lithium-Ionen-Akkus ermöglichen bis zu 112 Kilometer Reichweite, optional 173 Kilometer. Der Elektromotor leistet 8,4 kW/11,4 PS, liefert 51 Nm Drehmoment und kombiniert modernes Connectivity-System mit agilem Stadtfahrverhalten. Preis ab 5.185 Euro.
Quelle: ntv.de, abe/dpa