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Nach zwei Verzögerungen ist das Starship von SpaceX am frühen Abend des 24. Juli 2026 (Ortszeit) zu seinem 13. Testflug abgehoben. Trotz holpriger Landung sprachen die Verantwortlichen von einem Erfolg. Probleme bereitet aber der Hitzeschild.
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Starship: SpaceX gelingt erfolgreicher Test der Riesenrakete. (Foto: Corona Borealis Studio/Shutterstock)
Am 17. Juli 2026 hatte der Ausfall mehrerer Triebwerke für einen Abbruch des geplanten 13. Starship-Starts gesorgt. Zu einer zweiten Verzögerung war es am 23. Juli gekommen, als das schlechte Wetter Elon Musks Raketenfirma SpaceX einen Strich durch die Rechnung machte.
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Starship setzt 20 Satelliten aus
Am 24. Juli, ab 17:50 Uhr (Ortszeit), war es dann soweit: Die Starship-Rakete hob – angefeuert von allen 33 Triebwerken – sauber vom Boden ab und setzte in knapp 200 Kilometern Höhe 20 Starlink-Satelliten aus. Wie SpaceX mitteilt, konnten die Ingenieur:innen des Unternehmens Funk- und Laserverbindungen zu den Satelliten aufbauen und Telemetriedaten herunterladen.
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Ähnlich gut wie der Start gelang dieses Mal auch die Landung im Golf von Mexiko, vor der Küste des US-Bundesstaats Texas. Anders als beim 12. Testflug im Mai 2026 explodierte das Starship nicht bei der Wasserung.
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Harte Landung im Indischen Ozean
Allerdings fiel die Landung im Wasser auch dieses Mal etwas härter aus als geplant. Von den 13 für das Landemanöver vorgesehenen Triebwerken waren bei der erneuten Zündung nach dem Wiedereintritt in die Atmosphäre gleich mehrere ausgefallen. SpaceX selbst allerdings spricht von einer „aufregenden Landung“. SpaceX-Mitarbeiter Dan Huot sah sogar ein „Traumszenario“.
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Über die Triebwerkausfälle hinaus könnte laut Golem aber ein weiteres Problem die langfristigen Starship-Pläne von SpaceX gefährden: der Hitzeschild. Denn die entsprechenden Kacheln zeigten nach der Landung im Wasser deutliche Schäden, vor allem am stark belasteten mittleren Teil der Rakete.
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Sichtbare Schäden am Hitzeschild
Solche Schäden Hitzeschutz würden wiederum eine schnelle Wiederverwendung verhindern. Theoretisch müssten Starship und Super-Heavy-Booster nach der Landung am „Mechazilla“ genannten Fangturm so erst einmal zur Reparatur gebracht werden. Dabei würde die Startrampe für Tage blockiert. Etwas, wofür das Starship-Konzept nie ausgelegt war. SpaceX muss sich also etwas einfallen lassen, um die Schäden künftig gering zu halten.
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Ebenfalls problematisch ist derweil die Entwicklung der SpaceX-Aktie. Die war mit einem Ausgabekurs von 135 US-Dollar aufs Börsenparkett gestartet und auf einen bisherigen Höchststand von 225 Dollar geklettert. Seitdem geht es aber stetig bergab.
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SpaceX-Aktie fällt und fällt
Am Freitag (24. Juli) ging die SpaceX-Aktie mit einem Minus von weiteren 2,7 Prozent aus dem Handel und hält aktuell noch bei 115 Dollar. Im nachbörslichen Handel, also schon nach dem erfolgreichen Starship-Start, gab das Papier sogar noch einmal nach und rutschte unter die Marke von 114 Dollar.

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