Stand: 13.07.2026, 15:38 Uhr
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Skispringen: Pius Paschke muss nach einem Trainingssturz mehrere Wochen pausieren. © IMAGO/RevierfotoIm Skispringen hat es zwei Trainingsstürze mit Folgen gegeben. Während Pius Paschke nur eine relativ kurze Pause einlegen muss, hat es einen Österreicher folgenschwer erwischt.
Innsbruck / Stams – Im Skispringen läuft aktuell die mittelfristige Vorbereitung auf den Sommer-Grand-Prix und die langfristige Vorbereitung auf den Weltcup, der am 20. November im norwegischen Lillehammer beginnt.
Im Training haben sich zwei Stürze ereignet, die nicht ohne Folgen blieben. An der Bergiselschanze im österreichischen Innsbruck hat sich Pius Paschke bei einem Trainingssturz eine leichte Verletzung am Ellbogen zugezogen. Zudem zeigte sich der 36-Jährige in den sozialen Medien mit klaren Verletzungen im Gesicht.
Skispringen: Paschke muss auf Trainingssprünge verzichten – Österreicher erleidet Kreuzbandriss
„Kleine Verschnaufpause für mich“, kommentierte der Springer vom WSV Kiefersfelden seinen Zustand. Paschke wird zunächst keine Einheiten auf der Schanze absolvieren, ließ der Deutsche Skiverband mitteilen. „In Abstimmung mit dem medizinischen Stab wird er nun einige Wochen auf Sprünge verzichten und sich auf seine Regeneration konzentrieren.“
Auf absehbare Zeit nicht mehr springen wird der Österreicher Niklas Bachlinger. Der 24-Jährige aus dem Bundesland Vorarlberg verletzte sich beim Training in Stams schwer und wird die Vorbereitung und wohl auch einen Großteil der kommenden Saison im Skispringen verpassen.
Skispringen: Bachlinger bereits operiert – Sommer-GP startet am 1. August
Der einstige Juniorenweltmeister im Einzel und mit dem Team riss sich bei einem Sturz das vordere Kreuzband im linken Knie und zog sich Verletzungen am Innen- und Außenmeniskus zu. Bachlinger, der im vergangenen Winter bei der Vierschanzentournee in Innsbruck und Bischofshofen zum Einsatz kam, wurde bereits in Innsbruck operiert.
Nach Angaben des österreichischen Skiverbandes ÖSV sei die Operation gut verlaufen. Der Fokus liege nun auf der Regeneration. Die Chancen Bachlingers auf Einsätze im kommenden Winter dürften damit sehr gering sein. Neben dem langen Heilungsprozess spielt hierbei auch die Stärke seines österreichischen Teams eine zentrale Rolle.
Der Sommer-Grand-Prix im Skispringen beginnt am 1. August im polnischen Wisla. Zudem sind im vergleichsweise kleinen Kalender noch Courchevel (Frankreich), Rasnov (Rumänien) und Klingenthal (Deutschland) Teil des Programms. (Quelle: ovb-online.de, truf)