FINANZEN & STEUERN
Am 31. Juli endet die Abgabefrist, und wer jetzt erst anfängt, braucht vor allem eines: Tempo ohne Fehler. Genau dabei hat mir eine KI geholfen, mit mehr Erstattung als erwartet.
SteuerGPT hat mich wirklich unterstützt. (Quelle: Patrick Nowak (Montage) / Netzwelt) - SteuerGPT ist der KI-Assistent in WISO Steuer und beantwortet Steuerfragen in Alltagssprache, direkt beim Ausfüllen der Erklärung.
- Wer es bis Freitag nicht schafft, kann über ELSTER formlos eine Fristverlängerung beantragen und so den Verspätungszuschlag abwenden.
- Auch Rentner sind oft abgabepflichtig, ohne es zu wissen: Der Selbst-Check im Artikel zeigt in einer Minute, ob ihr abgeben müsst.
Vier Tage. So viel Zeit bleibt noch bis zum 31. Juli, dem Stichtag für die Steuererklärung 2025. Wer jetzt erst anfängt, hat keine Zeit mehr für stundenlange Recherchen in Steuerforen oder das Entziffern von Behördendeutsch, und genau in dieser Lage war ich, als ich meine eigene Erklärung angepackt habe. Meine Lösung war ungewöhnlich: Ich habe mir eine KI als Beifahrer geholt. SteuerGPT heißt der Assistent, der direkt in WISO Steuer eingebaut ist und Fragen in normaler Alltagssprache beantwortet, während man die Erklärung ausfüllt.
Ich habe den Assistenten über die komplette Erklärung mitlaufen lassen, ihm dieselben Fragen gestellt wie ChatGPT und ihn gezielt mit kniffligen Fällen getestet, von Krypto-Staking bis Vermietung. Das Ergebnis: über 1.000 Euro mehr Erstattung als in meiner ersten eigenen Rechnung, weil die KI Posten kannte, die ich übersehen hätte. Wo sie brilliert, wo sie passen muss und warum sie gerade für Last-Minute-Abgeber und für eine oft vergessene Gruppe, nämlich Rentner, ein echter Gewinn ist, lest ihr hier.
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Inhaltsverzeichnis
Was SteuerGPT kann und wie es sich anfühlt
SteuerGPT ist ein Chatfenster direkt in WISO Steuer. Man tippt eine Frage ein, wie bei jeder anderen KI, und bekommt in Sekunden eine Antwort in normaler Sprache mit Hinweisen. Die Bandbreite an Themen, die die KI abdeckt, ist dabei größer als ich anfangs erwartet hatte. Man kann fragen, ob man den Laptop, eine Fortbildung, Kinderbetreuung oder den Handwerker absetzen kann.
Man kann sich erklären lassen, wie hoch die Homeoffice-Pauschale ist oder was der Grundfreibetrag praktisch für einen bedeutet. Man kann Sonderfälle klären wie Minijob, Nebenjob, doppelte Haushaltsführung, Abfindung oder Rentenbesteuerung. Und man kann fragen, wo genau man Elterngeld, Krankengeld, Kapitalerträge oder Spenden in der Software einträgt.
Was heißt das konkret?
Ich habe zum Beispiel gefragt: "Ich habe 2025 einen neuen Schreibtisch für mein Homeoffice gekauft. Kann ich den absetzen?" Die Antwort kam sofort: Ja, als Arbeitsmittel. Bis 800 Euro netto im Kaufjahr komplett, darüber über 13 Jahre abschreiben. Bei teilweiser privater Nutzung nur den beruflichen Anteil. Die KI: "In WISO Steuer trägst du den Schreibtisch unter Arbeitnehmer, Ausgaben, Werbungskosten, Arbeitsmittel ein."
Sehr gut. Kann ich das absetzen? Ja. Wo trage ich das ein? Hier. Fertig. Dieses ganze Kladderadatsch mit Paragraphen und Gesetzestexten interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne. Mich interessiert: geht das, und wo muss ich klicken.
Konkrete Beispiele: Hier hat SteuerGPT mir tatsächlich geholfen
Drei Situationen, in denen mir die KI geholfen hat, und eine, in der sie es nicht konnte:
Erstens die konkreten Absetzungsfragen. Jedes Mal wenn ich unsicher war, ob ich etwas eintragen kann, habe ich gefragt. Schreibtisch, Bahncard, Kontoführungsgebühren, Fachliteratur, und so weiter. Die Antworten kamen mit konkretem Ja oder Nein, dem Betrag und vor allem dem Pfad in der Software, wo genau ich es eintrage. Für jemanden, der sich nicht mit Steuerrecht beschäftigen will, ist das Gold wert.
SteuerGPT liefert klare Antworten. (Quelle: Patrick Nowak (Netzwelt)) Zweitens die Fachbegriffe. Ich kann bei Gott diese ganzen Behördenschreiben nicht verstehen. Vielleicht liegt das an meinem ADHS, vielleicht liegt es daran, dass Finanzamtsdeutsch eine eigene Sprache ist, aber ich kann diese Texte nicht lesen, ohne nach drei Sätzen den Faden zu verlieren. Auf die Frage "Was sind Sonderausgaben?" oder "Was ist der Unterschied zwischen Werbungskosten und Betriebsausgaben?" hat mir SteuerGPT in wenigen Sätzen erklärt, was Sache ist. Falls ich es doch genauer wissen will, kann ich nachhaken, aber meistens reicht die kurze Antwort.
Konkrete Fragen, konkrete Antworten: Das liefert SteuerGPT. (Quelle: Patrick Nowak (Netzwelt)) Drittens der Steuerbescheid. Wenn der Bescheid vom Finanzamt kommt, versteht man als normaler Mensch erstmal gar nichts. Das Dokument ist voller Fachbegriffe und Abkürzungen, und wenn das Finanzamt von den eigenen Angaben abgewichen ist, steht dort eine Erklärung in Behördendeutsch, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. In WISO Steuer kann man den Bescheid im Bereich "Steuerbescheid prüfen" mit der eigenen Berechnung vergleichen. Direkt im SteuerGPT-Chat hochladen und automatisch analysieren lassen geht allerdings nicht. Was aber richtig gut funktioniert: Konkrete Fragen stellen. "Warum wurde meine Pendlerpauschale gekürzt?" oder "Das Finanzamt hat meine Handwerkerkosten nicht anerkannt, lohnt sich ein Einspruch?" Die KI erklärt dann in Alltagssprache, was passiert ist und wie man reagieren kann. Man kann auch einzelne Zeilen oder Formulierungen aus dem Bescheid in den Chat kopieren und fragen, was das bedeutet.
Etwas umständlich: Wer Steuerbescheide verstehen will, muss mit "Copy&Paste" arbeiten. (Quelle: Patrick Nowak (Netzwelt))
Und dann gibt es Situationen, in denen die KI sagt: Kann ich nicht. Ich habe zum Beispiel gefragt "Habe ich noch Werbungskosten vergessen?" und erwartet, dass SteuerGPT meine bisherigen Eingaben durchgeht und mir sagt, was fehlt. Die Antwort war: "Ich kann diese Frage leider nicht beantworten." Schade. Die KI beantwortet Fragen gut, aber sie denkt nicht proaktiv mit. Dafür gibt es in WISO Steuer die automatische Prüfung am Ende.
Auf die Steuererklärung zugreifen, kann SteuerGPT (noch) nicht. (Quelle: Patrick Nowak (Netzwelt))
Auch bei kniffligen Fragen überraschend gut
Ich hatte erwartet, dass SteuerGPT bei einfachen Fragen funktioniert und bei allem darüber hinaus vage wird. Also habe ich bewusst zwei härtere Nüsse getestet: "Muss ich Gewinne aus Krypto-Staking versteuern, wenn ich die Coins länger als ein Jahr gehalten habe?" und "Kann ich Renovierungskosten einer vermieteten Wohnung sofort absetzen oder über 50 Jahre abschreiben?"
Beide Antworten waren überraschend detailliert und korrekt. Bei den Krypto-Staking-Rewards hat SteuerGPT sauber zwischen der Haltefrist für den Verkauf und der laufenden Besteuerung der Staking-Erträge unterschieden, inklusive der Freigrenze von 256 Euro. Bei der Vermietungsfrage kam eine genaue Erklärung der 15-Prozent-Grenze für anschaffungsnahe Herstellungskosten innerhalb von drei Jahren nach dem Kauf. In beiden Fällen hat die KI den Eintragungsort in WISO Steuer mitgeliefert.
Auch komplizierte Sachverhalte erklärt SteuerGPT präzise. (Quelle: Patrick Nowak (Netzwelt))
Der blinde Fleck: Warum auch Rentner jetzt handeln müssen
Eine Gruppe taucht in der Last-Minute-Debatte kaum auf, obwohl sie besonders betroffen ist: Rentnerinnen und Rentner. Wessen steuerpflichtiger Rentenanteil zusammen mit weiteren Einkünften über dem Grundfreibetrag von 12.096 Euro liegt (24.192 Euro bei Paaren), ist zur Abgabe verpflichtet. Durch die Rentenerhöhung vom Juli 2025 sind zudem wieder zehntausende Ruheständler neu in die Steuerpflicht gerutscht, oft ohne es zu bemerken. Und weil die Rente anders als ein Gehalt brutto ohne Steuerabzug aufs Konto kommt, endet die Erklärung hier besonders häufig mit einer Nachzahlung. Einfach abwarten ist riskant, denn die Rentenbezüge werden elektronisch ans Finanzamt gemeldet, und wer erst nach Jahren zur Abgabe aufgefordert wird, zahlt für alle Jahre auf einmal nach, mitunter plus Zuschläge.
Der Selbst-Check in einer Minute: Nehmt eure Jahresbruttorente und zieht den persönlichen Rentenfreibetrag ab, der im Rentenbescheid steht. Kommt ihr zusammen mit Mieteinnahmen, Zinsen oder einer Betriebsrente über 12.096 Euro, seid ihr abgabepflichtig. Abgeben heißt übrigens nicht automatisch zahlen: Mit Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen, Krankheitskosten und haushaltsnahen Dienstleistungen rutschen viele am Ende wieder unter die Grenze. Genau solche Rentner-Fragen habe ich SteuerGPT im Test gestellt, etwa wie der Anpassungsbetrag aus der Rentenerhöhung einzutragen ist, und die Antworten kamen präzise samt Fundstelle in der Software. Die Rentendaten selbst holt WISO Steuer per Datenabruf automatisch ins Formular.
Warum die KI bei WISO Steuer am reifsten wirkt
Was mich bei WISO überzeugt hat, ist die Integration ins Gesamtpaket. Das Chatfenster öffnet sich an der Seite, man arbeitet parallel weiter an der Erklärung und bekommt kontextbezogene Hinweise, ohne den Arbeitsfluss zu unterbrechen. Man muss nicht zwischen Programm und Browser hin und her springen, und die Antworten passen zur eigenen Situation statt generisch zu sein.
Patrick Nowak ist Ressortleiter Automotive bei Netzwelt. Er testet regelmäßig Steuersoftware, Hardware und digitale Dienstleistungen im Alltagseinsatz.
Über den Autor
Dazu kommt die OneClick-Steuererklärung: WISO Steuer übernimmt automatisch die Daten aus dem Vorjahr, ruft Lohnsteuerdaten, Versicherungsbeiträge und Renteninformationen beim Finanzamt ab und baut daraus einen Entwurf. Im besten Fall prüft man nur noch und schickt ab. Am Ende scannt die Software die gesamte Erklärung automatisch auf versteckte Potenziale und zeigt an, wo noch Geld drin ist. Das ist keine SteuerGPT-Funktion, sondern die reguläre WISO-Prüfung. Die beiden ergänzen sich: SteuerGPT hilft unterwegs bei konkreten Fragen, die automatische Prüfung fängt am Ende auf, was man übersehen hat.
Der Rettungsanker: Fristverlängerung in fünf Minuten
Wer beim Lesen merkt, dass es bis Freitag beim besten Willen nicht mehr reicht, sollte nicht abtauchen, sondern einen formlosen Antrag auf Fristverlängerung stellen, am schnellsten über das Nachrichten-Formular im ELSTER-Portal. Kurze Begründung (fehlende Unterlagen, Krankheit, berufliche Belastung), realistischer neuer Abgabetermin, abschicken. Ein Rechtsanspruch besteht nicht, aber bei nachvollziehbaren Gründen zeigen sich Finanzämter oft kulant. Entscheidend ist, dass der Antrag vor dem 31. Juli eingeht, danach läuft der Verspätungszuschlag von mindestens 25 Euro pro angefangenem Monat automatisch an. Fünf Minuten Aufwand gegen einen wachsenden Zuschlag, bessere Rendite gibt es an diesem Wochenende nirgends.
SteuerGPT vs ChatGPT: Wer liefert die besseren Antworten
Ich habe beiden KIs dieselben Fragen gestellt und die Antworten verglichen. Beim Thema Entfernungspauschale zum Beispiel: "Ich fahre jeden Tag 15 km zur Arbeit, wie hoch ist meine Entfernungspauschale für 2026, und muss ich die 20-Kilometer-Grenze beachten?" Beide wussten, dass die alte 20-km-Grenze ab 2026 wegfällt und jetzt 0,38 Euro ab dem ersten Kilometer gelten. Beide haben korrekt 5,70 Euro pro Arbeitstag ausgerechnet. Soweit Gleichstand.
Manche Antworten von ChatGPT sind ganz gut, aber der Unterschied zu SteuerGPT wird bei komplizierteren Fragen deutlich. (Quelle: Patrick Nowak (Netzwelt))
Der Unterschied zeigt sich im Detail. SteuerGPT hat zusätzlich vorgerechnet, dass das bei 220 Arbeitstagen 1.254 Euro Werbungskosten ergibt, hat mich darauf hingewiesen, dass Urlaubs-, Krankheits- und Homeoffice-Tage nicht mitzählen, und hat mir den Eintragungsort in der Software genannt: Arbeitnehmer, Ausgaben, Werbungskosten, Entfernungspauschale. ChatGPT hat die Rechnung ebenfalls aufgemacht, aber ohne den Praxisbezug zur Software und ohne die Warnung zu den nicht anrechenbaren Tagen.
Noch deutlicher wurde es bei der Frage zur Photovoltaikanlage: "Ich habe 2025 eine PV-Anlage mit 25 kWp installiert, muss ich die Einnahmen versteuern?" ChatGPT antwortete korrekt mit "wahrscheinlich nein" und verwies auf die Steuerbefreiung. SteuerGPT ging weiter: Es erklärte, dass die 25 kWp unter der 30-kWp-Grenze liegen, dass man deshalb die Einspeisevergütung nicht in der Einkommensteuererklärung angeben muss, wies aber auch auf den Nachteil hin, dass man dann die Anschaffungskosten nicht abschreiben kann. Und dann kam der Tipp, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Die Arbeits- und Fahrtkosten des Installateurs kann man trotzdem als Handwerkerleistung absetzen, bis zu 20 Prozent, maximal 1.200 Euro direkt von der Einkommensteuer. Das hat ChatGPT komplett weggelassen.
Komplizierte Frage, einfache Antwort: Hier kann SteuerGPT punkten. (Quelle: Patrick Nowak (Netzwelt))
Auch bei einer Fangfrage hat SteuerGPT gepunktet: "Ich habe ein Fachbuch für 60 Euro gekauft, aber auch die 1.000 Euro Werbungskostenpauschale. Bringt es mir überhaupt was, das Buch anzugeben?" Die Antwort: Nein, solange die gesamten Werbungskosten unter 1.230 Euro bleiben. Aber: "Trage das Buch trotzdem ein, wenn du noch weitere Kosten hast. WISO Steuer rechnet dann automatisch, ob du über die Pauschale kommst." Toller, pragmatischer Rat.
Ist SteuerGPT eine Datenkrake? Wie die KI funktioniert und was mit den Daten passiert
Kurz zur Technik, weil das eine berechtigte Frage ist: SteuerGPT wurde mit dem Fachwissen der WISO Steuer-Redaktion trainiert, also mit geprüften steuerlichen Inhalten, die Buhl seit über 25 Jahren pflegt. Es ist kein umgelabeltes ChatGPT, das irgendwelche Internetquellen zusammenwürfelt, sondern ein System, das auf einer kuratierten Wissensbasis arbeitet, ergänzt um aktuelle Gesetze und Urteile.
Wichtig für alle, die sich Sorgen um ihre Steuerdaten machen: Laut Buhl werden keine persönlichen Daten verwendet oder ausgewertet. Die Daten liegen verschlüsselt auf deutschen Servern, die Verarbeitung ist DSGVO-konform. Die Fragen, die man im Chat stellt, fließen also nicht in das Training der KI ein und werden nicht an Dritte weitergegeben. Wer schon einmal gezögert hat, seine Steuerunterlagen einer Cloud-Software anzuvertrauen, kann hier etwas aufatmen.
Was mir zusätzlich ein gutes Gefühl gibt: SteuerGPT ist keine allgemeine KI wie ChatGPT, die über alles reden kann. Sie ist ausschließlich auf Steuerthemen getrimmt. Ich habe aus Neugier mal gefragt, ob ich meinen Hunden Petersilie in den Napf schmuggeln kann. Die Antwort: "Ich kann diese Frage leider nicht beantworten, da ich dazu in meinen steuerlichen Quellen keine Informationen finde." Das klingt erstmal witzig, ist aber ein wichtiger Punkt. Die KI bewegt sich nur innerhalb ihres Fachgebiets und halluziniert nicht über Themen, von denen sie nichts versteht. Das erwartet man von einem Werkzeug, dem man seine Steuerdaten anvertraut.
Quatsch-Fragen beantwortet die KI nicht. (Quelle: Patrick Nowak (Netzwelt))
Gute Noten: Das sagen andere Redaktionen über SteuerGPT
SteuerGPT wurde nicht nur von uns getestet. Im großen Praxistest der WirtschaftsWoche verglich Redakteur Niklas Hoyer 16 digitale Steuerhelfer und ihre KI-Assistenten. WISO Steuer wurde Testsieger. Focus-Money-Redakteurin Martina Simon kam in ihrem Vergleich zum selben Ergebnis und schrieb, SteuerGPT sei ein "interaktiver KI-Chat, der kaum Steuerfragen offenlässt". Gesamtnote: Sehr gut (1,2).
Auch Finanztip, Stiftung Warentest und CHIP sehen WISO Steuer seit Jahren an der Spitze. Die Stiftung Warentest vergab im aktuellen Test die Note 1,2 für die Browser-Version und 1,3 für die Smartphone-App, jeweils mit fehlerfreier Steuerberechnung.
Dass sich ausgerechnet ein KI-Feature so durchsetzt, ist bemerkenswert, denn bei vielen anderen Softwareprodukten wirken KI-Funktionen noch wie halbfertige Spielereien.
Fazit: Für wen sich die KI-Steuererklärung lohnt
Für Angestellte mit einem normalen Steuerfall ist SteuerGPT ein echter Gewinn. Auch bei kniffligeren Fragen wie Krypto oder Vermietung liefert die KI brauchbare Antworten. Bei WISO Steuer hat man das Gefühl, dass SteuerGPT von Anfang an als Teil des Produkts gedacht war und nicht nachträglich draufgeschraubt wurde.
Die Steuererklärung 2025 kann noch bis zum 31. Juli 2026 abgegeben werden. Wer die richtige Steuersoftware sucht, findet in unserem Vergleich alle getesteten Programme. Und wer wissen will, wie lange das eigene Finanzamt für die Bearbeitung braucht, findet die Antwort in unserem Bundesländer-Vergleich.
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