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Kleinflugzeug kracht in Wohnhaus in Ganderkesee – mindestens ein Toter

Niedersachsen

Flugzeug stürzt in Wohnhaus im Norden: Retter finden zweiten Toten

Rettungskräfte an der Absturzstelle in Ganderkesee bei Oldenburg.
Jörn Hüneke/dpa

Ein Kleinflugzeug stürzt in ein Wohnhaus. Zwei Personen kommen dabei ums Leben.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in ein Einfamilienhaus in Ganderkesee  bei Bremen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Am späten Nachmittag wurde auch die zweite Person, die sich in der Maschine befunden hatte, tot aufgefunden. Mithilfe einer Drehleiter war das Dach nach den Insassen abgesucht worden. 

Die zuerst aufgefundene tote Person konnte zunächst nicht aus dem Flugzeug geborgen werden. Die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen waren der Polizei zufolge äußerst komplex und zogen sich über mehrere Stunden. Währenddessen hatten Einsatzkräfte nach dem vermissten zweiten Insassen gesucht.

Unklar blieb zunächst die Ursache des Unglücks. Weitere Angaben zu den Toten machte die Polizei zunächst nicht. Im Laufe des Abends sollte es mehr Informationen geben, so der Sprecher. 

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Keine Bewohner im Haus in Ganderkesee

Gegen 11 Uhr am Samstag waren die Feuerwehr sowie weitere Einheiten von Rettungsdienst und Polizei zu dem Flugzeugabsturz gerufen worden. Aus bislang ungeklärter Ursache hatte die Maschine an Höhe verloren, wie die Feuerwehr berichtete. Sie stürzte in der Wohnsiedlung in dem Ort in der Nähe von Bremen in das Dach des Einfamilienhauses. 

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Die Bewohner waren den Angaben zufolge zum Zeitpunkt des Absturzes nicht zu Hause. Weitere Verletzte gab es demnach nicht. 

In Bremen gestartet – Zeugen werden betreut

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Nach ersten Erkenntnissen war das Leichtflugzeug kurz vor dem Absturz in Bremen gestartet. Die weiteren Ermittlungen sollen in Abstimmung mit der zuständigen Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) geführt und in den kommenden Tagen fortgesetzt werden.

Leichtflugzeug steckt im Dach eines Hauses in Ganderkesee; Rettungskräfte sichern die Unfallstelle.
Rettungskräfte sichern die Unfallstelle in Ganderkesee.
Fotoreport-DB

Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich um die Menschen in der Wohnsiedlung, die das Unglück unmittelbar miterlebt oder sich in der Nähe befunden hatten. Für die Anwohner wurde eine Anlaufstelle eingerichtet.

Häuser evakuiert und Strom unterbrochen

Um den Einsatzort wurden im Radius von hundert Metern die Bewohnerinnen und Bewohner aus ihren Häusern evakuiert. Nach Angaben der Polizei handelte es sich dabei um eine vorsorgliche Maßnahme. Es bestehe keine Gefahr für die Allgemeinheit, hieß es.

Aus Sicherheitsgründen wurde auch die Stromversorgung der Straße vorübergehend unterbrochen. Polizei und Feuerwehr waren mit vielen Kräften vor Ort. Sie sicherten auslaufende Betriebsstoffe und bereiteten die aufwendige Bergung des im Dach befindlichen Wracks vor. Für die Dauer des Einsatzes wurde der Luftraum über dem Bereich gesperrt. (dpa)