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Flucht von A46 durch Haan: Jugendliche flüchten vor Polizei und crashen gestohlenes Auto

Flucht von A46 durch Haan Jugendliche flüchten vor Polizei und crashen gestohlenes Auto

11.07.2026 · 21:20 Uhr

 Die Polizei forderte für die Verfolgung der flüchtigen Autoinsassen einen solchen Hubschrauber an.

Die Polizei forderte für die Verfolgung der flüchtigen Autoinsassen einen solchen Hubschrauber an.

Foto: Kreispolizei Mettmann

Haan · Drei Jugendliche flüchten mit einem gestohlenen Auto vor der Autobahnpolizei Düsseldorf – und liefern sich eine Verfolgungsjagd durch Haan. Wie es nach einem Unfall weiterging und warum ein Hubschrauber und Kräfte aus drei Städten im Einsatz waren.

Eine Flucht von Jugendlichen vor der Autobahnpolizei in einem gestohlenen Auto endete mit mehreren Unfällen, Verletzungen der 16 und 17 Jahre alten Insassen und einer vorläufigen Festnahme: Die Autobahnpolizei Düsseldorf wollte am Samstag Nachmittag, 11. Juni, auf der A46 in Höhe Haan ein Auto kontrollieren. Der Fahrer hielt jedoch nicht an, sondern trat auf das Gaspedal und flüchtete mit stark überhöhter Geschwindigkeit. Er nahm die Autobahn-Abfahrt Haan-West – im Haaner Stadtgebiet ging die Verfolgungsjagd weiter. Darüber informiert die Kreispolizei Mettmann.

„Der Fahrer touchierte zunächst zwei parkende Fahrzeuge am Straßenrand“, berichtet ein Sprecher der Leitstelle der Kreispolizei auf Nachfrage unserer Redaktion. Auf der Ohligser Straße kollidierte das Fluchtfahrzeug dann mit einem geparkten Pkw und blieb stehen. Die drei Insassen jedoch nicht: Sie flüchteten zu Fuß vor der Polizei und liefen in das dortige Wohngebiet.

„Durch Hinzuziehung starker Kräfte konnten wir die drei Fahrzeuginsassen aber aufhalten“, informiert der Sprecher. Die Polizisten hatten einen Polizei-Hubschrauber alarmiert, zudem waren zahlreiche Kräfte aus Haan, Wuppertal und Düsseldorf im Einsatz. Den Fahrer des Fluchtwagens nahmen sie vorläufig fest, der Pkw wurde vor Ort als gestohlen gemeldet. Alle Insassen wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Die jungen Männer syrischer und marokkanischer Nationalität, zwei sind 16 und einer ist 17 Jahre alt, leben in Leverkusen und Kempen. Am Abend nach der Verfolgungsjagd wurden alle laut Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt, die Ermittlungen dauern jedoch an.

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