Publiziert21. Juli 2026, 13:25
WM-Final 2026«Es wird dauern, bis diese Wunde verheilt»: Empfang ohne Messi
Lionel Messi zeigt sich nach dem verlorenen Final tief enttäuscht, aber stolz auf sein Team. Bei der Rückkehr nach Argentinien fehlte der Captain.

Paredes' Ausraster nach dem Schlusspfiff im Video.SRFDarum gehts
- Lionel Messi meldet sich nach dem verlorenen WM-Final erstmals öffentlich auf Instagram zu Wort.
- Der 39-Jährige zeigt sich tief enttäuscht, betont aber den Stolz auf zwei aufeinanderfolgende WM-Finals.
- Bei der Rückkehr des Teams nach Buenos Aires fehlte Messi – er reiste direkt in seine Heimatstadt Rosario.
Lionel Messi hat sich nach dem verpassten WM-Titel erstmals öffentlich zu Wort gemeldet. Auf Instagram richtet der Argentinier emotionale Worte an seine Teamkameraden und Fans. Trotz der Enttäuschung zeigt sich der 39-Jährige stolz auf die Mannschaft und die gemeinsame Reise.
«Der Schmerz ist sehr gross, und es wird dauern, bis diese Wunde verheilt», beginnt die Nachricht des Zauberflohs auf Instagram. Weiter fährt er fort: «Heute fällt es schwer, das zu würdigen, was wir erreicht haben, aber diese Gruppe hat zwei aufeinanderfolgende Endspiele der Weltmeisterschaft erreicht.»
Fans warten vergeblich
Bei der Rückkehr der argentinischen Nationalmannschaft in die Heimat fehlte der Captain allerdings. Messi flog nicht wie seine Kollegen nach Buenos Aires sondern schlug den Weg direkt nach Rosario ein um Zeit mit der Familie zu verbringen. Aber auch andere Spieler flogen nicht mit dem restlichen Teil des Teams zurück.
Entsprechend nüchtern fiel die Ankunft der «Albicelestes» aus. Statt der ursprünglich geplanten Feier gab es am Flughafen der argentinischen Hauptstadt einen förmlichen Empfang. Die Spieler wurden von der Band Grenadiere mit «Muchachos» begrüsst – der argentinischen Fan-Hymne zum WM-Triumph von 2022. Trotz zahlreich angereisten Fans blieb die feierliche Stimmung aus.
Was denkst du über Lionel Messis Reaktion nach der Finalniederlage?
Verständlich, so eine Niederlage schmerzt extrem und braucht Zeit zum Verarbeiten.
Er hätte beim Team bleiben und mit den Fans die Rückkehr erleben sollen.
Profis müssen lernen, mit solchen Momenten umzugehen und sich schnell wieder fangen.
Es ist nur Sport, man sollte es nicht überbewerten.

Céline Eicher (eic), Jahrgang 1996, arbeitet seit 2026 für 20 Minuten. Sie ist Praktikantin im Ressort Sport.
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