Eintracht-Trainer Hütter nennt Gründe für Aseko-Transfer
Stand: 19.07.2026, 12:25 Uhr
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Eintracht Frankfurt hat mit Noel Aseko vom FC Bayern München einen verheißungsvollen Transfer getätigt. Trainer Adi Hütter ordnet ein.
Frankfurt/Gießen – Eintracht Frankfurt hat seine Testspielreihe in der Vorbereitung vor ausverkauftem Haus beim Hessenligisten FC Gießen eröffnet. 4.999 Fans waren vor Ort, als der Bundesligist bei einem lockeren Aufgalopp mit 7:1 gewonnen hat. Kurz vor Anpfiff der Partie lag der Fokus allerdings auf den sozialen Netzwerken. Die Eintracht präsentierte nach langen Verhandlungen den Wechsel von Noel Aseko in die Mainmetropole.

Absolut Eintracht – absolut hautnah! Unsere Reporter sind für euch hinter den Kulissen der SGE unterwegs. Videos, Analysen, Interviews und viele weitere exklusive Inhalte bekommt ihr im Web, in der App und auf Social Media. © Absolut EintrachtSportvorstand Markus Krösche hatte den 20-Jährigen schon mehrere Monate auf seinem Zettel stehen. Aseko war in der Vorsaison an Hannover 96 ausgeliehen, der FC Bayern München war nun offen für den vollständigen Abgang. Trainer Adi Hütter zeigte sich nach Abpfiff am Mikrofon von Absolut Eintracht erfreut über diesen wichtigen Transfer: „Aseko ist ein junger und sehr interessanter Spieler.“
Eintracht sieht in Aseko einen Sechser
Der Österreicher plant ihn vorwiegend „als Sechser“ ein. Aseko habe für Hannover „sehr viele gute Spiele“ gemacht, er sei „ein dynamischer und talentierter Spieler“, der auch für die U21-Nationalmannschaft auflaufe: „Wir haben Erwartungen an ihn, aber wir müssen auch Geduld mit jungen Spielern aufbringen. Aber Aseko ist ein Neuzugang, der zu unserer Art und Weise passt.“
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Wunderdinge wird der defensive Mittelfeldspieler nicht vollbringen können. Aber er bringt Laufstärke (11,17 Kilometer im Schnitt), die Bereitschaft zu einer hohen Intensität, eine gute Grundgeschwindigkeit (34,3 km/h in der Spitze) und Torgefahr (zehn Scorerpunkte) mit. Aseko könnte Teil des neuen Herzstücks der Frankfurter werden.
Die Hessen kommen aus einer Saison der Instabilität, sie kassierten 86 Gegentore in der Champions League und Bundesliga. Vor allem die Themen Zweikampf, Intensität und Laufstärke hebt Hütter in jeder Presserunde hervor. Bei aller Geduld, die bei einem jungen Spieler nötig ist, sind dennoch Hoffnungen mit Aseko verbunden. Der Spieler selbst weiß um die Bedeutung dieses Transfers.
„Der Wechsel zur Eintracht ist für mich ein wichtiger Schritt in meiner Karriere“, sagte der neue Mann in seiner Vorstellungs-Pressemitteilung. Krösche betonte: „Inzwischen hat er in Hannover in einer körperlich anspruchsvollen Liga eindrucksvoll nachgewiesen, dass er auch die physischen Voraussetzungen für den nächsten Schritt mitbringt.“ Der Eintracht-Boss hob noch dessen Offensivdrang und Antizipationsvermögen hervor.
Die Ablöse für diesen Schlüsseltransfer soll bei etwa 13 Millionen Euro liegen. Aseko ist zuzutrauen, diesen Wert in kürzester Zeit zu vervielfachen. Allerdings ist der Sprung zu einer Mannschaft, die stets das internationale Geschäft anpeilt, ein großer. Aseko wird etwas Zeit benötigen, das am 23. Juli startende Trainingslager in Grassau sollte die Integration vorantreiben. Die Eintracht hat auf ihn gewartet. Jetzt muss Aseko zeigen, dass es sich gelohnt hat.