Stand: 17.07.2026, 18:00 Uhr
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Auf der Sonnenseite: (v.r.) Bürgerstiftungsvorsitzender Ralf Michel, Michael Lux und Kai Burmeister aus dem Stiftungsvorstand sowie Erster Stadtrat Thomas Kuchem und Hausverwalter Kay Steenblock. © Kilian BeckDie Syker Bürgerstiftung hat eine Brachfläche in der Innenstadt mit Hackschnitzeln, Bänken und einem Wanderbaum gestaltet.
Syke – Die Brachfläche an der Hauptstraße 11 hat ein neues Gesicht. Die Syker Bürgerstiftung hat den Platz mit Hackschnitzeln überzogen, Bänke aufgestellt und einen Wanderbaum organisiert. „Es ist dieser Grat, auf dem wir uns bei der Zwischennutzung bewegen. Einerseits wollen wir das Gelände beleben, andererseits wissen wir, dass es nur für etwa ein Jahr bleibt“, erklärt Stiftungsvorsitzender Ralf Michel im Pressegespräch. Das Grundstück soll bebaut werden. Knapp 10.000 Euro sind in das Projekt geflossen, lässt er wissen. Der neue Platz zwischen der Schloss-Apotheke und dem Reformhaus soll zum Verweilen an der Hauptstraße einladen.
Offene Türen eingerannt: Stadt unterstützt Projekt der Syker Bürgerstiftung
„Wir haben bei allen Beteiligten offene Türen eingerannt“, erzählt Michel sichtlich erfreut von der Historie des Projektes. Sykes Erster Stadtrat und Wirtschaftsförderer Thomas Kuchem nickt zustimmend und sagt: „Ich finde gut, dass wir diesen Bereich öffnen. Gerade mit Blick auf die Aufenthaltsqualität.“ Dafür sei es eben wichtig, Räume und vor allem Sitzgelegenheiten an der Hauptstraße zu schaffen, an denen man sich, ohne etwas zu kaufen, aufhalten kann. Deshalb unterstütze die Stadt das Projekt, indem sie die Haftung übernimmt.
Um die Fläche verteilt stehen rund ein halbes Dutzend Bänke und einer der Wanderbäume, die sonst anderswo in der Stadt stehen. Auf der südlichen Seite spendet ein Baum etwas Schatten. Die restlichen Sitzgelegenheiten stehen in der Sonne. „Wir sind offen für Vorschläge“, sagt Michel auf Nachfrage, ob noch etwas für die Beschattung des Geländes getan werde. Wegen des Status des Geländes als Zwischennutzung sei es allerdings nicht ganz einfach, etwas dafür zu tun. Einen Baum zu pflanzen, scheidet selbstredend aus.
Unterstützt wird das Projekt von der Baufirma Lübber, der Stadt Syke und der Eigentümerin des Grundstückes. Sie möchte ihren Namen nicht in der Zeitung lesen und lässt sich von Hausverwalter Kay Steenblock vertreten. Gerne habe die Frau auch eine Bank gestiftet, richtet der Verwalter aus. Wie lange die Bänke dort stehen, wann also mit einem Baubeginn zu rechnen sei, da wollte sich Steenblock nicht festlegen. Nur so viel: „Es gibt eine Projektentwicklung für das Grundstück. Die steht aber noch ganz am Anfang.“ Frühestens in einem Jahr sei mit einem Baubeginn zu rechnen, meint Steenblock. „Das sind in Bürgerstiftungszeitrechnung zwei Sommer“, kommentiert Michel.
Etwas bleiben werde von der Aktion sicherlich, kündigt Kuchem an. „Alles, was Sie hier sehen, werden Sie auch nach Baubeginn an der Hauptstraße wiederfinden“, erklärt er. Die Bänke seien bewusst so beschafft worden, dass sie ins Konzept der Stadt passen, und zwei der Bänke auf der Fläche hätten ohnehin bereits zuvor auf dieser Höhe an der Hauptstraße gestanden.
Ganz fertig ist die Bürgerstiftung noch nicht mit dem Platz. So soll demnächst ein kleiner Zaun über einer Abbruchkante errichtet werden, um die Stolperfalle zu entschärfen, informiert Michel. Aktuell steht dort ein Bauzaun. Außerdem soll der Platz noch weiter begrünt werden.