„Bares für Rares“-Star warnt vor aktueller Betrugsmasche – und verrät, wie man sich schützt
Stand: 23.07.2026, 20:00 Uhr
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Der Antiquar und seine Kollegen warnen die Fans vor einer neuen fiesen Masche. Betrüger versuchen, über „Bares für Rares“ an wertvolle Gegenstände zu kommen.
Mainz – Bekannte TV-Marken genießen bei vielen Menschen großes Vertrauen. Genau dieses Vertrauen versuchen Betrüger offenbar derzeit gezielt auszunutzen und missbrauchen dafür den Namen einer der beliebtesten ZDF-Sendungen. Jetzt schlägt „Bares für Rares“-Händler Markus Wildhagen (60) Alarm.

Bares für Rares: Markus Wildhagen (Archivbild). © ZDFMit einem eindringlichen Hinweis in den sozialen Medien warnt der Antiquitäten-Experte vor einer aktuellen Betrugsmasche und erklärt, worauf Betroffene unbedingt achten sollten. Auf Instagram macht er auf einen gemeldeten Betrugsversuch aufmerksam. Demnach sollen Unbekannte telefonisch Kontakt zu Privatpersonen aufnehmen und sich als Mitarbeiter von „Bares für Rares“ ausgeben. Ziel sei es offenbar, unter dem Namen der beliebten Trödelsendung nach möglichen Verkaufsobjekten zu fragen. Diese Aktionen sind fake!
„Bares für Rares“-Star warnt vor Fake-Mitarbeitern: So erkennen Betroffene die Masche
Markus Wildhagen richtet einen deutlichen Appell an die Fans von „Bares für Rares“. „Wir möchten Sie auf einen aktuellen Betrugsversuch aufmerksam machen, bei dem der Name ‚Bares für Rares‘ missbräuchlich verwendet wird.“ Der Händler erklärt, wie sich Interessenten schützen können. „‚Bares für Rares‘ ruft Interessentinnen und Interessenten niemals unaufgefordert an. Unsere Experten und Händler kommen niemals unangekündigt an Haustüren.“
Wer sich für die Sendung bewerben möchte, könne dies ausschließlich über die offiziellen Bewerbungswege tun. Personen, die sich fälschlicherweise als Vertreter des Formats ausgeben, handelten rechtswidrig. In Verdachtsfällen empfiehlt Wildhagen, gegebenenfalls die Polizei einzuschalten.
Dass ihm der Schutz der Zuschauer wichtig ist, passt zu seiner langjährigen Arbeit als Antiquitätenhändler. Schon als Jugendlicher begeisterte Wildhagen sich für außergewöhnliche Fundstücke und sammelte alles Mögliche. Im Interview mit der Westdeutschen Zeitung im Jahr 2012 sagte er: „Zuerst habe ich Bibeln gesammelt, obwohl ich nicht besonders religiös bin. Dann waren es Brillen, obwohl ich keine Brille trage, und später Zigarrenpapier, obwohl ich nicht rauche.“ Für ihn zähle nicht der materielle Wert eines Objekts, sondern dessen Geschichte und Einzigartigkeit.
Heute betreibt Wildhagen mit „WANDEL Düsseldorf“ auf mehr als 1.300 Quadratmetern eine große Ausstellungsfläche für Antiquitäten, Vintage-Möbel und Designklassiker. Besonders spezialisiert ist der „Bares für Rares“-Händler auf Art-déco-Möbel und historische Leuchten. Zur ZDF-Erfolgssendung stieß Markus Wildhagen übrigens erst 2017 – nachdem er Anfragen des Produktionsteams zuvor zwei Jahre lang abgelehnt hatte. Grund dafür war laut Joyn die Sorge um seine Privatsphäre. Aber: „Ich habe mich zum Glück doch noch umstimmen lassen.“ Inzwischen gehört er mit seiner ruhigen und besonnenen Art zu den beliebtesten Händlern der Sendung. Verwendete Quellen: Westdeutschen Zeitung, Instagram, Joyn