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Band „schwarzweiss Obergeis" feiert zehnten Geburtstag mit Festzelt-Party

Stand: 27.07.2026, 18:00 Uhr

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Beim „Swing and Wine“-Festival absolvierte „schwarzweiss Obergeis“ einen Walk-Act-Auftritt.

Beim „Swing and Wine“-Festival absolvierte „schwarzweiss Obergeis“ einen Walk-Act-Auftritt. © Christopher Göbel

Die Band „schwarzweiss Obergeis" feiert am 1. und 2. August ihr zehnjähriges Bestehen. Die meisten der elf Musiker mussten ihr Instrument erst von Grund auf lernen.

Obergeis – Zur Obergeiser Kirmes gehört Musik. Vor allem der traditionelle Fackelumzug wird immer musikalisch begleitet. „2016 haben wir festgestellt, dass es immer schwieriger wurde, Kapellen für die Kirmes zu organisieren“, sagt Lea Müller. „Das können wir doch selber machen“, kam vor zehn Jahren als Idee auf. Und das war sozusagen die Geburtsstunde der Formation „schwarzweiss Obergeis“.

Elf feste Mitglieder hat die Band aktuell.

Elf feste Mitglieder hat die Band aktuell. © Christopher Göbel

„Nach einer Sitzung der Kirmesburschen wurde damals eine Liste mit Menschen erstellt, die potenziell für eine solche Musiktruppe infrage kamen“, sagt Jonas Rothenbücher. Eine nicht unerhebliche Schwierigkeit gab es allerdings: „Die meisten von uns mussten erst einmal ihr Instrument von Grund auf lernen“, fügt Franziska Hemel schmunzelnd hinzu. Doch die Idee war geboren und wurde beharrlich von den Musikerinnen und Musikern verfolgt.

„Damals hätte niemand gedacht, dass es uns heute noch geben würde. Nicht einmal wir selbst“, sagt Lea Müller lachend. Denn außer zwei Bläsern und einem Schlagzeuger war das Musizieren für die anderen Mitglieder Neuland. „Manchmal war es vielleicht auch eine kleine Herausforderung für die Menschen, uns zuzuhören“, sagt Franziska Hemel rückblickend. „Aber nun macht es wirklich viel Spaß und wir freuen uns, andere mit unserer Musik zu erfreuen.“

Den ersten gemeinsamen Auftritt absolvierte die Gruppe nach drei Monaten beim Geburtstag eines Bandmitglieds. „Im Oktober 2016 spielten wir das erste Mal bei der Obergeiser Kirmes und zwei Jahre später begleiteten wir erstmals den Fackelzug“, so Lea Müller.

Von den acht Gründungsmitgliedern sind sechs noch aktiv in der inzwischen elf feste Mitglieder zählenden Band. Die Musikerinnen und Musiker sind zwischen 24 und 40 Jahre alt und kommen größtenteils aus Obergeis. „Zwei Mitglieder kommen aus Schenklengsfeld und ein Ex-Obergeiser wohnt inzwischen in Frankfurt am Main. Er kommt aber für Proben und Auftritte extra in die alte Heimat zurück“, erzählt Franziska Hemel.

Die Band „schwarzweiss Obergeis“ hat keinen Dirigenten oder Bandleader im eigentlichen Sinne. „Wir verstehen uns zu 100 Prozent als Band und nicht als Orchester. Das ist bei uns alles sehr locker. Jeder darf etwas zum Klang und Ablauf beitragen“, sagt Lea Müller. Auch bei der Stückauswahl wird nach Vorschlägen der Bandmitglieder in den wöchentlichen Proben geschaut, was machbar ist.

Die Schlagzeug- und Percussion-Sektion ist in der Band auf drei Musiker aufgeteilt. Weitere Instrumente der Band sind Tuba, Sousaphon, Posaunen und Trompeten. „Für manche Lieder haben wir ein Glockenspiel statt einer Trompete und manchmal ist auch Gesang dabei“, so Jonas Rothenbücher.

Die bisher größten Auftritte absolvierte „schwarzweiss Obergeis“ bei den „Holy Aperoly“-Partys, beim „Swing and Wine“-Festival oder als Walk-Act beim „Haune-Rock“. „Ansonsten spielen wir überwiegend auf Hochzeiten und Geburtstagen, Betriebsfesten oder Firmenfeiern. Wir haben auch schon als Überraschungsact auf Hochzeiten in Kassel und Fulda gespielt“, sagt Lea Müller.

Das zehnjährige Bestehen wird am 1. und 2. August in Obergeis gefeiert. Am Samstag spielt ab 20 Uhr neben „schwarzweiss Obergeis“ die Partyband „Bechderklang“ im Festzelt neben der Mehrzweckhalle in Obergeis. „Der Sonntag beginnt um 10.30 Uhr mit einer Andacht mit unserer Lea“, sagt Franziska Hemel. Ab 11 Uhr beginnt der Frühschoppen und ab 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, eine Hüpfburg und Musik mit den „Neuensteiner Musikanten“. „An beiden Tagen ist für das leibliche Wohl gesorgt“, sagt Jonas Rothenbücher. „Kommt und feiert mit uns“, so Lea Müller.