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Argentinien gegen Schweiz heute im Liveticker: Manzambi-Ersatz steht fest

Stand: 12.07.2026, 02:11 Uhr

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Wer zieht in das Halbfinale der WM 2026 ein? Titelverteidiger Argentinien muss dafür zuerst die Schweiz bezwingen. Das Spiel im Liveticker.

Kansas City

Das letzte Viertelfinale der WM 2026, die letzte Chance auf ein Halbfinalticket: In der Nacht auf Sonntag (3.00 Uhr MESZ, alle TV-Infos hier) empfängt das Arrowhead Stadium in Kansas City Titelverteidiger Argentinien und die Schweiz – und wer gewinnt, fliegt nach Atlanta. Argentinien-Trainer Scaloni klingt trotz klarer Favoritenrolle alarmiert: „Es gibt keine leichten Gegner, das wissen wir alle. Für mich ist die Schweiz eine hervorragende Mannschaft.“

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken.

Absolut hautnah. Absolut fundiert: Absolut Fussball berichtet für euch von der WM 2026. Unsere Reporter sind in Amerika vor Ort und versorgen euch mit News, Videos und exklusiven Einblicken. © Absolut Fussball

Argentiniens Plan heißt, wie so oft, Lionel Messi. Acht Tore in diesem Turnier, sechste WM, 39 Jahre alt – und keinerlei Anzeichen, dass der Superstar nachlässt. Gegen Ägypten traf er selbst und legte ein weiteres Tor auf. Trainer Scaloni räumt mit Fitnessspekulationen kurz auf: „Er ist fit, er hat einen Fitnesscoach.“ Und: „Es ist wie immer, er ist immer bereit und das Team unterstützt ihn sehr.“ Auf die Frage, ob Messi ihn noch überraschen kann, antwortet Scaloni trocken: „Ich glaube, dass er der Beste bleibt – wenn er das möchte.“

Schweiz gegen Argentinien ohne Mazambi – aber mit WM-Hunger

Allerdings hat Argentinien zuletzt nicht gerade Sicherheit ausgestrahlt. Sowohl gegen Kap Verde als auch gegen Ägypten zitterte sich die Albiceleste durch die K.-o.-Runde. Gegen die Schweiz soll das anders werden. Auf der anderen Seite hat die Schweiz ein echtes Problem: Johan Manzambi fehlt. Der 20-jährige Freiburger, mit drei Turniertoren bester Schweizer Torschütze, fällt wegen einer Knieprellung aus – er hatte bereits das Achtelfinale verpasst.

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Trainer Murat Yakin nennt es einen „Schockmoment“ und macht wenig Hoffnung: „Johan kann morgen leider nicht spielen. Wir haben es versucht, Johan fit zu bekommen, aber das lässt es noch nicht zu.“ Pikant: Manzambi soll laut Medienberichten kurz vor einem 60-Millionen-Euro-Wechsel zu Newcastle United stehen.

Doch die Schweiz hat schon Schlimmeres überstanden. Das Achtelfinale gegen Kolumbien gewann das Team von Kapitän Granit Xhaka im Elfmeterschießen – Torwart Gregor Kobel war dabei der Held. Für die Eidgenossen ist es das erste WM-Viertelfinale seit dem Heimturnier 1954. Xhaka, 33 Jahre alt und ehemaliger Leverkusener, gibt die Marschroute aus: „Aber ich bin nicht hierher gekommen, um nur hier zu stehen, wir wollen auch den nächsten Schritt machen.“

Taktisch wird die Schweiz auf Kompaktheit und schnelles Umschalten setzen – ausgerechnet die Stärken, für die Manzambi prädestiniert gewesen wäre. Xhaka traut seinem Team den Coup trotzdem zu: „Wenn wir diese Einheit einmal mehr zeigen, können wir Argentinien auch ärgern.“