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Andy Burnham zum neuen britischen Premier ernannt

Machtübergabe

Andy Burnham zum neuen britischen Premier ernannt

Zuvor war der bisherige Premier Keir Starmer offiziell zurückgetreten. Ihm waren mehrere Skandale und schlechte Umfragen zum Verhängnis geworden

Zwei Männer sprechen miteinander in einem prunkvoll dekorierten Raum mit vergoldeten Möbeln und kunstvoller Wandgestaltung. Einer trägt einen grauen Anzug, der andere einen dunklen Anzug mit Krawatte. Im Hintergrund sind Statuen und kunstvolle Ornamente sichtbar.
Andy Burnham (links) ist neuer Premierminister Großbritanniens.

Andy Burnham ist zum neuen britischen Premierminister ernannt worden. Das teilte das Königshaus nach einer Audienz von Burnham bei König Charles III. mit. In einer Mitteilung heißt es, Charles habe "ein Treffen mit dem Ehrenwerten Abgeordneten Andrew Burnham absolviert und ihn aufgefordert, eine neue Regierung zu bilden". Selbiger habe "das Angebot des Königs angenommen und die Hände geküsst". Letzteres wird mittlerweile allerdings nicht mehr im tatsächlichen Sinne gemacht – gemeint ist wohl eher, dass Burnham sich dankbar gezeigt habe.

Zuvor hatte Vorgänger Keir Starmer bei Charles seinen Rücktritt eingereicht: "Der Abgeordnete Sir Keir Starmer hatte am Vormittag eine Audienz beim König und hat dabei seinen Rücktritt als Premierminister und Erster Lord des Schatzamtes angeboten, was seine Majestät gnädig zu akzeptieren geneigt war".

Starmer, der erst vor zwei Jahren einen nach Zahlen historischen Wahlsieg für seine Labour-Partei errungen hatte, war zuletzt immer stärker in Bedrängnis geraten.

Nach mehreren Skandalen rund um die Postenbesetzung des US-Botschafters mit dem Jeffrey-Epstein-Vertrauten Peter Mandelson und einer massiven Niederlage der Sozialdemokraten bei den Regionalwahlen kündigte sein parteiinterner Rivale Burnham, bisher Bürgermeister der Region Greater Manchester, eine Gegenkandidatur an.

Nachdem Burnham im Juni bei einer Nachwahl für das Unterhaus gewann, womit formell die Möglichkeit einer Kampfkandidatur bestand, kündigte Starmer den Rücktritt an. Später am Montag sollte Burnham dann noch eine Ansprache halten. (mesc, 20.7.2026)

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